Ganz gleich, ob es sich dabei um eine berufliche, eine elterliche oder eine Paarbeziehung handelt, das narzisstisch-echoistische Muster funktioniert so lange gut und kann mitunter sogar höchst effektiv und erfolgreich sein, solange sich keiner der Partner weiter- oder fortentwickelt.

Während sich möglicher Weise in anderen Beziehungen eine langweilige Alltagsroutine eingeschlichen hat, hält das narzisstisch-echoistische Muster Beziehungen leidenschaftlich am Lodern. Das kann im beruflichen Umfeld auch spannend, allerdings auch höchst spannungsgeladen sein.

Als Echoist in so einer Konstellation
wird einem nie langweilig

Man kommt aber meistens nicht mehr zum Erledigen eigener Aufgaben oder vergisst in einer Beziehung zu Eltern oder einem Liebespartner peu-à-peu die eigenen Bedürfnisse und Interessen. Der narzisstische Part wird Dreh- und Angelpunkt und der Nebenjob im Hauptjob.

Das kann gut gehen, wenn der echoistische Teil sowieso unterfordert ist oder ein erhöhtes Stressbedürfnis hat und sich gerne in einem permanenten Überlebenstraining befinden möchte. Jeder Abenteuerurlaub ist ein erholsamer Spaziergang im Vergleich zu einem Leben mit einer Narzisse und wird schon deshalb seltener von narzisstisch-echoistischen Paaren gebucht. Wozu auch? Hat man ja täglich zu Hause.

Für Narzissen ist die Konstellation mit einem leidensfähigen Partner immens praktisch

Während der Echoist hüpft und springt und aus manipulierter Angst heraus alles macht und tut, damit das System weder eskaliert noch kollabiert, kann sich die Narzisse zurücklehnen und sich wie ein Vampir am Energiehaushalt des Echos aufladen und saugen.

Wenn dieses narzisstisch-echoistische System aus der Balance gerät und da genügt es schon, wenn sich nur eine Nuance in dieser Konstellation verändert – wie gesagt ganz gleich, ob privat oder beruflich – kann es sehr gefährlich werden. Dann kommt nämlich die narzisstische Kränkung ins Spiel.

Der größte Unterschied zwischen Narzissen und Empathen ist die Selbstreflexion

Narzissen sind dazu nicht fähig. Sie wollen sich nicht nur nicht selbstreflektieren, sie KÖNNEN es gar nicht!

Wenn Echoisten (und das sind immer Empathen) begriffen haben, dass sie Teil eines narzisstisch-echoistischen Systems sind und auch bereits für sich realisieren, wie ungesund dieses System für sie selbst ist…. Wieso bleiben so viele? Wieso nehmen sie nicht ihre Füße in die Hand und rennen um ihr Leben?

Ich habe dafür aus eigener Betroffenheit und der Beobachtung fremder Betroffenheit folgende Erkenntnis: Es ist unser Urinstinkt, vor einem Säbelzahntiger wegzulaufen oder sich tot zu stellen. Echoisten leben manchmal Jahre lang mit einem zusammen unter einem Dach oder arbeiten für ihn. Sie kennen seine Macken. Sie wissen, wann sie sich ducken müssen oder besser das Zimmer verlassen. Wer sagt ihnen, dass in einem anderen Arbeitsverhältnis oder in einer anderen Paarbeziehung nicht ein noch viel gefährlicherer Säbelzahntiger ist. Wir neigen leider dazu, im bekannten Umfeld zu bleiben, auch wenn es sich ungesund und vergiftet anfühlt.

Deshalb mein Appell an alle: Analysieren Sie das System, in dem Sie sich befinden. Hinterfragen Sie die narzisstisch-echoistischen Muster, die dahinterstecken. Lernen Sie den Umgang mit diesem System und dann treffen Sie eine selbstbestimmte Entscheidung für sich. Das muss nicht Gehen sein. Aber Ihr Bleiben zum Positiven verändern.

Bei all diesen Schritten kann ich Ihnen helfen und Sie unterstützen.

Kontaktieren Sie mich gerne unter: office@narz-mich-nicht.de