Wo sind die Menschen, die sich im Schulterschluss zusammentun und GEMEINSAM aufstehen und sagen: es reicht. Es ist genug. Und es ist so unfassbar genug. Die Ellbogengesellschaft, in der wir unsere Kinder entlassen, benutzt längst nicht mehr bloß ihre Ellbogen. Sie nimmt gnadenlos ihre Fäuste und tritt sich gegenseitig mit den Füßen ins Gesicht. Das fängt erschreckender Weise schon im Kindergarten an. Tendenz beängstigend steigend.

Wo sind unsere Werte, die wir einst hochgehalten haben? Werte wie Gemeinschaft, Mitgefühl und Liebe? Wer hat sie vertrieben? Wieso und wozu sind sie den einsamen Zielen, der Erste und Beste sein zu müssen, gewichen?

Ich besuchte Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, die zum Teil an ganz geheimen Orten sind, weil die Initiatoren/innen wie die Mitglieder Angst vor dem Zorn von Narzissten/innen haben. Ich bin in Facebook Gruppen, deren Zugang nur für geprüfte Mitglieder ist. Das ist sicher gut, aber werden wir so jemals gehört?

Unsere aggressive Gegenseite kämpft laut stark brüllend seit drei Jahren auf diversen öffentlichen Schauplätzen und auch auf social media. Sie schreien sich das Recht heraus, ihren Kindern jedes Urvertrauen an Bindung und Liebe nehmen zu dürfen. Sie opfern ihre eigenen Kinder in ihrem Kampf für ein Recht, das in Wahrheit gar keines ist. Das Recht, jemanden zu besitzen wie einen Prellbock gegen den anderen Elternteil, das ist kein Recht. Es ist UN-recht.

Scharen von Kinderseelen auf grausame Weise zu zermahlen, einzig, weil es um ein imaginäres Recht geht, dass nur das Ziel hat, Recht zu bekommen. Recht zu bekommen, von wem? Von Ignoranten oder überforderten Menschen, die ihrerseits die Kinder nur als Ware sehen, als Rechtware zwischen zwei Parteien, die sich auf Elternebene nicht einigen können und keine/r fragt sich, wieso eigentlich.

Und die Soziopathen grölen ihre selbst bestätigende Aggression hinaus in die Welt, die in Wirklichkeit nur deshalb so laut ist, weil ihnen als Kindern dasselbe angetan wurde. Weil sie als Kinder als Mensch nicht genügten, als die oder der sie waren. Weil sie damals nicht gesehen wurden. Nicht geliebt wurden um ihrer Selbstwillen. Weil sie schon als kleine Stöpsel um Anerkennung kämpfen mussten.

Und es recht-fertigt nicht, dass sie sich an ihren Kindern gleichsam schuldig machen und damit das Leid auf der Welt multiplizieren.

Unsere Gesellschaft verroht nicht nur, sie wird daran zerbrechen, an der Lieblosigkeit, am Ausverkauf unserer Kinderseelen.

Das ist ein Kampf, der uns alle angeht! Ich sehe überall Einzelkämpfer, die sich am Leid anderer Menschen, Mütter wie Väter aus toxischen Beziehungen profilieren möchten. Einzelne Kämpfer, die youtube Videos zur Aufklärung bereitstellen. Andere schreiben aggressive Newsletter und bieten Trainings an, Narzissten mit Siegessicherheit 1:1 entgegen zu treten. Noch nie in unserer menschlichen Geschichte hat sich ein Irrsinn durch denselben Irrsinn besiegen lassen. Abgesehen davon, ist das kein Kampf für Einzelkämpfer. Dieser Kampf geht uns alle an!

Es ist kein Kampf GEGEN Narzissmus. Es ist ein Kampf FÜR mehr Menschlichkeit.

Es ist ein Kampf FÜR unsere Werte im sozialen Miteinander. Es ist ein Kampf FÜR jene Liebe, die auch annimmt, was kaputt ist. Die nicht nach Leistung und Gebrüll auswählt, sondern es schafft, auch hinter die seelischen Kulissen von Narzissten zu schauen. Ein Kampf FÜR jene Liebe, die unsere Gesellschaft heilt. Wir können diesen Kampf nur zusammen kämpfen.

Wir möchten mit unserer Seite kein Süppchen alleine kochen. Unsere Seite ist eine Einladung, ZUSAMMEN zu kämpfen FÜR eine Welt, in der es vor allem für unsere Kinder, aber auch für uns im Alter schön ist, zu leben.

Wer macht mit? Wer möchte uns unterstützen? Wer möchte auf unserer Seite ihre und seine Hilfe als Anwalt, Psychologe, Coach, Profiler, Mensch anbieten, damit uns dieser Kampf nicht über den Kopf wächst?

Bitte melden Sie sich unter: kontakt@narz-mich-nicht.de