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	<title>Kinder Archive - Narz mich nicht®</title>
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	<description>Narzissmus. Verstehen. Lösen.</description>
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	<title>Kinder Archive - Narz mich nicht®</title>
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		<title>Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maxstadt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennung von Narzissten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin Julia, sehr behütet aufgewachsen als die jüngste von drei Töchtern einer äußerst ambitionierten, pflichtbewussten, fleißigen Lehrerin und eines alles und jeden überprüfenden, pflichtbewussten Oberingenieurs. Eigentlich und uneigentlich war ich seit meinen 20ern hin und her gerissen zwischen dem Wunsch „genug zu sein und geliebt zu werden“ und in<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/potenzialentfaltung-im-umgang-mit-narzissmus"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/potenzialentfaltung-im-umgang-mit-narzissmus">Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Julia, sehr behütet aufgewachsen als die jüngste von drei Töchtern einer äußerst ambitionierten, pflichtbewussten, fleißigen Lehrerin und eines alles und jeden überprüfenden, pflichtbewussten Oberingenieurs. Eigentlich und uneigentlich war ich seit meinen 20ern hin und her gerissen zwischen dem Wunsch „genug zu sein und geliebt zu werden“ und in Rebellion gegen eingerostete, unmenschliche, lebensfeindliche und ungerechte Strukturen zu gehen &#8211; meine Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus eben, aber das verstand ich erst peu-á-peu.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Über mich mit Anfang 30</strong></h2>
<p>Ich war eine mehr oder weniger „normale“ Frau: Einige Jahre Berufserfahrung im Tourismus, eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, ein abgeschlossenes Lehramtsstudium mit dem Resümee, dass „<strong>Empathie, Stärkenfokussierung und Potenzialentfaltung</strong>“ die wichtigsten Bildungsziele des 21. Jahrhunderts sind und, dass unser Bildungssystem sich endlich in dieser Richtung weiterdrehen müsse.</p>
<p>Ich hatte große Ambitionen, Deutschlands langjährigen Umsetzungsproblemen auf die Sprünge zu helfen und die Welt etwas menschlicher, emphatischer, liebevoller und vielfältiger zu machen. Gleichzeitig wünschte ich mir schon immer ein schönes (heiles) Leben mit einer kleinen eigenen Familie.</p>
<p>Dass diese Familiengründung, meine Partnerwahl, zur größten Herausforderung meines Lebens werden würde und gleichzeitig MEIN Weg sein wird, meine eigenen (mir bis dato nicht bewussten) Stärken und Potenziale zu entfalten, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar.</p>
<h2 style="text-align: center;">Empathisch war ich schon immer&#8230;</h2>
<p>Manchmal sogar zu viel&#8230; anderen gegenüber (nicht mir gegenüber). Aber meine Stärken und vielfältigen Potenziale zu erkennen und mir darüber bewusst zu werden, wer ich bin, mir meines Wertes bewusst zu werden, das wurde im Laufe meiner Schulbildung in den 80ern und 90ern und auch im Studium im Grunde weder verlangt noch gefördert.</p>
<p>So nahm mein Lebensplan seinen Lauf. So, wie ich es wollte. Ich verliebte mich in einen allwissenden Ingenieur, der <strong>meine Empathie</strong> ansprach, mich zunächst grandios bewunderte, gleichzeitig von Beginn an jedoch in enger (toxischer) Symbiose fest verschlungen mit seinen Eltern lebte. Und ich ignorierte (aus heutiger Sicht) konsequent alle, von Beginn unserer Beziehung vorhandenen Warnsignale, die im Laufe der Ehe immer greller blinkten:</p>
<ul>
<li>enorme Überheblichkeit und Abwertungen mir, meinen Freunden und meiner Familie gegenüber und ebenso allen anders denkenden Menschen gegenüber</li>
<li>extremes schwarz-weiß Denken</li>
<li>ein von Macht und Kontrolle besessenes Verständnis von Liebe</li>
<li>mies machen von allem, was mich glücklich machte</li>
<li>extremes Misstrauen mir gegenüber (ich war entweder nie genug oder es wurden egoistische Hintergedanken vermutet)</li>
<li>keine Bereitschaft zur Selbstreflexion</li>
<li>massiv grenzüberschreitendes Einmischen in alle Belange meines Lebens</li>
<li>Messen mit zweierlei Maß &#8211; seine Eltern und mich betreffend</li>
<li>aufgedrängte Hilfe und „gut gemeinte“ Unterstützung seiner Eltern gepaart mit der Erwartung, sich einmischen zu dürfen</li>
<li>Grenzsetzungen von mir wurden entweder nicht akzeptiert oder mit zutiefst beleidigt sein reagiert.</li>
</ul>
<p>Eine Positionierung von meinem Mann zu unserer neu gegründeten Familie und zu mir fand nie statt, im Grunde wurde ich nur „zugeheiratet“: Sein ebenfalls allwissender Vater durfte mich jederzeit anfeinden, sich übergriffig benehmen, mich beleidigen in meinem zu Hause und vor unserem Sohn und später vor der frisch geborenen Tochter, ohne, dass mein Mann jemals Partei für mich ergriffen oder sich schützend vor mich gestellt hätte.</p>
<h2 style="text-align: center;">All das war Potenzialentwicklung auf die harte Tour &#8211; Potenzialentwicklung im Umgang mit Narzissmus eben</h2>
<p><strong>Das Problem war ich &#8211; meine Sichtweisen und meine Reaktionen, immer, bis heute. Ich war und bin nicht richtig, nicht dankbar und ich hatte und habe immer Schuld. Das kennen Sie vielleicht auch?</strong></p>
<p>Ich wollte mich nicht fügen, anpassen, ständig dankbar sein für die aufgezwungene Hilfe bei Dingen, die ich selbst gerne machen würde. Und ich hatte einen Sohn geheiratet, der allwissend war und Sohn bleiben wollte. Als unser Sohn auf die Welt kam, wurde alles noch schlimmer, denn auch dies wollten meine Schwiegereltern gerne übernehmen, ebenso all- und besser wissend, was ein Kind braucht. Mit meiner Heirat und Familiengründung hatte ich „mein Rad und meine Welt“ rückwärts gedreht entgegen meines großen Vorhabens, die Welt menschlicher, emphatischer, liebevoller und vielfältiger zu gestalten.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Über mich mit Anfang 40</strong></h2>
<p>Nach 7 schlechten Ehejahren mit viel Streit mit meinem Mann und dessen Eltern, unzähligen feindlichen Grenzüberschreitungen und Anfeindungen und einer nicht mehr endenden negativen toxischen Schwingung in meinem zu Hause, trennte ich mich letztlich mit meiner damals 1 jährigen Tochter und meinem 6-jährigen Sohn. Von Narzissmus hatte ich damals noch kaum eine Ahnung.</p>
<p>Im Zuge eines Coachings, das wir als Paar damals machten, um evtl. doch noch die Ehe zu retten, wurde immer klarer, dass es sich um <strong>vielfältige narzisstische Verhaltensweisen</strong> (natürlich nicht diagnostiziert, das überlasse ich Fachleuten) handelte bei meinem Mann und den Schwiegereltern. Die Trennung war für mich unumgänglich. Ute E. die uns damals coachte und, die mich bis heute als Coach supervisorisch und als Freundin begleitet, bin ich aus tiefstem Herzen dankbar für ihre Begleitung. Ohne sie hätte ich alles, was danach kam, wahrscheinlich nicht durchgestanden. Ich erinnere mich genau an das Gefühl, das ich hatte, nachdem mein Mann ausgezogen war: Ich schloss die Türe und mein zu Hause fühlte sich endlich wieder „als Schutzraum ohne negative Schwingungen“ an. Es fühlte sich nach Freiheit und sich geborgen fühlen an und ich dachte: „Jetzt kannst du endlich losgehen und die Welt da draußen retten und besser machen!“</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Jetzt geht’s erst richtig los…</strong></h2>
<p>Von da an begann mein Weg im Umgang mit gekränktem „Nachtrennungsnarzissmus(-gewalt)“ von drei Menschen, die ich gewagt hatte, zu verlassen, mittendrin ein Kleinkind und ein Schulkind.</p>
<p>Es folgten Jahre mit ständigen gemeinsamen Jugendamtsgesprächen, Gerichtsprozessen, gescheiterten Mediationen, Macht- und Kontrollversuchen meines damals noch Mannes, wo es nur möglich war für ihn, „Ziehen“ insbesondere an unserem Sohn, der viel besser beim Vater und dessen Eltern wohnen sollte, ein enormer Konkurrenzkampf, haarkleine Aufteilung der Zeiten mit den gemeinsamen Kindern auf Minuten genau, aus ständigen Abwertungen/Beleidigungen meiner Person den Kindern gegenüber.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ich bin damals völlig blauäugig in die Trennung gegangen</h2>
<p>mit einer Vorstellung von einem guten deutschen, verlässlichen, funktionierenden Staats- und Rechtssystem und machte wohl alles falsch mit meiner „mit dem Kopf durch die Wand“ Haltung, was man nur falsch machen konnte im Umgang mit Jugendämtern, dem Gericht, den bereitgestellten „Schubladen für Frauen und Mütter“, in die ich nicht passen wollte für diese Institutionen und meinem damaligen Glauben an einen Mütter unterstützenden Rechtsstaat und ganz sicher zum Wohle der Kinder pädagogisch geschulten Familiengerichten.</p>
<p>Ich wurde eines Besseren belehrt.</p>
<h2 style="text-align: center;">Meine neue Realität im Scheidungsprozess und nach meiner Scheidung im Jahre 2020  bestand aus:</h2>
<ul>
<li>Jugendämtern, die gemeinsame Gespräche nicht dokumentierten, dessen Gespräche mit meinem Mann und mir es somit nie gegeben hatte, aus verschwundenen Sozialarbeiterinnen, deren Mails unauffindbar waren, die dennoch Empfehlungen ohne Beweise und Belege geben konnten in immer gleichen Richtungen (nämlich, dass die Mutter sicher immer die Kinder vom Vater fernhalten möchte aus Rache), die ich mühsam widerlegen musste</li>
<li>aus Gerichten, die mich mit Drohungen zu Entscheidungen und in Vergleiche hinein nötigten, die ich letztlich verantworten musste und muss bis heute und dessen Auswirkungen auch unsere Kinder beeinflussten und beeinflussen bis heute</li>
<li>aus Richterinnen, die mich persönlich angriffen im Gerichtssaal und ohne Scham lügenden Anwälten… so viel zum Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.</li>
<li>aus von uns gestressten Mediatoren und Beratern, die zwar narzisstische Züge erkannten und betitelten, aber aus Gründen der Neutralität lieber wegschauten, und es hierdurch für alle Beteiligten noch schlimmer machten</li>
<li>aus einem System, dass damals kaum pädagogisch, psychologisch geschult war (es ändert sich einiges aktuell), Kinder verzweifelt versuchte, „gerecht aufzuteilen“ unter den „hochstrittigen“ Eltern und nicht das Wohl und die Bedürfnisse der Kinder im Blick hatte</li>
<li>aus Umgangswechseln, bei denen unsere Kinder wie „Gegenstände“ minutengenau (notfalls mit Gewalt) übergeben werden sollten und bei einem „Nicht funktionieren“ immer die Mutter die Schuldige gilt und als „bindungsintolerant“ betitelt würde und damit rechnen muss, dass das Kind aus diesem Grunde notfalls „umplatziert“ werden würde</li>
<li>aus „meine Elternrolle übernehmen wollenden“, mich hassenden Schwiegereltern und einem Ex-Mann, der besonders unseren Sohn lieber von seinen Eltern betreuen und erziehen lassen wollte als von mir.</li>
</ul>
<p>Mein Leben bestand jahrelang aus Angst, extremer Verunsicherung durch die vielfältigen Drohungen des Kindsvaters und der Ausrichtung des Systems, aus existenziellen Nöten, aus einem Wechsel zwischen innerlicher Erstarrung, Energielosigkeit, aus Hilflosigkeitsgefühlen, Wut und Trauer darüber mit anzusehen, was diese neue Realität für die gemeinsamen Kinder an Belastungen mit sich brachte.</p>
<h2 style="text-align: center;">Leider gab es damals noch kein Angebot wie<br />
&#8222;Narz-mich-nicht“</h2>
<p>Zu meiner neuen Realität gehörte auch, dass mein Sohn seinem Wunsch gemäß seit 2019 bei seinem Vater (und dessen Eltern) lebte, die ihn endlich (neben ihrem Sohn) mit ihrer unendlichen aufopfernden Hilfsbereitschaft überschütten konnten (den zu zahlenden Preis inbegriffen), sein Aufwachsen nach ihren Vorstellungen ausrichteten und kontrollierten und damit bis heute prägend auf alle folgenden Entwicklungen wirkten und wirken. Auf Anraten meines damaligen Anwaltes in der betreffenden Gerichtsverhandlung und Drängen der Richterin, ließ ich unseren Sohn ohne ein Gutachten ziehen.</p>
<p>Wenn Sie bis hierher weitergelesen haben, gehe ich davon aus, dass auch Sie solches und ähnliches erlebt haben oder vielleicht noch mittendrin in einem solchen Albtraum stecken und jeden hilfreich erscheinenden Halm greifen, der sich Ihnen anbietet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/09/Potenzialentwicklung-im-Umgang-mit-Narzissmus-Blog-von-Narz-mich-nicht.jpeg" alt="" width="596" height="400" class=" wp-image-20796 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/09/Potenzialentwicklung-im-Umgang-mit-Narzissmus-Blog-von-Narz-mich-nicht.jpeg 763w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/09/Potenzialentwicklung-im-Umgang-mit-Narzissmus-Blog-von-Narz-mich-nicht-300x201.jpeg 300w" sizes="(max-width: 596px) 100vw, 596px" /></p>
