In vier Tagen ist Weihnachten und die klassischen Weihnachtsfilme laufen im Fernsehen rauf und runter. Wie oft haben Sie diese Geschichte von Ebenezer Scrooge schon gehört? Der Protagonist in Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte, ein alter Geizhals, der allen Menschen um sich herum das Leben zur Hölle macht.
Über ihn möchte ich heute gar nicht mit Ihnen sprechen. Der Zeichentrickfilm von 1997 hat mich auf eine Idee gebracht, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. 

Wie wäre es damit, wenn Sie dieses Jahr einmal vor allem sich selbst beschenken? 

Aus welchem Grund soll das denn wichtig sein?
Und ist das nicht total egoistisch?

Unser Leben ist oft stressig. Wir sind für die Familie und Freunde da, arbeiten und übernehmen noch Zusatzaufgaben von Kollegen…
Und wo bleiben wir selbst da? Wo bleiben Sie?

Gibt es Dinge, die Sie für sich selbst tun, einfach weil es Ihnen gut tut, völlig ohne Leistungsgedanken?
Geschenke und liebevolle Worte lösen Glücksgefühle aus und füllen unseren Energiespeicher wieder. Es ist eine Art der Wertschätzung, die glücklich macht.
Sicher kennen Sie die Freude, die Sie selbst empfinden, wenn Sie jemandem ein Geschenk machen und er sich ehrlich darüber freut.
Was halten Sie davon, wenn Sie sich das gleich doppelt selbst geben?
Sie drücken sich selbst gegenüber Wertschätzung aus. Und Sie freuen sich über diese Wertschätzung.

Das ist nicht selbstsüchtig oder egoistisch.
Sie sind es wert, dass es Ihnen gut geht.
Und Sie haben es verdient, glücklich zu sein.

Was halten Sie davon, wenn Sie bei der Wahl der Geschenke auch an die Bedürfnisse Ihres Inneren Kindes denken?

Ein kurzer Überblick darüber, was das Innere Kind ist:

Das Innere Kind symbolisiert Erfahrungen und Gefühle aus der eigenen Kindheit. Die Erfahrungen, die als Kind gemacht wurden, erzeugen noch im Hier und Jetzt Reaktionen. Wenn die Erfahrungen des Inneren Kindes Schmerz, Traurig, das Gefühl von Verlassenheit, Wut oder Angst sind und man dieses Gefühl als Erwachsener wieder spürt, sieht die Reaktion ähnlich aus wie die eines Kindes.
Und wie reagieren traurige und verletzte Kinder?
Sie schweigen und sind bockig, schreien oder weinen.

Bei der Arbeit mit dem Inneren Kind geht es darum, es zu trösten, wenn diese Gefühle aufkommen, und es zu bestärken.
Das Bestärken kann sein, dass man ihm gut zuredet und es daran erinnert, wie wertvoll und wundervoll es ist. Dass es bedingungslos angenommen und geliebt wird.
Wenn diese frühkindlichen Grundbedürfnisse erfüllt werden ist es aber auch wichtig, andere Bedürfnisse zu erfüllen. Leckeres Essen, spaßige und spontane Unternehmungen, neue und spannende Erlebnisse.

Jetzt zu Weihnachten – und auch sonst.

Sie dürfen Ihrem Inneren Kind diese Bedürfnisse Erfüllen.

Denken Sie als Erstes einmal an sich selbst im Alter von circa vier Jahren. Vielleicht haben Sie sogar ein Foto aus dieser Zeit zur Hand?
Wenn Sie an diesen jungen Mensch denken, an all seine Träume, Wünsche und Sehnsüchte – Welches Geschenk würde die Augen dieses Kindes zum Leuchten bringen?
Womit können Sie Ihrem inneren Kind eine Freude machen?
Vielleicht geht es dem Kind vor allem darum, Spaß zu haben. Ins Schwimmbad gehen und rutschen, am See Steine flitschen lassen.. Soll es etwas Spannendes sein, sowas wie Kart fahren?

Oder möchte es gerne einen Tag zu Hause verbringen, warm eingekuschelt und mit leckeren Plätzchen versorgt, während es (Weihnachts-)Filme guckt?

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und beobachten Sie einmal, wie es Ihnen dabei geht, darüber nachzudenken.

Alles Liebe,

Ihre Marie Sophie

grüner Strich

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten!

Das Team von Narz mich nicht wünscht Ihnen, Ihrem Inneren Kind, Ihrer Familie und Ihren Freunden frohe Weihnachten.

Bleiben Sie gesund, passen Sie auf sich auf und bringen Sie Ihr eigenes Inneres Kind zum strahlen.

grüner Strich

Fabienne Schneider ist unsere Expertin rund um’s Thema Inneres Kind.

Wenn Sie ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Coabhängigkeit von Narzisst*innen, toxische Beziehungen und wie kommen Sie da raus mit Fabienne Schneider möchten, kontaktieren Sie Frau Schneider direkt über schneider@narz-mich-nicht.de


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