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Empowerment ist ein Wort, welches immer mehr Einzug ins Coaching und Business erhält. Diesen Monat auch bei Narz mich nicht. Doch was heißt es eigentlich? Was bedeutet es für all die vielen Lebensbereiche, die wir haben. Vor allem, was brauche ich dafür?

Empowerment heißt: Ermächtigung.

Für mich heißt es vor allem Selbstermächtigung, um in all meinen Lebensbereichen für mich adäquat und sorgsam agieren zu können. Ermächtigung/Empowerment für Körper/Geist und Seele. Mich erforschen, neugierig auf mich selber sein, mich kennen und einschätzen können. Warum agiere ich wann, wie? Was brauche ich für Ressourcen in welcher Situation und kann ich sie abrufen, um nicht „ohnmächtig“ zu werden?

Durch jemand anderes oder eine Situation „übermächtigt“ zu werden. Kenne ich mich bereits soweit, dass ich weiß, was mich ohnmächtig/ starr/ stumm/freeze werden lässt? Sowohl im privaten wie auch im beruflichen Kontext.

Gerade zu Narz mich nicht® kommen Menschen, die von toxischen Beziehungen in den verschiedensten Kontexten betroffen sind oder waren. Die sich darüber informieren wollen, weil es irgendeinen Ausschlag dafür gegeben hat. Es ist definitiv kein Zufall, dass du auf dieser Seite gelandet bist.

Diese Situationen, in denen Menschen sich ohnmächtig fühlen, sind jedoch nicht ausschließlich in toxischen Beziehungen irgendeiner Art. Das sich übermächtigt fühlen kann auch in ganz anderen Situationen auftreten.

Du kennst sicher Situationen, in denen du sprachlos/ wie erstarrt bist. Wie eine Ohnmacht dich und deinen Körper übermannt. Dies kann dazu führen, dass du in einen Kampf- Abwehr, emotional geführte Diskussionen, Wut, Starre, Stille fällst und dich dann über dich selber ärgerst, weil du dich in dem Moment nicht steuern kannst. In diesem Moment fehlt dir das Empowerment- deine Ermächtigung/ Selbstermächtigung.

In diesen Zustand gerätst du, weil dein Nervensystem über-erregt ist. Irgendein, dir vielleicht noch unbekannter, innerer Anteil von dir ist zutiefst betroffen. Vielleicht hast du eine ähnliche Erfahrung in deiner Kindheit oder auch später in deinem Leben gemacht, hast sie jedoch verdrängt, dissoziiert.

Es ist jedoch wichtig, dass du dir diese Bereiche, in denen du erstarrst, es dann vielleicht mit Humor/Coolness überspielst, schweigst, dich kalt zeigst, eine Mauer/ Wand hochfahren lässt genau anschaust. Denn tust du dies nicht, weißt du auch gar nicht, was dich so tief verletzt, dich trifft und aus dem Unterbewusstsein heraus agierst.

Dies stößt sowohl dich wie auch dein Umfeld an die Grenzen.

Wenn du jedoch deine Themen anschaust, dann findest du auch heraus, welche Ressourcen du brauchst, um gut für dich agieren zu können. Wie du dein Nervensystem besser kennenlernst und so für dich sorgen kannst.

Kennst du deine Ressourcen, die dafür sorgen, dass du gestärkt bist?

Ressource ist das Synonym für Kraftquelle, Energiequelle, Hilfsmittel. Sie bringt uns mit unserer Fähigkeit, uns regulieren zu können, in Kontakt. Hinzukommend unterstützt es uns, unser Leben nach unseren wahren Bedürfnissen zu gestalten. Sie gelten als Brücken zur Verbindung mit dem Hier und Jetzt oder mit uns selbst.

Ressourcen sind innere oder äußere Anker, die ein gefühltes Erleben von Sicherheit/ Wohltat oder Regulation mit sich bringt.

Ein Spaziergang in der Natur, Meditation, Waldbaden, Massagen, Sport, Lesen, Schlafen, Gespräche, Atmen, gutes Essen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie du für dich sorgen kannst. Ressourcen sind enorm wichtig, um das Leben zu leben, dass wir wollen. Sie helfen uns, uns zu entdecken, entwickeln und integer handeln zu können.