<h2 style="text-align: center;">Deshalb möchte ich den Rest dieses Blog-Artikels allem widmen, was <strong>mir und somit auch meinen Kindern letztlich </strong>in diesem Schlamassel wirklich geholfen hat:</h2>
<ul>
<li>Ich schrieb mir fett auf: „ <strong>Ich will leben und das werde ich ab sofort nach meinen Wünschen tuen!“</strong></li>
<li><strong>Austausch, Einordnung, sich verstanden fühlen.</strong></li>
<li>Suchen Sie sich Gruppen mit Menschen, die ähnliches erlebt haben und erleben (real und im Internet)</li>
<li>Nehmen Sie <strong>psychotherapeutische</strong> <strong>Hilfe oder Coachings</strong> in Anspruch (das ist Gold wert)</li>
<li>Suchen Sie sich Aktivitäten, Orte, Menschen, Tiere, die Ihnen <strong>Energie </strong>geben oder früher gegeben haben. Für mich besonders Powerwalking, Sport, Tanzen, bestimmte Orte in der Natur, Wandern, unser Hund, meine Mutter, eine Freundi<strong>n</strong></li>
<li><strong>Akzeptanz: </strong>Lassen Sie los, was Sie nicht ändern können und das konsequent (z.B. das Verhalten meines Ex-Mannes)!</li>
<li>Fokussieren Sie sich ausschließlich auf das, was Sie <strong>aktiv</strong> beeinflussen und gestalten können</li>
<li>Schaffen Sie sich ein gutes und schützendes <strong>Netzwerk </strong>(Hilfen im Alltag und mit den Kindern, Austausch mit Menschen, die sie verstehen, ggf. auch finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten)</li>
<li>Suchen Sie <strong>stärkende</strong> <strong>Berater/Mediatoren/Anwälte,</strong> die sich mit narzisstisch akzentuierten, hochstrittigen Trennungen auskennen und wirklich hinschauen, konkret nach den Motiven des narz. akzentuierten Menschen fragen, verbale Angriffe unterbrechen, die kindlichen Bedürfnisse wirklich im Fokus haben</li>
<li>Suchen Sie nach (<strong>neuen oder früheren) Zielen</strong>, die ihre Augen zum Leuchten bringen und treffen Sie mutig neue Entscheidungen (Bei mir war es die Entscheidung die Ausbildung zum Kinder-, Jugend- und Familiencoach und die Ausbildung zum narz-mich-nicht Coach zu machen)</li>
<li>Seien Sie <strong>liebevoll und empathisch zu sich selbst, pfeifen Sie darauf, was andere von Ihnen denken (besonders Ihr Ex-Mann)</strong>! Sie machen alles immer so gut sie es gerade können und in Ihrer Geschwindigkeit.</li>
</ul>
<ul></ul>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Schaffen Sie Sicherheit</strong> für sich und Ihre Kinder!</h2>
<ul>
<li>Setzen Sie konsequent <strong>Grenzen</strong> im Umgang und der Kommunikation mit dem anderen Elternteil (Kommunikation über Mail oder SMS bei wichtigen Themen, ggf. bei erbetener Reaktion oder Rückmeldung mit Fristsetzung),</li>
<li>stehen Sie für verbale Angriffe nicht zur Verfügung (weder privat noch im Gespräch mit dem Ex-Partner beim Jugendamt oder einer Mediation</li>
<li>Üben Sie <strong>sachlich und kindeswohlfokussier</strong>t zu bleiben (am besten mit einem Coach) in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit ihrem Ex-Partner, beim Jugendamt, bei Gericht und bei Beratungen</li>
<li><strong>Dokumentieren</strong> Sie wichtige Vorkommnisse (die Kinder und Ihren Ex-Partner betreffend) und Gespräche beim Jugendamt und Mediationen mit Datum und Uhrzeit, dies hat mir in Bezug auf die narzisstischen Verdrehungen, Lügen und die unzuverlässigen Dokumentationen des Jugendamtes extrem geholfen</li>
<li>machen Sie einen <strong>&#8222;Kinder im Blick“ Kurs</strong> (auch online möglich)</li>
<li><strong>Stehen Sie zu IHREN Werten, Zielen und Grenzen</strong>. Meine Grenze Umgänge betreffend z.B.: Umgänge gegen den Willen eines Kindes dürfen nicht mit Gewalt durchgesetzt werden/der Wille des Kindes darf niemals gebrochen werden</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;">Bei allem, was Ihre Kinder betrifft, denken Sie bei narzisstisch akzentuierten Trennungen IMMER daran:</h2>
<p><strong>Kinder haben kein emotionales Schutzschild. Kinder lieben immer beide Elternteile und handeln nie bewusst gegen einen Elternteil, sondern immer nur FÜR sich, um zu überleben. Nehmen Sie Wut, Aggressionen und Abwendungen nicht persönlich, denn diese zeigen nur die Not der Kinder.</strong></p>
<ul>
<li>bestärken Sie ihre Kinder altersgerechte, eigene Entscheidungen zu treffen und ihren Willen zu äußern</li>
<li>seien Sie der Elternteil, der gesunde, liebevolle Beziehungen ohne Bedingungen vorlebt und gut für sich selbst sorgt. Sie sind das beste Vorbild!</li>
<li>bestärken Sie ihr Kind liebevoll, dass alle Gefühle wichtig sind und einem zeigen, was man braucht.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Heute mit Ende 40</strong></h2>
<p>Durch verschiedene Folgen und Entwicklungen wohnt mein Sohn inzwischen wieder mit seiner Schwester und mir zusammen. Einige Herausforderungen werden uns jedoch noch länger begleiten. Mit heutigem Wissen wäre ich wohl nicht derart unbewusst in meinen Lebensplan geschliddert und hätte bewusster rechtzeitig Grenzen gesetzt. Jedoch habe ich es immer so gut gemacht, wie ich es eben wusste und konnte und das ist okay. Es ist ein Wachstumsprozess.</p>
<p>Ich habe insbesondere seit meiner hochstrittigen, narzisstisch akzentuierten Trennung vor etwa 10 Jahren ungeahnte Stärken und Potenziale entwickelt und somit mich selbst kennengelernt. Ich bin zu einer Frau geworden, die sich ihres Wertes nun bewusst ist. Nichts geschieht zufällig! Genau dieser Weg ließ mich zu der Person wachsen, die nun (zwar anders als nach dem Studium gedacht) aus ihrer eigenen Geschichte mit ihren Stärken, Potenzialen und ihrer empathischen Art andere stärken wird und die Welt doch noch ein Stückchen menschlicher, heiler und liebevoller machen wird.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Bildungssystem ausgerichtet auf Empathie, Stärken und Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus</strong></h2>
<p>Dennoch möchte ich bezüglich unseres Bildungssystems betonen, dass genau diese (längst überfällige) Ausrichtung auf „<strong>Empathie, Stärken und Potenzialentfaltung</strong>“ sowohl mich mit Anfang 20 sicher mehr befähigt hätte, meine Lebensträume „bewusster“ auszugestalten, mein Potenzial direkter in die Gesellschaft einzubringen, früher Grenzen zu setzen und mich sicher resistenter gegen jegliche narzisstische Einflüsse gemacht hätte.</p>
<p style="text-align: left;">Gleichzeitig ist dieser Fokus, aus meiner Sicht der einzige Weg, dass wir auf unserer Welt langfristig <strong>miteinander</strong> überleben können.</p>
<p>Ihre Julia Maxstadt</p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="1920" height="44" class="alignnone size-full wp-image-1381" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-600x14.jpg 600w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Julia Maxstadt lässt sich gerade zum Narz mich nicht® Coach zertifizieren. In einer 1:1 Ausbildung lernt Frau Maxstadt alle Tools im Umgang mit Narzissmus, die Regina Schrott &#8211; Gründerin von Narz mich nicht® &#8211; in den letzten sechs Jahren entwickelt hat. <strong>Frau Maxstadt wird zukünftig Teil unseres Teams ♥</strong></p>
<p>Hier kommen Sie zur <a href="https://narz-mich-nicht.de/ausbildung" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff00ff;">Ausbildung von Narz mich nicht</span></strong></a><br />
<strong>Weitere Ausbildungsplätze gibt es wieder ab 2026!</strong><br />
(Dieses Jahr sind wir mit 8 Zertifizierungen ausgebucht.)</p>
<p>Wenn Sie aktuell in einer ähnlichen Situation stecken, wie oben beschrieben, dann ist vielleicht unser 3 Montasprogramm <strong>souverän &amp; frei mit Kind</strong> genau das Richtige für Sie. Melden Sie sich gerne für ein Beratungsgespräch dazu. Hier ist der <span style="color: #ff00ff;"><strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei-mit-kind" target="_blank" style="color: #ff00ff;" rel="noopener">Link zu souverän &amp; frei für Sie.</a></strong></span></p>
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		<title>Narzisstische Geschwister</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Mar 2025 13:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[dysfunktionale Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Helfersyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Narz mich nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus ist anstrengend]]></category>
		<category><![CDATA[Narzisst]]></category>
		<category><![CDATA[narzisstische Elternhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[narzisstische Nöte]]></category>
		<category><![CDATA[Regina Schrott]]></category>
		<category><![CDATA[souverän & frei]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Familien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich wurde schon oft gebeten, einen Blogbeitrag über narzisstische Geschwister zu schreiben. In den letzten sechs Jahren durfte ich so viele Geschwisterkonstellationen begleiten, dass jetzt die Zeit reif dafür ist. Die drei Hauptauslöser für narzisstische Nöte sind Neid, Scham und innere Leere Alle drei können komprimiert zwischen Geschwistern in besonderer<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/narzisstische-geschwister"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/narzisstische-geschwister">Narzisstische Geschwister</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde schon oft gebeten, einen Blogbeitrag über narzisstische Geschwister zu schreiben. In den letzten sechs Jahren durfte ich so viele Geschwisterkonstellationen begleiten, dass jetzt die Zeit reif dafür ist.</p>
<h2 style="text-align: center;">Die drei Hauptauslöser für narzisstische Nöte sind Neid, Scham und innere Leere</h2>
<p>Alle drei können komprimiert zwischen Geschwistern in besonderer Weise geschürt und genährt werden.</p>
<p><strong>Im narzisstischen Kontext geht es oft um das Vergleichen mit dem/der anderen:</strong></p>
<ul>
<li>Wer ist größer, schneller, besser?</li>
<li>Wer ist erfolgreicher?</li>
<li>Wer hat das bessere Erbgut erhalten?</li>
<li>Wer entspricht mehr den Wunschvorstellungen der Eltern?</li>
<li>Wer bekommt mehr Liebe und Aufmerksamkeit von den Eltern?<br />
usw.</li>
</ul>
<p>Wenn sich ein Geschwisterteil vom anderen (oder den anderen) nicht emanzipieren kann und nicht sein eigenes, selbstbestimmtes Leben führt, entsteht das Gefühl von Unterlegenheit und damit Neid und Scham.</p>
<p>Neid ist ein destruktives Gefühl, das eine gesunde Selbstwirksamkeit verhindert. Wenn ich jemandem etwas neide, bleibe ich in einem passiven Vergleichen, anstatt aktiv an meiner Situation etwas so zu ändern, dass ich selbst damit zufrieden bin.</p>
<p>Bei einer narzisstischen Akzentuierung bedeutet das immer ein Gefühl von <em>Zukurzkommen</em> – ein Mangelgefühl.</p>
<h2 style="text-align: center;">Erlebe ich mich im Mangel &#8211; fühle ich mich als Opfer</h2>
<p>Als Opfer meines von mir empfundenen überlegeneren Geschwisterteils, das seine oder ihre Ent-scheidungen aus sich heraus trifft, glaube ich dessen oder deren Entscheidungen wären gegen mich, was in der Realität nicht stimmt. Erwachsene Menschen, die in der Lage sind, ihr Leben selbstbestimmt zu leben, treffen ihre Entscheidungen aus sich heraus. <strong>Für sich selbst</strong> – niemals <strong>gegen</strong> jemanden.</p>
<p>Aus der narzisstischen Perspektive wirkt dies aber anders. Es kann sich so anfühlen, als wären alle gegen mich; als würde mir durch die Entscheidungen des anderen etwas weggenommen und ich erwarte und fordere ein, dass die anderen auf mich zu reagieren haben.</p>
<p>Außerdem kann es innerhalb einer Familie verschiedene Vorstellungen von Verbundenheit und Zugehörigkeit geben.</p>
<h2 style="text-align: center;"><em>&#8222;Einer für alle &#8211;<br />
alle für einen&#8220; </em></h2>
<p>Dieses Zitat wird im Narzissmus gerne missbräuchlich ausgenutzt und als Bedingung für ein Familienideal hingestellt. Das Problem sind dabei aber vor allem die unterschiedlichen Wertvorstellungen, die eben nicht automatisch für alle Familienmitglieder gleich sein müssen und brauchen.<em><br />
</em></p>
<p>Daraus entsteht eine imaginäre Schuld, die mit Schuldzuweisungen und Schuldgefühlen einhergeht. „Der andere ist schuld daran, dass ich weniger habe/bekomme/wert oder frei bin etc.“</p>
<p>Oft weiß das emanzipierte Geschwisterkind gar nichts von dieser „Schuld“, bekommt sie aber ständig vorgehalten und dadurch wird ein künstliches Gefälle provoziert, dem oft auch die gemeinsamen Eltern hilflos gegenüberstehen. Auch deren Liebe wird in Frage gestellt: „Ihr liebt mich weniger.“</p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Narzisstische-Geschwister-by-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="737" height="415" class="wp-image-20127 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Narzisstische-Geschwister-by-Narz-mich-nicht.png 1280w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Narzisstische-Geschwister-by-Narz-mich-nicht-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Narzisstische-Geschwister-by-Narz-mich-nicht-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 737px) 100vw, 737px" /></p>
