Ich stelle meine Fassungslosigkeit einmal hinten an. Ich ignoriere für diesen Blogbeitrag meine Enttäuschung über ein Rechtssystem, für das ich zwar Steuer zahle, aber das seine Hausaufgaben nicht zumachen scheint. Ich frage mich auch nicht länger, wieso es keine Rückgabegewährleistung in Sachen Recht gibt, wie es in anderen Unternehmen schließlich auch üblich ist und wieso sich das Unternehmen Recht vor nichts und niemanden zu verantworten hat. Überhaupt, wo ist die Service Hotline unseres Rechtssystems und wieso darf sich dieser „Laden“ erlauben, für alles fast ewig zu brauchen – besonders, wenn es sich um so ein heikles Thema wie (narzisstischer) Missbrauch handelt? Okay. Stopp. Ich stelle all diese zu geringen menschlichen Anklagepunkte hinten an und springe weit über meinen Schatten. Um zu begreifen, wie weit ich springe, hier eine längere Aufzählung meiner Erfahrungen mit dem System: über eineinhalb Jahre hatte ich mit insgesamt 4 Gerichten, 6 Richtern, 5 Anwälten, 2 Verfahrensbeiständen, einem Gutachter und 2 Jugendämtern zu tun.

Definitiv keine/r begriff, worum es bei narzisstischem Missbrauch geht bzw. wie man das Wort Narzissmus richtig schreibt

Danke an alle Verfahrensbeteiligten unseres verfahrenen Verfahrens betreffend Sorgerechtsstreit an diversen Familiengerichten in Deutschland. Danke, dass Sie alle stolpern, straucheln, Ihre Meinung 180 Grad ändern, unsicher sind, sich zu Behauptungen hinreißen lassen, die selbst Sie aus gebotener Distanz für irre halten würden. Danke, dass Sie sich von einem Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung so dermaßen an der Nase herumführen lassen, dass jeder andere Mensch mit normalem sozialem Rechtsempfinden nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. Danke, dass Sie mich an den Rand meiner mütterlichen Leidensfähigkeit getrieben und mich damit gezwungen haben, auch für Sie genauer hinzuschauen und zu begreifen, was nicht nur in unserem Fall, sondern erschreckender Weise Flächen deckend in ganz Deutschland, ich vage sogar zu schreiben, weltweit gerade passiert.

Danke, dass Sie sich unfreiwillig als Beispiel zur Verfügung gestellt haben, an Hand dessen man das Symptom für Unrecht besonders im deutschen Rechtssystem erkennen kann und woran es in unserer Gesellschaft auch Dank Ihrer Entscheidungen am Gericht und in diversen verheerenden Gutachten krankt.

Sie haben nicht nur mir damit gezeigt, wie fatal die Manipulation eines Narzissten auf Ihr Urteilsvermögen wirkt und wie schädlich das unser aktuelles Konstrukt Recht beeinflusst.

Gesellschaftspolitisch spannend stellen sich nicht nur mir daraus diverse Fragen:

  1. Was im (deutschen) Rechtssystem begünstigt, einem Narzissten, trotz mannigfacher Gegenbeweise und Zeugen, mehr zu glauben als dem Elternteil, der liebevoll und umsichtig kontinuierlich immer für die Kinder da war?
  2. Was begünstigt, dass Sie alle zu Marionetten des Narzissten werden, unfähig weiterhin als Experten Ihres Fachgebietes Familienrecht objektiv zu agieren und zu entscheiden?
  3. Wozu geschehen diese Fehlurteile Ihrerseits nachweislich tausendfach in der Bundesrepublik Deutschland (und auch in anderen Ländern Europas)?
  4. Wann beginnen Sie als Hüter und Hüterinnen des Rechts Ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung nachzukommen und für die heranwachsende narzisstisch missbrauchte Bevölkerung endlich umzudenken?

Ich verstehe, dass Sie mir böse sind, weil ich mir die sozialen Medien und meine Position als Person des öffentlichen Lebens zu Nutze mache, auf diese Missstände hinzuweisen. Ich weiß, ich bin einerseits schrecklich provokant und andererseits entsetzlich zäh. Mein Ziel ist es, so lange auf diesen Systemfehler aufmerksam zu machen, bis auch Sie die Falle begreifen, in die Sie sich von Narzissten verstricken haben lassen (oder bis man Sie als Narzissten des Systems entlarvt und Ihres Amtes enthebt).

Dank Ihnen und dieses Systemfehlers habe ich die Hoffnung, Menschen in einer ähnlichen Situation helfen zu können.

Ich möchte ihnen das Leid ersparen, das schon zu vielen Menschen und auch meinem Kind und mir angetan wurde, nicht zuletzt, weil Sie zu wenig Expertise oder Problembewusstsein zum Thema Narzissmus haben und bis jetzt noch zu wenig Verantwortung für Ihre daraus resultierenden Entscheidungen tragen müssen.

Ein erster Schritt wäre es, zumindest zu wissen, wie man Narzissmus richtig schreibt. Im letzten Schreiben Ihres Gerichtes musste ich Nazismus lesen, was nicht nur ein völlig anderes Wort, sondern auch eine völlig andere Bedeutung mit sich führt. Für Sie alle explizit in Blockbuchstaben:

N A R Z I S S M U S

Dies soll Ihnen helfen, nach dem richtigen Wort zu googeln, wenn das nächste Mal ein ähnlicher Fall auf Ihrem Schreibtisch landet mit der damit verbundenen Mindesterwartung an Ihre Position, Narzissmus wenigstens richtig zu definieren.

Nazismus ist nicht Narzissmus!

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„Soll ich mich etwa für dein Geld prostituieren?“
War Beethoven ein Narzisst?Hüpfendes Unsicherheitsnetz unter konfliktorientierter Beziehung
Arschengel

Mein Kind ist übrigens auch schon mega genervt von dem Thema und so textet es Schoko-Schoko-lade um: Schoko-Schoko La-La