Je mehr Ressourcen wir kennen, desto besser können wir uns regulieren, uns unser Empowerment zurückholen.

Wenn du dich gerade total schlecht fühlst und das Gefühl hast, dir fallen gar keine Ressourcen ein, dann mach dir bewusst, dass du jeden Morgen die Kraft hast aufzustehen, Zähne zu putzen, deinen Alltag zu bewältigen. Vielleicht hast du auch ein Haustier, welches du zum Auftanken nutzt.

Es gibt interne (innere), externe (äußere) und relationale (Beziehung betreffende) Ressourcen.

Innere sind z.B. Eigenschaften, Fähigkeiten, Stärken, Neigungen, Erinnerungen, Erfahrungen, Stimmungen & Gefühle, Visionen, Ziele, Ideen uvm.

Äußere sind z.B. Orte, Tätigkeiten, finanzielle Mittel, Arbeit, Musik, sinnlicher Genuss, Natur uvm.

Relationale können z.B. Familie, Partner*in, Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen, Coach*in, Therapeut*in, Tiere, Gruppen uvm. sein

Schön ist es z.B. ein „Ressourcicum“ zu erstellen. Sei es in Form eines Notizbuches, ein großes Glas, in das du Zettel füllst oder wie auch immer du Zugriff darauf hast. Vielleicht auch auf Zettel schreiben, am Spiegel/ Wohnungstür/ Schlafzimmer oder wo auch immer befestigen, damit es nicht aus den Augen verloren geht und du dich immer erinnerst/ es verinnerlichst. In ein Ressourcicum können auch Fotos, z.B. von Erinnerungen. Eine Sammlung all der Dinge, die dich stärken. Auf die du zurückgreifen kannst, wenn es dir nicht gut geht.

Für mich, nicht nur aus beruflicher Sicht, ist es am einfachsten mit Unterstützung, Begleitung hinzusehen, in welchen Situationen welcher verletzte innerer Anteil reagiert. Denn dies unterstützt dich darin deine Ressourcen zu entdecken und nutzen zu können.

Damit du in die Ermächtigung/dein Empowerment kommst und ein wesentlich entspannteres, freies Leben führen kannst.

Vor allem in eine Freiheit und Klarheit sowohl für dich wie auch für dein Umfeld.


Ich mag dir zum Thema Ressourcen/ Selbstermächtigung/Nervensystem sehr gerne den Podcast von Verena König ans Herz legen.

Verena König – Kreative Transformation

Hier findest du verschiedene Folgen zu toxischen Beziehungen, Trauma, Regulierung des Nervensystems und vieles mehr, was erste Anstöße zur Ermächtigung geben kann.


Wenn du weitere Fragen an mich hast, dann wende dich sehr gerne an mich:

Fromm@narz-mich-nicht.de

service@maren-fromm.de

Alles Gute,

Maren Fromm

grüner Strich

Maren Fromm ist seit 2020 eine der ersten Kooperationspartner*innen von Narz mich nicht. Wir sind sehr dankbar für diese besondere Verbindung.

Geboren wurde sie 1972 in Niedersachsen. Seit 2001 ist sie wohnhaft in Weil im Schönbuch, Baden-Württemberg, wo sie ihre Praxis als Coach und Heilpädagogin betreibt.

Privat bin ich Mutter einer 2002 geborenen Tochter und zudem hochinteressiert an dem Thema Persönlichkeitsentwicklung.

Kennen Sie bereits den Podcast Wege des Herzens von Maren Fromm?

Mit meinem Podcast möchte ich dich berühren und inspirieren, so dass auch du Lust hast, dich auf deinen Weg des Herzens zu machen… ihn vielleicht auch weiter und tiefer zu gehen, wenn du bereits unterwegs bist.
Mein Podcast ist eine Mischung aus persönlichen Erfahrungen, fachlichem Input (Thema Kriegsenkel und übertragene Traumata, eigenes Trauma, häusliche Gewalt, Essstörungen, toxische Beziehungen, Methoden/ Tools uvm. ) Themen die mich berühren, Meditationen und Interviews sein wird. Ich freue mich auf diese Reise.

Der Podcast ist auf YouTube und Spotify verfügbar


Frau Fromm war bereits zu Gast bei uns im Narz Talk. Sie sprach mit Henning Glasmacher über das Thema Eifersucht

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