<p>Es beginnt ein Lebens langer Konkurrenzkampf des narzisstischen Geschwisterkinds um die Gunst der Eltern gegen das andere oder die anderen, und das am eigenen Leben vorbei.</p>
<h3 style="text-align: center;">Wenn dieser durch Leistung und Erfolg nicht getoppt werden kann, wird gemobbt</h3>
<p>Familienmobbing nenne ich das, gibt es vermutlich gar nicht, aber so fühlt es sich an. Der als erfolgreicher oder auch freier und kreativer wahrgenommene Teil der Familie muss aus der narzisstischen Not heraus, bekämpft werden. Dies kann auf unterschiedliche Weise passieren, z.B. durch Deformierung, Intrigen, Instrumentalisierung der Eltern usw.</p>
<p>Auch das Inszenieren von Dramen eignet sich, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und verstärkt den Vorwurf der Schuld. Der andere soll sich schämen, wofür auch immer.</p>
<p>Oft werden Anschuldigungen in den Raum gestellt ohne wirkliches Bedürfnis der Klärung einer Situation. Das kann sich mitunter über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinziehen und auf beiden Seiten Kränkungen erzeugen, die nie gelöst werden, weil sich – meist der narzisstisch akzentuierte Part verweigert.</p>
<h3 style="text-align: center;">Du bist schuld, und deine Wahrnehmung interessiert mich nicht</h3>
<p>Sei es durch Ghosting oder vorgeschobene Gründe, wie z.B. zu viel zu tun zu haben oder so viele eigene Probleme, wird eine Aussprache absichtsvoll verhindert und der andere so lange in eine Bittsteller-Position gedrängt, bis dieser die Kraft und Energie verliert, etwas klären zu wollen oder auch zu können.</p>
<p>Manchmal liegen Situationen, die einem zum Vorwurf gemacht werden, so weit in der Vergangenheit, dass man sich schlicht und einfach gar nicht mehr erinnern kann oder sie in der Gegenwart absurd erscheinen und es auch sind.</p>
<h3 style="text-align: center;">Narzisstische Geschwister Beziehungen prägen soziale Beziehungen generell und ein Leben lang</h3>
<p>Ich muss mir meiner Position im Familiensystem bewusstwerden, damit ich darüber feststelle, welche Beziehungen ich mit anderen Menschen führen kann und möchte. Wenn ich das nicht tue, dann bin ich immer in Beziehungsmustern (gefangen), die meiner eigenen Familie ähnlich sind.</p>
<h4 style="text-align: center;">Es geht um Selbstverantwortung und das eigene, unabhängige Erwachsenwerden</h4>
<p>Auch wenn es heißt, das Blut dicker als Wasser ist, entwickeln sich Geschwister unterschiedlich, und das ist gut so. Menschen mit einer narzisstischen Akzentuierung verhindern durch mangelnde Selbstreflexion ihr eigenes Wachstum. Sie bleiben irgendwo in ihren Kinder- oder Jugendzeiten stecken und reagieren auf Einflüsse von außen wie Acht- oder Zehnjährige, selbst wenn Sie längst erwachsen sind, bzw. sein sollten. Das erschwert übrigens auch jede Kommunikation auf Augenhöhe.</p>
<p>Es ist so, als wäre der eine tausende Kilometer mit dem Zug unterwegs gewesen und der andere einfach irgendwo lange vorher ausgestiegen oder gar nie in seinen eigenen Zug des Lebens eingestiegen, verlangt aber, dass der andere gefälligst zurückzukommen hat.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Geflecktes-Lungenkraut-bzw-Bruederchen-und-Schwesterchen-genannt.jpeg" alt="" width="314" height="558" class="wp-image-20129 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Geflecktes-Lungenkraut-bzw-Bruederchen-und-Schwesterchen-genannt.jpeg 901w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Geflecktes-Lungenkraut-bzw-Bruederchen-und-Schwesterchen-genannt-169x300.jpeg 169w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Geflecktes-Lungenkraut-bzw-Bruederchen-und-Schwesterchen-genannt-768x1364.jpeg 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Geflecktes-Lungenkraut-bzw-Bruederchen-und-Schwesterchen-genannt-865x1536.jpeg 865w" sizes="(max-width: 314px) 100vw, 314px" /></td>
<td style="width: 50%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Beschreibung-Lungenkraut.jpeg" alt="" width="693" height="659" class="size-full wp-image-20130 alignnone" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Beschreibung-Lungenkraut.jpeg 693w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Beschreibung-Lungenkraut-300x285.jpeg 300w" sizes="(max-width: 693px) 100vw, 693px" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4 style="text-align: center;">Das Leben lebt sich vorwärts, nicht rückwärts!</h4>
<p>Natürlich entsteht in der Geschwisterbeziehung ein Gefälle auf Grund einer Unmöglichkeit. Niemand kann einen anderen Menschen seine Nicht- oder Andersentwicklung aufzwingen, aber es lässt sich daraus ein narzisstischer Dauervorwurf machen, der jede Beziehung vergiftet. Es entstehen unüberwindbare Hürden auf beiden Seiten.</p>
<h4 style="text-align: center;">Bei Erbstreitigkeiten wollen alte Rechnungen beglichen werden</h4>
<p>Die eigene Unfähigkeit, sein Leben selbstbestimmt und unabhängig zu leben, wird dem anderen in Rechnung gestellt. Dass diese oft absurd ist und es dadurch auch kaum zu einer gütlichen Einigung kommen kann, ist deshalb fast logisch. Auch, dass sich Erbauseinandersetzung wieder über Jahre hinziehen können, resultiert daraus.</p>
<p>Bis einer aufgibt, nachgibt und einfach frustriert kapituliert. Damit ist alles in Scherben. Der narzisstische Geschwisterpart fühlt sich in seiner Opferrolle bestätigt und das Drama geht weiter und immer weiter, manchmal über Generationen hinaus.</p>
<h4 style="text-align: center;">In narzisstischen Elternhäusern mit zwei Geschwistern habe ich in den letzten Jahren Folgendes beobachten können:</h4>
<p>Gehen wir von einem Extremfall aus, weil man emotionalen Missbrauch nicht sehen kann: beide Kinder werden vom Vater geschlagen und jedes trifft für sich eine überlebensnotwendige Entscheidung.</p>
<p>Das eine Kind entscheidet sich für Narzissmus, das andere wählt für sich eine aufopfernde Empathie und entwickelt durch seine Überangepasstheit eine Form von Not-Helfersyndrom.</p>
<p>Beide Geschwister lenken sich von den Elternwunden ab und outsourcen ihre Gefühle, indem sie sich &#8211; statt mit der Aufarbeitung ihrer eigenen Traumata &#8211; mit anderen Menschen beschäftigen.</p>
<p>Das Kind mit der narzisstischen Wahl sagt sich: <em>„Bevor mich jemals jemand wieder schlägt, werde ich zuerst zuschlagen und das noch härter, als mein Vater das gemacht hat.“</em></p>
<p>Das Kind mit dem entwickelten Helfersyndrom sagt sich: <em>„Ich will auf keinen Fall so werden wie mein Vater. Ich werde niemals jemanden schlagen, lieber lasse ich mich schlagen.“</em></p>
<p>Damit ist für beide Kinder leider auch die Wahl für ihre zukünftigen PartnerInnen klar – sie werden sich zum Gegenpol hingezogen fühlen und wiederum Kinder bekommen und ihre Traumata von Generation zu Generation fortsetzen, nach dem Prinzip:</p>
<h4 style="text-align: center;">Verletzte Menschen verletzen</h4>
<p>… oder lassen sich weiterhin verletzten, weil auch sie ihre Muster nicht selbstreflektiert durchbrechen und aus dem Dramadreieck aussteigen können.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zWmCE8E4HXY" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #ff00ff;"><strong>Ein </strong></span><strong><span style="color: #ff00ff;">kurzes Video zum Ausstieg aus dem Drama-Dreieck Teil 1</span></strong></a></p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8211;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff00ff;"><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ezlb-tFIflc" target="_blank" style="color: #ff00ff;" rel="noopener"> Das 2. Video zum Ausstieg aus dem Drama-Dreieck</a></strong></span></p>
<p>Übermäßiger Konsum von Alkohol und Drogen, Flucht in eine virtuelle (Spiel)Welt, Adrenalinkicks und unterschiedliche Formen von Depressionen können die Folgen einer nicht aufgearbeiteten Kindheit sein und den dritten Nährstoff für Narzissmus und damit auch narzisstische Geschwister bilden: <strong>die innere Leere.</strong></p>
<p>Wer sich innerlich leer fühlt, dem fehlt die intrinsische Motivation, sein Leben unabhängig und frei zu leben. Er ist verstrickt in Familiensystemen und Dynamiken, denen er die Schuld für sein „Elend“ gibt.</p>
<h4 style="text-align: center;">Es ist jedem möglich, sich seinem Schatten zu stellen und ins Licht zu treten</h4>
<p>…und für sich selbst und seine Mitmenschen die richtige Entscheidung zu treffen. Ich bin überzeugt, dass diese richtige Entscheidung immer mit wahrer Selbstliebe beginnt.</p>
<p><em>„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“</em> (Matthäus 22:37-39) bedingt die aufrichtige Auseinandersetzung mit Neid, Scham und innerer Leere.</p>
<ul>
<li>Wer neidisch ist, kann sich und anderen nichts gönnen.</li>
<li>Wer sich schämt, sucht unweigerlich die Scham bei anderen.</li>
<li>Wer sich innerlich leer fühlt, sucht sich ständig im Außen.</li>
</ul>
<h4 style="text-align: center;">Mein Rat für Menschen mit narzisstischen Geschwistern</h4>
<p>Bleiben Sie bei sich. Werden Sie sich Ihrer eigenen Werte bewusst und leben Sie danach. Hören Sie auf, immer und immer wieder auf das narzisstische Geschwisterkind zu reagieren und wählen Sie innerhalb der Familie eine offene und transparente Kommunikation, am besten schriftlich, indem Sie alle ins CC setzen, die ein bestimmter Sachverhalt betrifft.</p>
<h5 style="text-align: left;">Die 5 Regeln im Umgang mit narzisstisch akzentuierten Menschen mit dem Geschenk eines Freiheitsgesprächs für Sie erhalten Sie über diesen <strong><span style="color: #ff00ff;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/5-Strategien" target="_blank" style="color: #ff00ff;" rel="noopener">LINK.</a></span></strong></h5>
<p>Es grüßt Sie herzlich,<br />
Ihre Regina Schrott</p>
<p>(Gründerin von Narz mich nicht®, Systemischer Coach, Zertifizierte Mediatorin und Autorin)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/souveraen-frei-mit-Narz-mich-nicht.jpeg" alt="" width="657" height="187" class="wp-image-20131 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/souveraen-frei-mit-Narz-mich-nicht.jpeg 1135w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/souveraen-frei-mit-Narz-mich-nicht-300x85.jpeg 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/souveraen-frei-mit-Narz-mich-nicht-768x219.jpeg 768w" sizes="(max-width: 657px) 100vw, 657px" /></p>
<p>Wenn Sie im Umgang mit Ihrem narzisstischen Geschwister oder auch mit anderen narzisstisch akzentuierten Menschen in Ihrem Leben souverän &amp; frei werden möchten, buchen Sie sich unser 3 Monatsprogramm <strong>souverän &amp; frei.</strong></p>
<p>Den Link mit der Möglichkeit auf ein einstündiges Freiheitsgespräch finden Sie <strong><span style="color: #ff00ff;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei" target="_blank" style="color: #ff00ff;" rel="noopener">HIER.</a></span></strong></p>
<p><strong>Wieso 3 Monate?</strong> Weil die Umprogrammierung von Jahre langer narzisstischer Manipualtion neurowissenschaftlich nicht in ein paar Coachingstunden funktioniert. Wir von Narz mich nicht haben in den letzten 6 Jahren über 3.000 Menschen geholfen, ihren Narzissmus in der Familie und im Freundeskreis erfolgreich zu überwinden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/narzisstische-geschwister">Narzisstische Geschwister</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
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		<title>Es gibt immer Wege und Lösungen</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/es-gib-immer-wege-und-loesungen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Wild]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 15:45:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt immer Wege und Lösungen, raus aus dem Dilemma oder der schwierigen Situation. Egal wie alt man ist! In meiner Schule sitze ich an einem Freitag in meinem Büro. Die Tür geht auf und Joyce kommt rein. Ein siebenjähriges Mädchen mit langem strubbeligem Haar und einem schönen bunten Kleid.<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/es-gib-immer-wege-und-loesungen"> Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt immer Wege und Lösungen, raus aus dem Dilemma oder der schwierigen Situation. Egal wie alt man ist! In meiner Schule sitze ich an einem Freitag in meinem Büro. Die Tür geht auf und Joyce kommt rein. Ein siebenjähriges Mädchen mit langem strubbeligem Haar und einem schönen bunten Kleid. Sie setzt sich in einen Sessel und berichtet mir, dass sie zu Hause geschlagen wird und wenn sie etwas „Böses“ gemacht hat, Chilipulver in den Popo gestreut bekommt. Am Tag zuvor kam Bettina zu mir. Sie erzählte mir, dass sie den Pippimann ihres Vaters lutschen muss. Oder Paul: Paul wird im dunklen Keller eingesperrt.</p>
<p>Joshua wird mit Kabelbindern ans Bett gefesselt, wenn er nicht so funktioniert, wie seine Mutter es möchte, oder wenn er sagt, dass er ein Mädchen sein will. Eltern erzählen mir, von schlimmen Situationen zu Hause. KollegInnen berichten mir von Unterdrückung, Übergriffigkeiten, Streit … .</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Narzissmus, Missbrauch, Gewalt, übergriffige Situationen, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst, ….</strong></h2>
<p>Das war mein Schulalltag. Aber auch Mut, Freude, Spaß, Lebenslust, Hoffnung, Liebe, ….</p>
<p>Dafür bin ich auf dieser Welt, um Kindern und Erwachsenen zu helfen.</p>
<p>Menschen, die mit Narzissmus, Missbrauch, Gewalt und anderen übergriffigen Menschen aufwachsen und/oder sich in diesen Situationen befinden, werden oft nicht gesehen. Ihre Gefühle werden nicht ernst genommen und auf ihre Bedürfnisse nicht geachtet. Sie wissen häufig nicht, wie es anders geht, wie sie sich besser fühlen können.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die unsichtbaren &#8211; inneren und Verletzungen</strong></h2>
<p>Es gibt sichtbaren Verletzungen, aber in der Regel sind es die unsichtbaren / inneren Wunden und Verletzungen, die schwieriger zu erkennen sind. Weil Kinder (und Erwachsene) oft nicht darüber reden. Ihnen wird der Mund verboten. „Deine Gefühle sind falsch. Du bist schuld! Stell dich nicht so an! Indianerherz kennt keinen Schmerz! Du brauchst keine Angst zu haben! Was ich mit dir mache, ist normal. Das machen alle Eltern mit ihren Kindern! Du machst die Familie kaputt, wenn du nicht mitmachst! Leiste was, sonst bist du nichts! Du machst alles falsch!</p>
<p>All diese Sätze wurden auch zu mir gesagt. Und als Kind habe ich sie geglaubt. Ich habe geglaubt, dass es ja nur an mir liegen kann, wenn man mich so behandelt. Warum werde ich denn nicht geliebt, so wie ich bin? Dann muss ja mit mir etwas nicht stimmen. Ich habe mich gefragt, was ich falsch gemacht habe, bin aber nicht auf die Lösung gekommen. Bloß nicht auffallen. Funktionieren und bedienen, anstatt auf seine Gefühle zu hören.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Der seelische Schaden ist immens und kann komplette Leben zerstören</strong></h2>
<p>Jahrelang habe ich geglaubt, ich sei nichts wert. Die anderen sind besser. Ich habe mich in der Opferrolle befunden, mit dem Leben gehadert, die Schuld im außen gesehen, mich bemitleidet, mir die falschen Partner gesucht, mich selbst klein gemacht, noch mehr gearbeitet, um zu zeigen, was ich kann, …. Aber wie (Selbst-)vertrauen, (Selbst-)liebe geht, das wusste ich nicht. Was sollte ich denn tun, dass es mir besserging?</p>
<p>Ich habe mich jahrelang weitergebildet, eine Therapie gemacht, aber erst durch meine Coachingausbildungen, bei denen ich alle Prozesse auch selbst durchlaufen habe und dadurch, dass ich mit einem Coach an mir arbeitete, bin ich frei geworden. Nun kann ich mich so lieben, wie ich bin, mir vertrauen, wieder mit Zuversicht in die Zukunft schauen, im Jetzt das Leben genießen und meine Träume leben.</p>
<p>Ich schreibe das hier nicht, um mich wichtigzumachen oder den Fokus auf mich zu legen, sondern um zu zeigen: wenn ich das kann, dann kann es jede / jeder!</p>
<p>Es gibt immer Wege und Lösungen, raus aus dem Dilemma oder der schwierigen Situation.<br />Egal wie alt man ist!</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Entfalten Sie ihr volles Potenzial und leben Sie das Leben, von dem sie träumen!</strong></h2>
<p>Und das fängt bei den Kindern an! Mir ist es so wichtig, dass Kinder ihren Rucksack (ihre Probleme), so früh wie möglich ablegen können, damit sie zu freien Jugendlichen und Erwachsenen heranwachsen können!</p>
<p>Aber was passiert nun, wenn mir Kinder (in der Schule) von schlimmen Dingen berichten? Als allererstes <strong>glaube ich den Kindern.</strong> Sie haben schon extremen Mut bewiesen, ihre Geschichte zu erzählen. Es gibt ganz selten auch Kinder, die etwas erzählen, was nicht stimmt, um gesehen zu werden. Aber auch da steckt immer eine Geschichte oder ein anderes Problem dahinter. Kinder sind von Natur aus ehrlich und offen fürs Leben. Sie kommen nicht böse auf die Welt oder mit Hintergedanken.</p>
<p>Früher habe ich gedacht, ich kann Kinder vor schlimmen Dingen schützen, aber so einfach ist das nicht. Ich kann ihnen Werkzeuge an die Hand geben, wie sie mit schlimmen Dingen umgehen können und ihnen Präventivmaßnahmen beibringen, aber vor allem schützen kann ich sie nicht.</p>
<p>Es ist auch so, dass Kinder oft nicht aus ihren Familien möchten. Sie lieben ihre Eltern und möchten, dass die schlimmen Dinge aufhören, aber nicht raus aus den Familien. Es gab in meiner Schullaufbahn auch schon Kinder, die lieber woanders leben wollten und ich habe auch Kinder mit Hilfe (Jugendamt, Polizei, …) aus schlimmen Verhältnissen (Kindeswohlgefährdung/mit ihrer Einwilligung) geholt, aber in der Regel möchten Kinder nicht aus ihrem Umfeld raus.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Wir Erwachsenen sind in der Pficht unsere Kinder zu unterstützen!</strong></h2>
<p>Welche Möglichkeiten habe ich in der Schule genutzt, die sie auch nutzen können:</p>
<ol>
<li>Dem Kind genau zuhören: „Was genau belastet dich so zu Hause?&#8220;</li>
<li>Mit dem Kind überlegen, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt? Und ihm auch aufzeigen, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt.</li>
<li>Dem Kind erklären, dass es nicht seine Schuld ist, dass die Person sich so verhält. Dass die Person in der Regel nicht anders kann und oft selbst hilflos ist, oder es nicht gelernt hat, sich gut zu verhalten. In übergriffigen Situationen ist es auch häufig so, dass beide Elternteile sich für die Kinder schwierig verhalten. A behandelt B schlecht, B lässt sich so behandeln. Das Kind merkt, dass beide Personen sich nicht gut verhalten und ist verwirrt.</li>
<li>Das Kind stärken: ihm Werkzeuge / Verhaltensweisen an die Hand geben, wie es mit schwierigen Situationen in Zukunft umgehen kann; seinen Selbstwert stärken, Grenzen setzen: Nein und Stopp sagen, ….</li>
<li>Verbündete / Hilfen in der Familie oder außerhalb suchen, die dem Kind beistehen können.</li>
<li>Mit diesen Menschen zusammen mit dem Kind reden.</li>
</ol>
<p>In manchen Fällen hat sich die gesamte Familie, oft Teile der Familie, dazu entschlossen, sich helfen zu lassen (Familiencoaching), aber das ist nicht immer der Fall. Wenn eine Person keine Hilfe annimmt, kann ich sie nicht dazu zwingen: kein Coaching ohne Auftrag.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/so-habe-ich-in-der-Schule-gehandelt-300x202.png" alt="" width="300" height="202" class="alignnone size-medium wp-image-18620" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/so-habe-ich-in-der-Schule-gehandelt-300x202.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/so-habe-ich-in-der-Schule-gehandelt.png 604w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h2 style="text-align: center;">So habe ich in der Schule gehandelt. Wie sieht es jetzt aber im Coaching aus?</h2>
<p>Kinder und Jugendliche, die mit schwierigen Situationen aufwachsen, können zu Hause nicht sie selbst sein &#8211; nicht nach ihren Bedürfnissen und Gefühlen leben.</p>
<p>Und so ist nicht verwunderlich, dass Kinder, wenn sie sich zu Hause verbiegen müssen, plötzlich nicht mehr zur Schule wollen, krank werden oder sich anders verhalten. Sie haben zu Hause oft keine Möglichkeiten sich zu wehren, also reagiert ihr inneres System mit Krankheiten, Schulverweigerung, Ängsten, Panikattacken, Rückzug vom Leben, in sich gekehrt sein, sich in Traumwelten flüchten, selbst übergriffig werden, Depression, ins Bett machen, Allergien,&#8230;</p>
<h2 style="text-align: center;">Aber es gibt immer Wege und Lösungen</h2>
<p>Häufig arbeite ich mit der flower meadow method/ der Methode der Blumenwiese, sie ist auch schon für junge Kinder gut verständlich. Wie funktioniert sie? Ich sage den Kindern: Stell dir vor, dein Leben ist eine Blumenwiese. Die schauen wir uns nun an:</p>
<ol>
<li>Was gibt es Gutes schon auf deiner Blumenwiese? Was ist dort tolles schon vorhanden? Welche Blumen und schöne Pflanzen blühen dort) (Ressourcenarbeit, Was gibt es schon alles, was du gut kannst, was dir gut gelingt?, Arbeit mit den Stärken des Kindes)</li>
<li>Was gibt es noch in deiner Blumenwiese, was dir nicht guttut und rausmuss? Gibt es noch Dinge in der Erde, die den Boden verschlechtern und ausgegraben werden dürfen? Hast du Unkraut/verblühte Pflanzen in deiner Wiese, was sie nicht gut blühen lässt? (Blockadenlösung, frei werden von Angst, Selbstzweifeln, Stress, schlechten Gefühlen, … )</li>
<li>Was braucht deine Wiese, damit dort die Blumen blühen können, die du möchtest? Damit deine Wiese so bunt und schön blühen kann (Was brauchst du, um deine Ziele erreichen zu können, damit es dir besser geht?, Grenzen setzen lernen, …)</li>
<li>Wir besorgen alle Pflanzen und Blumen, Werkzeuge und Dinge, die deine Wiese braucht. (Aufbau von Vertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstliebe, …)</li>
<li>Du erlernst, wie du deine Wiese selbst pflegen kannst, damit sie weiterwachsen und gedeihen kann und sich Lebewesen (Schmetterlinge,…) dort wohlfühlen und frei leben können! (Resilienzarbeit, Prävention, Selbstfürsorge, &#8230; )</li>
</ol>
<h2 style="text-align: center;">Der Mensch im Fokus</h2>
<p>Wichtig dabei ist, jedes Kind ist anders und benötigt ein auf es zugeschnittenes Programm. Hierbei könnte ich das Wort Kind auch mit Jugendlicher oder Erwachsener austauschen. Jeder Mensch braucht ein auf seine Bedürfnisse und Probleme zugeschnittenes Programm. Und da Coaching mit dem Unterbewussten arbeitet, können Blockaden schnell und nachhaltig gelöst werden. Der Coachee lernt, für sich selbst da zu sein, sich selbst zu lieben und bekommt Werkzeuge an die Hand, um sein Leben frei nach seinen Wünschen gestalten zu können. Und dazu darf er sehen, was alles schon in ihm steckt. Alles ist da! Du bist gut, so wie du bist! Sie sind gut, so wie Sie sind! Und auch das Verstehen, warum man so oder so gehandelt hat, warum man nicht anders konnte, ist auch schon für Kinder so wichtig. Ehrliche Kommunikation!</p>
<p>Jeder von Ihnen kann ein freies Leben führen. Es braucht „nur“ die richtige Hand an Ihrer Seite, an der Seite der Kinder.</p>
<p>Wer bin ich und was mache ich? Mein Name ist Katja Wild, ich bin seit 30 Jahren leidenschaftliche Lehrerin und davon seit 10 Jahren überzeugte Schulleitung. Aber das ist mir nicht genug. Ich habe viele Coachingausbildungen gemacht, um mehr Menschen weiterhelfen zu können, damit sie frei leben können.</p>
<p>Wie sehe ich mich? Ich sehe mich als Übersetzerin zwischen den Welten an. Ich übersetze Kindern/Jugendliche ihre Eltern, Eltern ihre Kinder/Jugendliche, Kindern/Jugendliche die Schule, der Schule die Kinder/Jugendliche, Eltern die Schule, die Schule den Eltern, … .</p>
<h2 style="text-align: center;">Und ich zeige Ihnen Ihre innere und äußere Welt</h2>
<p>Was bin ich? Ich sehe mich als Übersetzerin zwischen den Welten an. Kind/Jugendlicher – Eltern, Eltern – Kind/Jugendlicher, Kind/Jugendlicher – Schule, Eltern – Schule, Schule – Kind/Jugendlicher, Schule – Eltern,….</p>
<p>Und egal, wer sie sind und was sie erlebt haben: wenn Sie möchten, dass es Ihnen gutgeht und sie frei leben können: Es gibt Wege. Das Leben kann so schön sein!</p>
<p>Und liebe Kinder und Jugendliche: Es kann sein, dass euch andere Menschen / Erwachsene nicht glauben. Das passiert leider viel zu oft. Holt euch Hilfe und wenn der erste Mensch euch nicht hilft, fragt den zweiten, ….</p>
<p>Es gibt Menschen, die euch glauben und euch helfen können und werden. Ruft bei mir +491749549533 oder beim Team von <span>Narz mich nicht® </span>an. Du bist zu wichtig, als dass es dir schlecht gehen muss!</p>
<p>Und am Schluss noch ein Satz zu den Eltern: wenn Sie eine Mutter oder ein Vater sind und sich Gedanken machen, ob Sie gut genug für Ihr Kind waren, ob Sie alles richtig gemacht haben und ihrem Kind genug mit auf dem Weg gegeben haben: Sie haben es doch bestimmt so gut gemacht, wie Sie konnten. Niemand ist perfekt und das sollte auch keiner sein wollen. Und Liebe ist das Wichtigste, was Sie Ihrem Kind mitgeben können. Und wenn mal etwas nicht so läuft, wie Sie es sich vorgestellt haben: reden Sie mit Ihrem Kind und erklären Sie es ihm. Kinder können mit Authentizität und der Wahrheit umgehen.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen alles Gute und die Möglichkeit, das Leben zu genießen.<br />Ihre Katja Wild</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="750" height="17" class="alignnone size-large wp-image-1381" /></p>
<p>Mehr Informationen zu unserer Kooperationspartnerin gibt es <strong><span style="background-color: #ccffcc; color: #000080;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/katja-wild" target="_blank" style="background-color: #ccffcc; color: #000080;" rel="noopener">HIER</a></span></strong></p>
<p>Ein anderer Blogbeitrag <strong><span style="background-color: #ccffcc; color: #000080;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/wachstum-oder-bestaetigung-sind-kein-widerspruch" target="_blank" style="background-color: #ccffcc; color: #000080;" rel="noopener">Wachstum oder Bestätigung</a></span></strong> passt ganz gut zu diesem Beitrag.</p>
<p class="card-title entry-title"><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/familie-und-keiner-glaubte-mir" title="Narzissmus in der Familie – Und keiner glaubte mir…" rel="bookmark"><strong><span style="background-color: #ccffcc; color: #000080;">Narzissmus in der Familie – Und keiner glaubte mir… </span></strong></a> ist ein Anonymer Blogbeitrag</p>
<p></p>
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		<title>Erfahrungen mit meiner narzisstischen Mutter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael G.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2021 09:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Echoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse von Betroffenen]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[narzisstische Mütter]]></category>
		<category><![CDATA[narzisstischer Missbrauch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An einem Abend in Berlin von Michael G. &#8211; Februar 2006. Ich war 19. Mutter und ich planten einen zwei Tage Aufenthalt in Berlin.Anlass war meine Aufnahmeprüfung an der Universität der Künste für den Studiengang Schauspiel. Überraschenderweise bot Mutter direkt an, mich mit dem Auto nach Berlin fahren zuwollen, ich<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/erfahrungen-mit-meiner-nazisstischen-mutter"> Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2><strong>An einem Abend in Berlin</strong></h2>
<p>von Michael G. &#8211; <em>Februar 2006. Ich war 19.</em></p>
<p>Mutter und ich planten einen zwei Tage Aufenthalt in Berlin.<br />Anlass war meine Aufnahmeprüfung an der Universität der Künste <br />für den Studiengang Schauspiel.</p>
<p>Überraschenderweise bot Mutter direkt an, mich mit dem Auto nach Berlin fahren zu<br />wollen, ich wäre sonst natürlich alleine Bahn gefahren, es hätte nur zwei Stunden<br />gedauert. Aber sie bestand darauf für uns ein Appartement für eine Nacht zu mieten.</p>
<p>Also gut. Ich war etwas erstaunt darüber, dass sie sich den Stadtverkehr in Berlin<br />zumuten wollte, da sie in der Großstadt manchmal Panik am Steuer bekam. <br />Was auch dazu führte, dass ich als Kind zügig lernte auf dem <br />Beifahrersitz einen ADAC Atlas zu lesen.</p>
<p>Bevor wir losfuhren, tat ich etwas Unüberlegtes. Ich schrieb am Computer meiner<br />Mutter und warf einen kurzen Blick in ihre E-Mails. Ich fand dort Nachrichten von<br />der Internet-Bekanntschaft, die sie in Berlin treffen würde. Dieser Mann schrieb<br />Sachen wie „Befriedigst du dich selbst? Wenn ja, darf ich dann zuschauen?“ oder<br />„Gehst du in Swingerclubs? Ich kenne da einen.“ Ich überflog drei oder vier Sätze<br />und ging vom Bildschirm weg. Zu viel Information.</p>
<h3>Ich hatte ja selbst schuld, warum schaute ich auch in ihren Posteingang.</h3>
<p>Der Hauptanlass war zwar meine Aufnahmeprüfung, aber ich dachte mir schon, es<br />kam ihr sehr gelegen das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.</p>
<p>Meine Mutter ist eine erwachsene Frau und kann tun und lassen, was sie will.<br />Aber einige Sachen will ich einfach nicht wissen. Und dennoch habe ich sie erfahren<br />müssen. Ich denke an die Nächte in meiner Kindheit, in denen in wach lag, <br />weil meine Mutter unten im Wohnzimmer in ihrer Sex-Ekstase <br />mit meinem Vater die Nachbarn aus dem Schlaf riss. <br />Meinen Vater hörte ich nie, sie aber umso lauter.</p>
<p>Ich war froh, dass mir zumindest der Anblick erspart blieb. <br />Und ich war, Gott sei Dank, zu jung für ein Kopf-Kino. <br />In ihrem Rausch konnte sie Minuten lang schreien, oh ja, das konnte sie.<br />Mit Vorliebe den Namen ihres Sexualpartners und welcher Körperteil sich gerade in<br />welcher Öffnung befand. Ich dachte mir also als Kind, schalten Menschen beim Sex<br />komplett ihr Hirn aus, dass sie dermaßen ihre Umgebung vergessen?</p>
<p>Ich lag derweil im Bett, versuchte verzweifelt mir ein Kissen auf die Ohren zu<br />drücken und mein Puls war zu schnell zum Einschlafen.<br />Es war etwas lustig sowie tief beschämend.</p>
<p>An einem Abend, als sie wieder zugange war, musste ich dringend auf die Toilette.<br />Ich hatte aber so große Panik mein Zimmer zu verlassen und Angst, sie würden mich<br />auf dem Flur hören, dass ich aus meinem Dachfenster pinkelte.<br />Ich kann mich nur an ungefähr fünf solcher Nächte erinnern.</p>
<p>Als ich 6 Jahre alt war und ich im Bett meiner Eltern übernachten durfte, weil diese<br />zum Tanzen aus waren, wurde ich nachts wach und meine Eltern lagen neben mir.<br />Von den Geräuschen her dachte ich, mein Vater gäbe meiner Mutter eine Fußmassage,<br />ich konnte das Stöhnen nicht zuordnen. Als ich mich kurz umdrehte waren<br />beide nackt. Ich erschrak und versuchte mich schlafend zu stellen. Warum nahmen sie<br />nicht die Couch? Oder schickten mich in mein Bett?</p>
<p>Kaum ein Jahr später müsste ihre Scheidung gewesen sein.</p>
<p>Nicht lange nach der Scheidung hatte Mutter ihre neuen Lebensgefährten, ungefähr jedes Jahr jemand neues, und 3 von denen zogen auch in unser Haus. Mutter war abends öfter bei ihrem neuen Freund und ich blieb zu Hause, was ich ok fand. Ich durfte mir dann vorher meistens einen Film aus der Videothek ausleihen, machte mir eine Tiefkühlpizza und hatte meine Ruhe. Das ging einige Jahre so. Manchmal hatte ich Angst im leeren Haus.</p>
<p>Einmal kam ich von der Klassenfahrt nach Hause und sah, dass meine Mutter<br />offensichtlich mein Bett benutzt hatte. Für den Beischlaf mit einem neuen Liebhaber.<br />Die Überdecke war unordentlich und eine Schraube am Bettgestell war lose.<br />Unsere Nachbarin, mit dessen Tochter ich befreundet war, konnte mir diesen<br />Beischlaf bestätigen, es muss sehr laut gewesen sein. Es war mir überaus peinlich und<br />ich entschuldigte mich bei der Nachbarin.</p>
<p>An einem anderen Tag, ich war vielleicht 15, fand ich pornografische Fotos, die ein<br />Liebhaber von ihr gemacht haben musste. Sie lagen ganz und gar nicht gut versteckt<br />im offenen Flurschrank. Ich war sprachlos. Kurz nachdem ich realisierte, was das für<br />Fotos waren, legte ich sie wieder zurück. Sie sahen aus wie groteske Beweisfotos von<br />einem Unfall. Den Mann sah man nicht. Aber die Vagina meiner Mutter wurde so nah<br />fotografiert, als wären es Aufnahmen für ein gynäkologisches Lehrbuch gewesen.</p>
<p>Am meisten verwunderte mich, dass sie wohl mit einem ganz gewöhnlichen<br />Fotoapparat gemacht wurden und es keine Polaroids waren. Wie Urlaubsfotos wurden<br />sie anscheinend in einem Fotoladen abgegeben und entwickelt.<br />An einem Morgen, ungefähr in derselben Zeit, als ich mich für die Schule fertig<br />machen wollte, lag ihr goldener Vibrator auf dem Couchtisch und Mutter selbst lag<br />verkatert daneben auf der ausgezogenen Couch. So lange schlief sie gewöhnlich nie.<br />Ich vermute, in der Nacht zuvor waren die Bilder entstanden.<br />Den Vibrator bewahrte sie anschließend zwischen der Bettwäsche auf.</p>
<p>Für Berlin hatte Mutter ein Zwei-Zimmer-Appartement an der Prenzlauer Allee gemietet.<br />Es war erst Mittag, also gingen wir etwas essen und Berlin-Mitte erkunden.<br />Irgendwo am Brandenburger Tor entschieden wir uns für einen Chinesen.<br />Ich hielt es nicht für nötig, mich zuvor eingehend mit dem Berliner Stadtplan und<br />dem öffentlichen Verkehrssystem auseinander zu setzen, da ich glaubte, mich in jeder<br />Großstadt ziemlich gut zurecht finden zu können. Was ich auch tue.</p>
<p>Alleine zumindest. Ich wusste, wo unser Appartement ist, wo die Aufnahmeprüfung sein<br />würde und alles Weitere könne man spontan mit entscheiden.<br />Berlin ist doch etwas komplexer als Hamburg, das weiß ich nun.<br />Obwohl wir das ein oder andere Mal nicht genau wussten, wo es lang ging, wäre es<br />noch längst nicht so schweißtreibend gewesen, wenn Mutter mir nicht ständig im<br />Nacken gelegen hätte. Wir bogen nur eine Straße zu früh ab und sie klagte bereits, als<br />hätten wir uns für immer verlaufen. Sie wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen<br />mitzudenken und zu helfen, immerhin befanden wir uns beide in derselben Situation.</p>
<p>Das Einzige, was ich tun konnte, war durchzuhalten. Meinungsverschiedenheiten<br />zwischen uns waren alltäglich. Ich versuchte die richtigen Wege zu finden, <br />mich durchzufragen und Straßenschilder zu beachten, <br />während Mutter langsam und rauchend hinter mir her lief. Mir aber auch<br />manchmal mit Absicht so nahe kam, dass sie mir erwartungsvoll im Weg stand und<br />die Sicht versperrte. Wie ein trotziges Kind. Wir waren gerade mal drei Stunden in Berlin.</p>
<p>Am Abend verkrochen wir uns in unsere Zimmer und ich hatte vor, früh ins Bett zu<br />gehen, da ich um sieben aufstehen und fit sein wollte für die Aufnahmeprüfung<br />Ich konnte schlecht einschlafen. Nach einigen Stunden hörte ich ein Rumpeln <br />vor meiner Tür und Mutter fluchen:</p>
<p>„Ach, Scheiße!“</p>
<p>Ich stand auf und öffnete die Tür, Mutter war gestolpert, sie lag vor meiner Schwelle.<br />„Oh Gott, hast du dir wehgetan?“ Sie stand auf und humpelte fluchend in die Küche.<br />Sie hatte bereits eine Flasche Sekt intus. Sie hatte auf Reisen immer eine Flasche Sekt dabei.</p>
<p>***</p>
<p>Am nächsten Morgen wurde Mutter wach während ich Kaffee kochte.<br />Ich öffnete die Tür zu ihrem Zimmer und wünschte einen guten Morgen<br />„Ich glaube, der Fuß ist angeknackst“, sagte sie.<br />„Musst du zum Arzt?“<br />Sie verneinte, drehte sich wieder um und versuchte weiterzuschlafen.<br />Das Prozedere der Aufnahmeprüfung an der Universität der Künste dauerte von<br />morgens um 9 bis nachmittags um 4 oder 5. Ich kam im Auswahlverfahren leider<br />keine Runde weiter. Ob ich traurig war, kann ich nicht sagen.</p>
<p>Ich war eher erleichtert, dass all die Anspannung vorbei war.<br />Vorzubereiten waren vier Monologe, einer davon von Friedrich Hebbel, inklusive<br />Rollen-Protokoll, ein selbstverfasster Monolog, ein klassischer, ein moderner und ein Lied.</p>
<p>Die Prozesse, die der Körper an solch einem Tag durchmacht, sind absurd.<br />Man ist abwechselnd aufgeregt, überspannt, nervös, ruhelos, ungeduldig, hektisch<br />erregt, wach, müde, abgespannt. Man kann nicht viel essen, obwohl man besser<br />sollte. Man trinkt zu viel Kaffee, raucht zu viel. Man muss ständig pinkeln.</p>
<p>Hauptsache vorbereitet bleiben, nach außen hin die Form wahren.<br />Durchlässig bleiben, sich ruhig verhalten. Konzentriert und locker zu bleiben.<br />Ich wollte mein Bestes geben. Es ging um meine Zukunft. Ich hatte es zumindest versucht.<br />Es war dunkel, als ich wieder am Appartement ankam. Ich hatte Mutter bereits eine<br />SMS geschickt, so wusste sie das Ergebnis der Prüfung.<br />Sie öffnete die Tür und die Flasche Sekt konnte ich an ihren glasigen Augen ablesen.</p>
<p>Ich sah, wie sie etwas humpelte. Ich glaubte, da ich nicht richtig offenbarte <br />wie geschafft und fertig ich eigentlich war, zeigte sie auch kein Interesse dafür, <br />was ich erlebt hatte. Somit dachte sie wohl, ich hätte nur einen langen Stadtbummel <br />hinter mir gehabt. Ich sagte, ich wolle nur was essen und sie meinte: <br />„Diese Stadt hat uns wohl kein Glück gebracht.“</p>
<p>Sie schenkte sich und mir ein Glas Sekt ein und wir stießen auf irgendetwas an.<br />Ich sagte, ich möchte einfach gerne etwas essen und ausruhen, denn wir seien in diese<br />Stadt bis jetzt ja irgendwie rein gestolpert. Es ging los. Dies schien ihr Stichwort gewesen zu sein.</p>
<p>„Ich bin überhaupt nicht rein gestolpert!“ fauchte sie. „Du hast dich überhaupt nicht<br />richtig auf diese Stadt vorbereitet! Du hast dir den Stadtplan vorher überhaupt nicht<br />richtig angeguckt!“ „Ist ja gut!“ sagte ich. <br />„Ich möchte jetzt bitte nicht darüber reden! Es tut mir Leid,<br />aber ich bin müde und möchte nur was essen.“<br />„Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung. Ich hätte mich besser vorbereitet. Das kann ich dir sagen.“<br />„Ich möchte jetzt bitte nicht darüber reden! Bitte!“ <br />„Unmöglich finde ich das!“<br />„Was willst du denn jetzt von mir?“, fragte ich.</p>
<h3 style="text-align: center;">Ich sah meiner Mutter an, irgendwie war ihr <br />dieses Thema ein gefundenes Fressen</h3>
<p>„Ich arbeite rund um die Uhr und buckel mich ab und du hilfst mir kein Stück! Kein Stück hilfst du mir!“<br />„Mama, ich wohne nicht mehr zu Hause!“<br />„Gestern sind wir die ganze Zeit herumgerannt. Ich kann auch nicht mehr gut laufen.<br />Meine Bandscheibe macht mich ganz schön zu schaffen!“<br />„Es tut mir ja leid! Bitte, lass mich jetzt! Ich will nicht mehr darüber reden!“</p>
<p>Sie war wohl den ganzen Tag im Appartement geblieben und hatte getrunken.<br />Auf dem Küchentresen sah ich eine leere Sektflasche. Nur der selbstgemachte<br />Aschenbecher aus Alufolie und sie wussten, ob es bereits die zweite Flasche war.<br />Sie ging hinter mir ans Fenster und rauchte, danach kam sie wieder und fing mit dem<br />Thema erneut an.</p>
<p>Sie tat so, als wäre sie in der Küche beschäftigt und fand immer wieder einen neuen<br />Ansatz, um vollkommen aus dem Zusammenhang zu behaupten, ich hätte sie gestern<br />aus purer Gehässigkeit eine Art Jakobsweg entlang gescheucht. Ich bettelte sie<br />gefühlte zwanzig Minuten an, dass sie mich in Ruhe lassen möge, aber ich sprach<br />gegen eine Wand, es wurde nur noch schlimmer.</p>
<p>„Ich arbeite und mach&#8216; und tu&#8216; und was tust du für mich? Wir sind gestern ewig in der<br />Stadt rum geirrt, bis meine Füße wehtaten. Mensch! Das finde ich unmöglich von dir!“</p>
<p>„Mama, es tut mir ja leid, es war doch nicht meine Absicht! Aber ich möchte. <br />Jetzt. Bitte. Nicht. Mehr. Darüber. Reden.“ <br />Kurzes Schweigen.<br />„Warum willst du nicht reden?“, sagte sie gespielt naiv.<br />„Darum. Bitte! Ich bitte dich! Bitte! Ich flehe dich an, lass mich!“<br />„Ich finde das unmöglich…“<br />„ICH WILL JETZT NICHT DRÜBER REEDÄÄÄN!“</p>
<p>Ich schrie, als wollte irgendetwas in mir die Flucht ergreifen. Ich saß in der Küche<br />und meine Füße hoben sich beim Schreien kurz vom Boden ab. Ich hatte sie zuvor<br />noch nie so angeschrien, aber sie schien wenig davon beeindruckt.<br />Ich stand sogleich auf, ging in mein Zimmer, die Tür knallte.</p>
<p>Dass diese Worte dermaßen aus mir wüteten, es war rein physisch. Wie Nasenbluten.<br />Ich wusste nicht, welche Sprache ich sprechen sollte, um das Ohr dieser Frau zu<br />erreichen. Ich explodierte kurz, fing mich aber schnell wieder.<br />Ich erinnerte mich, dass mein Vater fast täglich ausgerastet war, wenn er sich mit ihr<br />gestritten hatte und ich hatte mich als Kind immer erschrocken. Ich hockte dann oben<br />am Treppengeländer und war paralysiert von seinem Brüllen.</p>
<p>Mein Vater glich dann einem Amoklaufenden, schlug die Faust auf den Tisch, etwas<br />ging immer zu Bruch. Mutter lief aufgebracht durch die Wohnung. Das Knallen und<br />Aufreißen von Türen waren die üblichen Geräusche in meiner Kindheit. Und folgte<br />darauf eine Stille, lag eine unerträgliche Spannung in der Luft. So war es immer.<br />Nun glaubte ich etwas zu verstehen, was in meinem Vater damals vorging.<br />Für einen kurzen Moment hatte ich jenen Geisteszustand erreicht, vor dem ich als<br />Kind immer Angst hatte.</p>
<p>Als ich die Tür wieder öffnete, saß meine Mutter am Küchentisch und rauchte.<br />Ich machte den leeren Kühlschrank auf.<br />Dann ergriff sie das Wort und nahm ihre Brille ab.<br />Sie sagte in scheinheiliger Ruhe, mit dem Mittelfinger auf dem Tisch in der <br />Zigarettenasche wischend, ohne mich anzuschauen: „Das werde ich mir übrigens<br />merken, wie du dich heute hier aufführst.“</p>
<p>Ich sagte: „Ich bin ein erwachsener Mensch, und ich möchte heute Abend einfach<br />hier in meinem Zimmer bleiben. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist. Ich hatte<br />einen harten Tag hinter mir. Warum kannst du das nicht akzeptieren?“<br />„Jetzt pass mal auf“, sagte sie bedrohlich und an die Wand blickend, als würde sie mir<br />eine simple Logik zum hundertsten Mal erklären müssen, „Ich kenne dich besser, als<br />du es je tun wirst. Und du kannst jetzt auch mal was für mich tun.“</p>
<p>Ich war sprachlos. Aber diesmal anders sprachlos.</p>
<p>Streitigkeiten mit meiner Mutter kamen sehr oft vor, und sie ergaben sich aus ihrer<br />Sicht stets aus meiner Undankbarkeit.<br />Aber „Ich kenne dich besser, als du es je tun wirst“?<br />Der Irrsinn dieser Behauptung und ihr Glaube, ich würde das schlucken, wiesen auf<br />etwas tieferes hin. Diese Aussage war eine Maxime, eine Überzeugung. Dahinter<br />stand ein System. Als wäre sie mein Arbeitgeber und würde mich auf meine Rechtslage hinweisen.</p>
<p>Ab da wusste ich, dass ihr Problem nicht nur ihr sogenanntes Temperament war.<br />Auch wenn ich es mir Jahre später erst so richtig eingestehen würde:</p>
<h3 style="text-align: center;">Mutter dachte allen Ernstes, ich sei ihre Puppe.</h3>
<p>„Das ist nicht wahr“, sagte ich, „Jeder Mensch ist sich selbst am nächsten und du<br />kennst dich am besten und ich kenne mich am besten.“</p>
<p>Kurze Stille.</p>
<p>„Ich kann auch nicht mehr“, fuhr sie fort, „ich träume oft von Oma und ich glaube,<br />sie will mich zu sich holen.“ Nächster Akt, die Mitleids-Arie.<br />Und sie tat mir auch irgendwie leid. Dieser Ganze aus dem Kontext gerissene<br />Psycho-Parcour, den sie entlang lief, musste wirklich anstrengend sein. <br />„Warum? Fühlst du dich krank?“, fragte ich.<br />„Ich träume von Oma. Ich träume immer öfter von ihr. Sie will mich zu sich holen,<br />diese Träume kommen immer wieder.“</p>
<p>Sie weinte etwas. Ich gab ihr ein Tuch von der Küchenrolle und hockte mich vor sie<br />hin, um ihren Blick zu bekommen. Wie man es bei einem traurigen Kind machen würde.<br />„Aber wenn du von ihr träumst“, meinte ich, „dann heißt das, sie will dir mitteilen,<br />sie ist bei dir. Du weißt doch, dass sie immer auf dich aufpasst. Sie will dich nicht zu sich holen. <br />Sie ist nur immer bei dir.“ Mutter schaute zu Boden und ich war mir nicht einmal sicher, ob sie mir zuhörte.</p>
<p>Ich versuchte sie zu umarmen, sie berührte meinen Rücken aber nicht, sondern faltete<br />hinter mir ihr halb nasses Küchentuch. Sie erwiderte oder kommentierte meine<br />Umarmung in keiner Weise. Als wäre in ihrem Körper hierfür niemand anwesend. Es<br />war mir etwas unheimlich und ich ließ wieder von ihr. „Manchmal kann ich auch nicht mehr“, fuhr sie fort.</p>
<p>Sie schnäuzte ins Taschentuch und es war kurz Ruhe.<br />Ich schlug vor, etwas zu essen zu kaufen. Sie gab mir dafür Geld.</p>
<p>***</p>
<p>Ich kaufte im Supermarkt um die Ecke Tiefkühlpizzen, Chips und eine Flasche Sekt<br />und stand nach wenigen Minuten wieder am Appartement.</p>
<p>Ich ging die Treppe hinauf und Mutter stand bereits an der Tür, in ihrem Gesicht lag<br />ein leichtes hämisches Grinsen. Aufgrund des Alkohols konnte sie wohl ihre<br />Gesichtszüge nicht mehr so gut kontrollieren, sie wirkte, wie ein kleines Mädchen,<br />das etwas ausgefressen hatte.<br />„Was ist?“, fragte ich und legte die Einkäufe auf den Küchentisch.<br />„Nichts.“ Das komische Grinsen verschwand aber nicht aus ihrem Gesicht, als hätte<br />sie irgendwo eine Überraschung versteckt.<br />„Irgendwas ist doch, ich kenne dich. Ich kenne das Grinsen da.“<br />„Nichts ist. Hast du Sekt mitgebracht?“<br />Sie machte sich über den Sekt und über die Tüte Chips her.<br />„Irgendwas stimmt nicht. Warum liegt der Koffer auf deinem Bett?“<br />„Nur so“, sagte sie unbeschwert.<br />„Ah ja, schon klar.“ Irgendwas war faul.</p>
<p>Aber ich hatte meine Ruhe &#8211; wie schön. So schob ich die Pizzen in den Ofen und ging<br />in mein Zimmer, um Fernsehen zu gucken. Sie gesellte sich mit den Chips zu mir und<br />wir guckten schweigend irgendeine Sendung. Wir saßen drei Minuten zusammen.<br />Diese drei Minuten waren die einzigen friedvollen Minuten in unserem Berlin Aufenthalt.</p>
<p>Mutter ging wieder in die Küche und ich folgte ihr, um nach den Pizzen zu schauen.<br />Sie steckte sich eine Zigarette an und sagte: „Was hast du heute noch vor?“<br />„Nichts mehr. Ich bin geschafft und will was essen. Ich geh bestimmt früh zu Bett.“<br />„Du kannst doch ins Theater gehen. Ich geb’ dir dafür Geld.“<br />„Nein, ich möchte nicht, Danke.“<br />„Warum denn nicht? Du kennst doch Leute in Berlin, du kannst dich doch mit jemandem treffen.“</p>
<p>„Nein, ich möchte heute nicht mehr weg gehen. Warum willst du, dass ich ausgehe?“<br />„Aber kannst du doch, ich gebe dir Geld.“<br />„Ja, aber warum?“, fragte ich, „Ich will nicht. Kriegst du Besuch von diesem Rudi? Ist es das?“<br />„Ja, vielleicht kommt er vorbei. Du kannst ja auch mal was für mich tun.“<br />„Aber ich will heute Abend nicht mehr aus der Wohnung raus. <br />Danke, aber nein danke. Ich möchte nicht.“<br />„Also das finde ich nicht schön von dir. Ich bezahl dieses Appartement, da kannst du<br />auch mal was für mich tun.“</p>
<p>„Aber ich möchte nicht. Du hast mich gefragt und ich möchte nicht. Danke. Nein.“<br />„Das finde ich unmöglich von dir, wirklich.“<br />Ich sagte entschieden: „Ich werde jetzt garantiert nicht die Wohnung verlassen, nur<br />weil du ficken willst.“<br />Gelassen erwiderte sie: „Warum? Das kannst du doch mal für mich tun?“<br />„Nein, das werde ich nicht tun. Ich glaub’, ich spinne.“<br />„Unmöglich finde ich das. Unmöglich!“ Sie ging kopfschüttelnd hinter mir ans<br />Fenster und rauchte.</p>
<p>Ich überlegte kurz, was meine Möglichkeiten waren. Ich wusste, es muss nun eine<br />Entscheidung getroffen werden und sagte: „Ich habe genug Geld bei mir, um nach<br />Hause zu fahren. Dann hast du deine Ruhe. Ist es das, was du willst?“<br />„Ach! So ist das also!“, sagte sie übertrieben erstaunt. Als wäre es von Anfang an<br />mein geheimes As im Ärmel gewesen, welches ich nur deswegen hinausgezögert<br />hätte um sie zu ärgern.</p>
<p>Ich wusste, wenn ich jetzt nicht etwas unternähme, würde ich vermutlich aus dem<br />Fenster springen. Ich ging in mein Zimmer und packte zügig meine Siebensachen.<br />Sie stand am Fenster, mir den Rücken zugewandt und spielte die beleidigte<br />Leberwurst. Aber in Gedanken ging sie wohl alle neu erworbenen Möglichkeiten<br />durch, die ihr an dem Abend noch zur Verfügung stehen würden.</p>
<p>Ich zog meinen Mantel an, nahm meine gepackte Tasche, ging zur Wohnungstür und<br />machte sie auf.<br />„Jetzt bist du mich los“, sagte ich und ging ins Treppenhaus.<br />Mutter kam sogleich aus der Küche, sah mich nicht an, machte die Tür schnell<br />zwischen uns zu und schloss zweimal ab.</p>
<p>***</p>
<p>Es war dunkel und relativ kalt. Ich ging zum Alexanderplatz.<br />Ich drehte mich nicht um.<br />Ich dachte kurz an ihren Fuß. Er tat wohl immer noch weh und das Auto parkte drei<br />Straßen weiter. Dieser Rudi würde ihr nach dem Beischlaf sicher mit dem Gepäck behilflich sein.</p>
<p>Ich dachte an die Pizzen im Backofen.<br />Ich versuchte mir eine Moral einzubilden, und es gelang mir nicht.<br />Gegen Mitternacht kam ich in Hamburg an und eine Freundin holte mich vom<br />Bahnhof ab. Im Auto begann ich zu erzählen.</p>
<p>&#8220;&#8230; Und ich sagte ihr immer und immer wieder, ich möchte nicht darüber reden&#8230;&#8220;<br />Wie sehr ich meine Mutter um Frieden anbettelte und wie sehr es ihr egal war, das tat<br />am meisten weh. Ich weinte bitterlich. Die Freundin sah mich hilflos an.</p>
<p><em>Text von Michael G.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="" class="alignnone size-large wp-image-1381" width="750" height="17" /></p>
<p>Der Gast Autor dieses Textes, Michael G. wurde zum Glück übrigens dennoch Schauspieler und Musiker. Inspiriert durch die Aufklärungsarbeit von <em>Narz mich nicht</em>® und das gleichnamige Buch von Regina Schrott konzipiert Michael eine mediale Performance über narzisstischen Missbrauch und das seelische Immunsystem in Hamburg. Regina Schrott beriet ihn dazu sowohl fachlich wie künstlerisch sehr gerne.</p>
<blockquote>
<p><em>Vielen Dank auf jeden Fall für eure grandiose Arbeit zu dem Thema und die Bereitschaft Menschen in der Hinsicht zu sensibilisieren. </em><em>In Deutschland, so scheint es mir, wird narzisstischer Missbrauch noch ziemlich weg rationalisiert.  </em><em>Vielleicht, weil viele Opfer denken, ihre Geschichte sei nicht erzählenswert. So ging es mir jedenfalls viele Jahre.</em></p>
<p><em>Lieben Gruss, </em><em>Michael</em></p>
</blockquote>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="" class="alignnone size-large wp-image-1381" width="750" height="17" /></p>
<h3>Weitere Blogbeiträge von Gästen finden Sie hier</h3>
<p><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/mediation-zwischen-narzissten-und-co-abhaengigen">&#8222;Mediation zwischen Narzissten und Co-abhängigen&#8220; von Matthias Wilhelm</a></p>
<p><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/ueberwinden-sie-ihre-ohnmacht">Überwinden Sie Ihre Ohnmacht&#8220; von Tim Willems</a></p>
<p><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/mutter-theresa-narzissmus">&#8222;Mutter Theresa &#8211; Narzissmus&#8220; von Arne Salisch</a></p>
<p><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/warum-es-so-wichtig-ist-ihre-coabhaengigkeit-zu-heilen">&#8222;Warum es so wichtig ist, Ihre Coabhängigkeit zu heilen&#8220; von Natascha Schlienz</a></p>
<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wer ist denn eigentlich wirklich krank?</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/wer-ist-denn-nun-wirklich-krank</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 17:32:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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		<category><![CDATA[toxische Beziehungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitte versetzen Sie sich einmal kurz in die Lage eines Richters oder einer Richterin an irgendeinem beliebigen Familiengericht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Auf Ihrem Schreibtisch stapeln sich mühselige Fälle hochstrittiger Eltern. Die nächste Verhandlung beginnt. Wieder sitzen vor Ihnen sich gegenüber zwei weitere Exemplare mehrfach studierter Menschen, unfähig<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/wer-ist-denn-nun-wirklich-krank"> Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bitte versetzen Sie sich einmal kurz in die Lage eines Richters oder einer Richterin an irgendeinem beliebigen Familiengericht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Auf Ihrem Schreibtisch stapeln sich mühselige Fälle hochstrittiger Eltern. Die nächste Verhandlung beginnt. Wieder sitzen vor Ihnen sich gegenüber zwei weitere Exemplare mehrfach studierter Menschen, unfähig sich auf Elternebene zu einigen. Beide werfen sich auf die eine und andere Art gegenseitig vor, krank zu sein.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Hysterisch krank oder narzisstisch krank. <br />Krank durch die Rechtsprechung?</strong></h3>
<p>Auf der einen Seite ein Mann, der auffällig teuer gekleidet, sehr eloquent und charmant rüberkommt. Vermutlich der Vater. Auf der anderen Seite dem zufolge die Mutter. Gut gekleidet wirkt sie im Vergleich zum Vater deutlich angespannter. Ihre Augen Ringe verraten schlaflose Nächte. Vielleicht ist sie auch überarbeitet. Aber das wäre noch keine Krankheit. Sie arbeiten schließlich auch viel. Bei Gelegenheit wollen Sie auch Ihre Augenringe überprüfen.</p>
<p>Ihnen gegenüber sitzt der <em>ganze große Stab</em> an Jugendamt-Mitarbeiterin, Verfahrensbeistand, Umgangspfleger und psychologischer Gutachter. Letzteren hatte bereits Ihr Vorgänger beauftragt. Oder war es schon der vorvorletzte Richter? Ihnen ist der ganze Fall ein Greuel. Sie sind nun schon der dritte Richter, der dieses in die Länge gezogene verfahrene Verfahren auf seinem Schreibtisch hat. Das ist krank. Seit vier Jahren streiten sich die Eltern um das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht ihrer gemeinsamen Tochter.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>„Ich fasse es in einem Wort zusammen: Wahnsinn.“</strong></h3>
<p><strong></strong>Mit diesen Worten eröffnen Sie die Verhandlung und versuchen, die angespannte Situation ein bisschen aufzulockern oder Ihrem eigenem Ärger darüber Luft zu machen. Es liegt ein endlos langes Gutachten vor von über hundert Seiten, das mehr schlecht als recht ist. Schon beim Lesen bekamen Sie Magenkrämpfe. Dennoch ist dieses Gutachten die einzige Entscheidungshilfe, die Ihnen Ihr Vorgänger vererbt hat. Ganz offensichtlich war ihm das auch keine wirkliche Hilfe.</p>
<p>In diesem Gutachten geht der Gutachter ausufernd auf den vorsichtig geäußerten Vorwurf der Mutter ein, der Vater sei krank. In Wahrheit ist aber wohl eher die Mutter krank, weil es allein schon krank sei, Sorge zu haben, der Vater sei krank. Nur zu befürchten, der Vater sei krank, macht also die Mutter krank, weswegen das Kind schon ganz krank ist. Wer genau ist jetzt eigentlich krank?</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Und jetzt sollen Sie eine Entscheidung zum Wohl eines Kindes treffen, <br /></strong><strong>das Sie noch nicht einmal gesehen haben</strong></h3>
<p>Seine Eltern kennen Sie erst seit zehn Minuten.</p>
<p>Zum zigsten Mal verfluchen Sie Ihre Berufswahl innerlich. Sie lassen der Mutter zuerst das Wort. Sie hat sich gut vorbereitet. Berührend erzählt sie von ihrer Beziehung zu ihrer Tochter, die sie viel zu selten sehen darf. An irgendwen erinnert Sie diese Frau. Doch dann schwafelt sie irgendetwas über Persönlichkeitsstörungen und Narzissmus.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Ist Eitelkeit nun auch schon eine Krankheit?</strong></h3>
<p>Es wird ja immer besser. Was <em>zum Henker</em> hat Narzissmus mit dem Wohl von Kindern zu tun und wieso hat diese Frau so große Angst um ihr Kind? Hat sie ernsthaft Sorge, die Tochter könnte sich zu oft im Spiegel betrachten?</p>
<p>Sie lassen den Vater sprechen. Der hält sich kurz und knapp. Alle seine Argumente zielen gegen die Mutter oder das Jugendamt. Der Auftritt der Mutter müsse doch Ihnen als Richter genügen, um zu sehen, <em>wie</em> krank seine Exfrau sei. Weil sie nicht so oft in den Spiegel schaut? Der Fall wird absurd.</p>
<p>Der Verfahrensbeistand hält sich bedeckt. Das kennen Sie schon von anderen Gerichten. Im Grunde sind diese selten eine wirkliche Hilfe. Das Jugendamt kann sich zu diesem Verfahren ebenfalls nicht wirklich äußern, da es das Mädchen niemals selbst gesehen hat. Irritiert fragen Sie, wieso. Die Antwort klingt logisch. Weder die Schule noch die Nachbarn hätten sich über den Vater beschwert.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Da das Mädchen keine blauen Flecken hat und auch von sexuellen Übergriffen nichts bekannt ist, folgert das Jugendamt, dass alles in Ordnung ist</strong></h3>
<p>Wozu dann bitte dieser ganze Menschenauflauf? Sie wägen ab, diese Frage laut zu formulieren. Lassen es aber. Was für eine Ressourcenverschwendung für nichts. Wirklich nichts?</p>
<p>Schließlich meldet sich der Gutachter zu Wort und rechtfertigt sein endlos langes Gutachten mit dem Engagement der Mutter gegen Narzissmus. Er diagnostiziert wortgewandt und phrasenreich, was für ein toller Gutachter er sei. Dass es ihm, Dank seiner Menschenkenntnis und der jahrelangen Erfahrung mit schwierigen und verlogenen Frauen innerhalb von nur fünf Minuten möglich ist, diese zu entlarven.</p>
<p>Kurz fragen Sie sich, wieso er dann für sein Gutachten über zwei Jahre gebraucht hat. Aber da ohnehin in diesem Fall alles unstimmig scheint, macht das den Braten auch nicht mehr fett. Sie denken an Ihr Abendessen im Kreise Ihrer Familie.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Gott sei Dank ist bei Ihnen zu Hause die Welt noch in Ordnung</strong></h3>
<p>Spätestens jetzt wird Ihnen klar, dass diese Verhandlung nicht nur eine Stunde dauern wird. Der Gutachter diagnostiziert der Mutter, schizophren zu sein und unter Wahnvorstellungen zu leiden. Darf er das eigentlich? Der Gutachter ist doch gar kein Arzt. Wieso gibt es eigentlich nur schlechte Gutachter? Schlechtachter. Sie schmunzeln über Ihren Wortwitz. Man muss nehmen, was man kriegen kann. Vermutlich dachte sich das auch Ihr Vorgänger.</p>
<p style="text-align: left;">Außer einer Nervosität bei der Mutter, können Sie keine Anzeichen dafür sehen, dass diese Frau schwer krank oder <em>hochgradig gefährlich</em> ist. Der Gutachter wendet ein:</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>„Die Mutter projiziert ihre Angst auf das Kind und <br />entfremdet es dem Vater.“</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Bindungsintoleranz. Da mag etwas dran sein. Aber wieso hat diese Frau so Angst um das Wohl ihres Kindes, wenn es doch gar keine Anzeichen für Gefahr gibt? Sie fragen den Vater, was er zum psychischen Zustand seiner Exfrau meint. Der enthält sich seiner Stimme. Das finden Sie sympathisch, aber irgendwie auch seltsam. Sie werden aus dem Verfahren nicht schlau. Es ähnelt nur so schrecklich vielen anderen Fällen, die immer mehr werden und sich wie eine glühende Lava durch die Gerichtssäle Mitteleuropas ziehen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Ihre Kollegen berichten allerorts das Gleiche</strong></h3>
<p>Wer ist krank? Wer ist wirklich krank? Vielleicht ist die Mutter wirklich krank? Vielleicht ist aber auch der Gutachter krank? Er wirkt sehr schwul. Aber schwul ist keine Krankheit, rügen Sie Ihren gedanklichen Fauxpas. Natürlich nicht. Aber Sie fragen sich schon, ob ein homosexueller Gutachter heterosexuelle Elternteile begutachten sollte.</p>
<p>Möglich wäre auch, dass es mit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung des Vaters irgendetwas auf sich haben könnte. Wie lässt sich das feststellen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/06/SElbstverantwortung-von-Kindheit-an21-1024x576.png" alt="" class="size-large wp-image-5951 aligncenter" width="750" height="422" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/06/SElbstverantwortung-von-Kindheit-an21-1024x576.png 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/06/SElbstverantwortung-von-Kindheit-an21-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/06/SElbstverantwortung-von-Kindheit-an21-768x432.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/06/SElbstverantwortung-von-Kindheit-an21-1536x864.png 1536w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/06/SElbstverantwortung-von-Kindheit-an21-600x338.png 600w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/06/SElbstverantwortung-von-Kindheit-an21.png 1920w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>Der Gutachter hat ganz deutlich gemacht:</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wer narzisstische Persönlichkeitsstörung ausspricht, hat selbst eine</strong></h3>
<p>Auch eine gewagte These, finden Sie. Das hieße im Umkehrschluss, dass man z. B. Diebe nicht anzeigen kann, weil man dann selbst einer ist&#8230;</p>
<p>Sie müssten sich unbedingt einmal das Kind anschauen. Möglicherweise ist ja auch das Kind krank. Bei den Eltern wird es das früher oder später sowieso. Insbesondere wenn das Verfahren noch ein paar Jahre länger dauert. Aber dafür können Sie schließlich nichts. Ihre Vorgänger hätten da längst eine Entscheidung treffen müssen. Ob Sie Ihren Beschluß später mit dem Kontinuitätsprinzip rechtfertigen können, wenn im Grunde das Gericht verantwortlich für die Verschleppung des Verfahrens ist?</p>
<p>Nach vier Stunden Verhandlung sind Sie sich nicht mehr wirklich sicher, ob nicht vielleicht Sie selbst krank sind oder das System, für das Sie arbeiten. Dieser Gedanke frustriert Sie.</p>
<h3 style="text-align: center;">Als junger Mann wollten Sie unbedingt Richter werden, <br />um die Welt zu verbessern</h3>
<p style="text-align: left;">Sie wollten richtig stellen, was falsch lief. Nach einem viertel Jahrzehnt in Amt und Würden und der zigsten Verhandlung um Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht zum Wohl eines fremden Kindes, wünschen Sie sich nur sehnlichst endlich Ihren Ruhestand herbei.</p>
<p>Soll sich Ihr Nachfolger mit der Frage beschäftigen: Wer ist wirklich krank und was macht unsere Gesellschaft so krank? Und damit vertagen Sie die Verhandlung auf einen späteren Zeitpunkt. Schließlich wartet vorm Gerichtssaal der nächste komplizierte Fall.</p>
<p><strong>WICHTIG: Die geschilderte Situation kann auch mit einem empathischen Vater und einer narzisstischen Mutter stattfinden. Narzissmus ist geschlechtsneutral. Zum Thema narzisstische Mütter finden Sie auf unserer Seite und auch unter <span style="background-color: #00ff00; color: #000080;"><a href="https://www.gofeminin.de/mein-leben/narzisstische-mutter-s4024204.html" style="background-color: #00ff00; color: #000080;">gofeminin u.a. diesen Gastbeitrag</a></span> von uns. </strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="" class="alignnone size-large wp-image-1381" width="750" height="17" /></p>
<table style="width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 21.7857%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png" alt="" class="alignnone  wp-image-7408" width="209" height="209" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-300x300.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-150x150.png 150w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-768x768.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-600x600.png 600w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-160x160.png 160w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14.png 1080w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" /></td>
<td style="width: 77.2619%;">Wenn Sie ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Coabhängigkeit von Narzisst*innen, toxische Beziehungen und wie kommen Sie da raus mit <strong><span style="color: #000080; background-color: #00ff00;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/regina-schrott" target="_blank" style="color: #000080; background-color: #00ff00;" rel="noopener">Regina Schrott</a></span></strong> möchten, kontaktieren Sie Frau Schrottdirekt über <span><a href="mailto:schrott@narz-mich-nicht.de"><strong><span style="background-color: #00ff00; color: #000080;">schrott@narz-mich-nicht.de</span></strong></a></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Die Nichtkommunikation mit Narzissen</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/die-nicht-kommunikation-mit-narzissen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 11:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gaslighting]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lügen]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder werde ich gefragt, ob es nicht vielleicht doch möglich ist, mit einer Narzisse vernünftig zu reden, so wie das „normale“ Menschen miteinander machen. Die Kommunikation muss doch möglich sein. Auch wenn sich diese nicht unbedingt grün sind, werden sie nach einem Kompromiss suchen und zum Wohl des Ganzen<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/die-nicht-kommunikation-mit-narzissen"> Weiterlesen</a></p>
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<p>Immer wieder werde ich gefragt, ob es nicht vielleicht doch möglich ist, mit einer Narzisse vernünftig zu reden, so wie das „normale“ Menschen miteinander machen. Die Kommunikation muss doch möglich sein. Auch wenn sich diese nicht unbedingt grün sind, werden sie nach einem Kompromiss suchen und zum Wohl des Ganzen entscheiden, besonders dann, wenn auch noch Kinder mit im (Familien)Boot sind.</p>
<p>Mit einer Narzisse geht das nicht. Es ist einfach nicht möglich. Da hilft es auch nicht, wenn sich das Jugendamt und der Herr Richter wünschen, dass man es möglich macht. Schließlich sind wir doch alle erwachsene Menschen, haben zumindest eine fertige Ausbildung oder sogar studiert. „Also Sie als mehrfach studierte Frau müssen das doch hinbekommen, sich mit ihrem Exmann zu einigen.“ Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz gehört habe…. Freilich bemühte ich mich darum, über ein Jahrzehnt lang.</p>
<h4 style="text-align: center;">Sinnlos. Es ist WIRKLICH sinnlos</h4>
<p>Denn:</p>
<ol>
<li>Für eine Narzisse gelten keine Zusagen, auch schriftliche nicht.</li>
<li>Narzissen haben die Fähigkeit, Gesagtes einfach zu verdrängen oder bewusst zu vergessen.</li>
<li>Für Narzissen gilt nur die eine, nämlich ihre eigene Wahrheit und die ist situationsflexibel.</li>
<li>Narzissen können sich nicht selbst reflektieren. Natürlich können sie auch nicht reflektieren, was ein anderer ihnen sagt.</li>
<li>Sogar wenn eine Narzisse durch Beweise entlarvt wird, findet sie grandioser Weise die Schuld immer beim anderen. Nach dem Schuldprinzip der Narzisse: „Da bist du doch schuld, dass ich meine Meinung ändern musste.“</li>
<li>Wenn das Schuldprinzip nicht greift, dann sorgen Narzissen dermaßen für Verwirrung, indem sie sich innerhalb eines Satzes mindestens zwei Mal selbst widersprechen. (Besonders gut im Schriftverkehr mit einer Narzisse zu beobachten.)</li>
<li>Gaslighting ist ebenso eine fiese Methode, die Narzissen anwenden, um den oder die andere „krank“ dastehen zu lassen. („Immer verdrehst du alles und vergisst, wie es wirklich war.“)</li>
</ol>
<h4 style="text-align: center;">Das Schlimme aber ist, Narzissen kommen damit <br />(fast) immer durch</h4>
<p>Nicht die Kommunikationsfähigkeit der Narzisse wird in Frage gestellt, sondern die anderen, die versuchen, mit einer Narzisse ein Gespräch zu führen. Selbstverständlich werden die verdattert drumherum agierenden Zuschauer (oder Verfahrensbeteiligten) von der Narzisse geschickt mitmanipuliert, wenn sich diese mit Narzissen nicht genügend auskennen.</p>
<p>Was also tun, wenn es nicht möglich ist, mit einer Narzisse Vereinbarungen zu treffen oder einen Konsens zu finden? Wie dann überhaupt mit so jemandem kommunizieren?</p>
<p>Gar nicht, ist die traurige Realität.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-884 size-large" alt="" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/10/5.-Vernebelung-e1571141009680-1024x530.jpg" width="750" height="388" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/10/5.-Vernebelung-e1571141009680-1024x530.jpg 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/10/5.-Vernebelung-e1571141009680-300x155.jpg 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/10/5.-Vernebelung-e1571141009680-768x397.jpg 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/10/5.-Vernebelung-e1571141009680.jpg 1753w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<h4 style="text-align: center;">Für Kinder ist das der absolute Horror!</h4>
<p>Sie stehen mit ihrem Erlernen einer Kommunikation zwischen Menschen noch ganz am Anfang und werden von klein auf mit einer Konsensunmöglichkeit konfrontiert, die zwei Extreme in der kindlichen Entwicklung zur Folge haben:</p>
<ol>
<li>Vertraue niemandem, denn es lügen sowieso alle.</li>
<li>Wenn ich verstanden werden möchte, muss ich andere Menschen manipulieren.</li>
</ol>
<p>Wenn Sie für sich oder Ihre Kinder <strong>Hilfe und Unterstützung</strong> brauchen, melden Sie sich bei uns <span style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/soforthilfe" style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;"><strong>SOFORTHILFE</strong></a></span></p>
<p>Wir haben das <strong>erste Kinderbuch zum Thema Narzissmus</strong> geschrieben. Es ist im <a href="https://www.frauenzimmer-verlag.de/shop/"><strong><span style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;">Frauenzimmer Verlag</span></strong></a> erschienen. Hier kommen Sie zum Kinderbuch <a href="https://narz-mich-nicht.de/das-kinderbuch"><strong><span style="background-color: #00ff00;"><span style="color: #0000ff;">&#8222;Mein Papa ist komisch &#8211; meine Mama ist schwierig</span></span><span style="color: #0000ff; background-color: #00ff00;">&#8222;</span></strong></a></p>
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		<title>GEMEINSAM FÜR</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/gemeinsam-fuer-die-liebe-um-unser-selbstwillen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2019 11:17:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzwerk für Opfr von Narzissmus]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziopathen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo sind die Menschen in unserer Gesellschaft, die sich im Schulterschluss zusammentun und GEMEINSAM aufstehen und sagen: es reicht. Es ist genug. Und es ist so unfassbar genug. Die Ellbogengesellschaft, in der wir unsere Kinder entlassen, benutzt längst nicht mehr bloß ihre Ellbogen. Sie nimmt gnadenlos ihre Fäuste und tritt<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/gemeinsam-fuer-die-liebe-um-unser-selbstwillen"> Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wo sind die Menschen in unserer Gesellschaft, die sich im Schulterschluss zusammentun und GEMEINSAM aufstehen und sagen: es reicht. Es ist genug. Und es ist so unfassbar genug. Die Ellbogengesellschaft, in der wir unsere Kinder entlassen, benutzt längst nicht mehr bloß ihre Ellbogen. Sie nimmt gnadenlos ihre Fäuste und tritt sich gegenseitig mit den Füßen ins Gesicht. Das fängt erschreckender Weise schon im Kindergarten an. Tendenz beängstigend steigend.</p>
<h4 style="text-align: center;">Wo sind unsere Werte?</h4>
<p>Werte, die wir einst hochgehalten haben? Werte wie Gemeinschaft, Mitgefühl und Liebe? Wer hat sie vertrieben? Wieso und wozu sind sie den einsamen Zielen, der Erste und Beste sein zu müssen, gewichen?</p>
<p>Ich besuchte Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, die zum Teil an ganz geheimen Orten sind, weil die Initiatoren/innen wie die Mitglieder Angst vor dem Zorn von Narzissten/innen haben. Ich bin in Facebook Gruppen, deren Zugang nur für geprüfte Mitglieder ist. Das ist sicher gut, aber werden wir so jemals gehört?</p>
<p>Unsere aggressive Gegenseite kämpft laut stark brüllend seit drei Jahren auf diversen öffentlichen Schauplätzen und auch auf social media. Sie schreien sich das Recht heraus, ihren Kindern jedes Urvertrauen an Bindung und Liebe nehmen zu dürfen.</p>
<h4 style="text-align: center;">Sie opfern ihre eigenen Kinder in ihrem Kampf für ein Recht, das in Wahrheit gar keines ist</h4>
<p>Das Recht, jemanden zu besitzen wie einen Prellbock gegen den anderen Elternteil, das ist kein Recht. Es ist UN-recht.</p>
<p>Scharen von Kinderseelen auf grausame Weise zu zermahlen, einzig, weil es um ein imaginäres Recht geht, dass nur das Ziel hat, Recht zu bekommen. Recht zu bekommen, von wem? Von Ignoranten oder überforderten Menschen, die ihrerseits die Kinder nur als Ware sehen, als <em>Rechtware</em> zwischen zwei Parteien, die sich auf Elternebene nicht einigen können und keine/r fragt sich, wieso eigentlich. Wieso sind die Eltern <em>hochstrittig</em>?</p>
<p>Und die Soziopathen grölen ihre selbst bestätigende Aggression hinaus in die Welt, die in Wirklichkeit nur deshalb so laut ist, weil ihnen als Kindern dasselbe angetan wurde. Weil sie als Kinder als Mensch nicht genügten, als die oder der sie waren. Weil sie damals nicht gesehen wurden. Nicht geliebt wurden um ihrer Selbstwillen. Weil sie schon als kleine Stöpsel um Anerkennung kämpfen mussten und Liebe ertrotzen.</p>
<h4 style="text-align: center;">Es recht-fertigt nicht, dass sie sich an ihren Kindern gleichsam schuldig machen und damit das Leid auf der Welt multiplizieren</h4>
<p>Unsere Gesellschaft verroht nicht nur, sie wird daran zerbrechen. An der Lieblosigkeit. Am Ausverkauf unserer Kinderseelen.</p>
<p><strong>Das ist ein Kampf, der uns alle angeht!</strong> Ich sehe überall Einzelkämpfer, die sich am Leid anderer Menschen, Mütter wie Väter aus toxischen Beziehungen profilieren möchten. Einzelne Kämpfer, die youtube Videos zur Aufklärung bereitstellen. Andere schreiben aggressive Newsletter und bieten Trainings an, Narzissten mit Siegessicherheit 1:1 entgegen zu treten. Noch nie in unserer menschlichen Geschichte hat sich ein Irrsinn durch denselben Irrsinn besiegen lassen. Abgesehen davon, ist das kein Kampf für Einzelkämpfer. <strong>Dieser Kampf geht uns alle an!</strong></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Es ist kein Kampf GEGEN Narzissmus. <br />Es ist ein Kampf FÜR mehr Menschlichkeit.</strong></h4>
<p>Es ist ein Kampf FÜR unsere Werte im sozialen Miteinander. Es ist ein Kampf FÜR jene Liebe, die auch annimmt, was kaputt ist. Die nicht nach Leistung und Gebrüll auswählt, sondern es schafft, auch hinter die seelischen Kulissen von Narzissten zu schauen. Ein Kampf FÜR jene Liebe, die unsere Gesellschaft heilt. Wir können diesen Kampf nur zusammen kämpfen.</p>
<p>Wir möchten mit unserer Seite kein Süppchen alleine kochen. Unsere Seite ist eine Einladung, ZUSAMMEN zu kämpfen FÜR eine Welt, in der es vor allem für unsere Kinder, aber auch für uns im Alter schön ist, zu leben.</p>
<p><strong>Wer macht mit? Wer möchte uns unterstützen? Wer möchte auf unserer Seite ihre und seine Hilfe als Anwalt, Psychologe, Coach, Profiler, Mensch anbieten, damit uns dieser Kampf nicht über den Kopf wächst und wir die Werte unserer Gesellschaft retten?</strong></p>
<p><strong><strong>Bitte melden Sie sich unter: <span style="background-color: #00ff00;"><a href="mailto:kontakt@narz-mich-nicht.de" style="background-color: #00ff00;"><span style="color: #0000ff;">kontakt@narz-mich-nicht.de</span></a></span></strong></strong></p>
<p>Das ist unser <span style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;"><strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/das-team" style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;">Team</a></strong></span> und unsere <span style="background-color: #00ff00;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/kooperationspartner" style="background-color: #00ff00;"><strong><span style="color: #0000ff;">Kooperationspartner</span></strong></a></span> bis jetzt in <strong>Deutschland, Österreich und der Schweiz.</strong></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png" alt="" class="alignnone  wp-image-7408" width="209" height="209" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-300x300.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-150x150.png 150w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-768x768.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-600x600.png 600w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-160x160.png 160w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14.png 1080w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" /></p>
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<td style="width: 69.0476%;">Wenn Sie ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Coabhängigkeit von Narzisst*innen, toxische Beziehungen und wie kommen Sie da raus mit <strong>Regina Schrott</strong> möchten, <em><strong><span></span></strong></em>kontaktieren Sie Frau Schrott direkt über<span style="color: #0000ff; background-color: #00ff00;"><strong> <a href="mailto:schrott@narz-mich-nicht.de" style="color: #0000ff; background-color: #00ff00;">schrott@narz-mich-nicht.de</a></strong></span></td>
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