<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schuld Archive - Narz mich nicht®</title>
	<atom:link href="https://narz-mich-nicht.de/blog/tag/schuld/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/tag/schuld</link>
	<description>Narzissmus. Verstehen. Lösen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Jul 2025 17:09:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2026/05/cropped-Narz-mich-nicht-logo_2026-32x32.jpg</url>
	<title>Schuld Archive - Narz mich nicht®</title>
	<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/tag/schuld</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Meine Reise zur Entdeckung und Heilung meiner MUSSter</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/meine-reise-zur-entdeckung-und-heilung-meiner-musster</link>
					<comments>https://narz-mich-nicht.de/blog/meine-reise-zur-entdeckung-und-heilung-meiner-musster#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2025 16:08:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[funktionale Beziehungsstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Magersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Narz mich nicht]]></category>
		<category><![CDATA[narzisstische Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[narzisstische Prägungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmtheit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwertgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Überangepasstheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://narz-mich-nicht.de/?p=20079</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meine Reise zur Entdeckung und Heilung meiner MUSSter ist ein Gastblogbeitrag von Marina mit Triggerwarnung: Magersucht, Zwangsstörung, emotionaler Missbrauch und Kontaktabbruch! Die Erkenntnis: Leben als Reise „Das ganze Leben ist eine Reise zur Entdeckung der eigenen MUSSter“. Mit diesem Zitat hat mich Sebastian Saul als Freund und Coach kürzlich sehr<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/meine-reise-zur-entdeckung-und-heilung-meiner-musster"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/meine-reise-zur-entdeckung-und-heilung-meiner-musster">Meine Reise zur Entdeckung und Heilung meiner MUSSter</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p ><strong><em>Meine Reise zur Entdeckung und Heilung meiner MUSSter</em> ist ein Gastblogbeitrag von Marina mit Triggerwarnung: Magersucht, Zwangsstörung, emotionaler Missbrauch und Kontaktabbruch!</strong></p>
<h2 style="text-align: center;" >Die Erkenntnis: Leben als Reise</h2>
<p ><strong><em>„Das ganze Leben ist eine Reise zur Entdeckung der eigenen MUSSter“</em></strong>. Mit diesem Zitat hat mich Sebastian Saul als Freund und Coach kürzlich sehr inspiriert. (Er hat das Zitat von Dirk Rosomm.)</p>
<p >Ich reise gerne, habe aber als Kind oft nur Pauschalurlaube erlebt. Auf Reisen geht auch mal etwas schief, es ist ein Abenteuer, man ist in Bewegung. Und genauso ist das Leben, in das ich mich erst im Alter von dreizig Jahren gestürzt habe.</p>
<h2 style="text-align: center;" >Die Scheinwelt meiner Kindheit</h2>
<p >Meine Kindheit glich einem All-Inclusive-Urlaub in einer abgeschotteten Scheinwelt. Nach außen hin waren wir die perfekte Familie. Um dieses Bild zu verstärken, wurde am Esstisch regelmäßig über andere gelästert – über Freunde, Verwandte, jeden außerhalb unserer Familie. Das führte dazu, dass meine Schwester und ich uns extrem anpassten: Wir halfen im Haushalt, erzielten Bestnoten und erfüllten alle Erwartungen. Kinder, mit denen man angeben konnte – aber auf Kosten unseres Selbstwertgefühls, das an Leistung und Bedingungen gebunden war.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Meine-Reise-zur-Entdeckung-und-Heilung-meiner-MUSSter-Gastblogbeitrag-by-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="647" height="364" class="wp-image-20084 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Meine-Reise-zur-Entdeckung-und-Heilung-meiner-MUSSter-Gastblogbeitrag-by-Narz-mich-nicht.png 1280w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Meine-Reise-zur-Entdeckung-und-Heilung-meiner-MUSSter-Gastblogbeitrag-by-Narz-mich-nicht-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/03/Meine-Reise-zur-Entdeckung-und-Heilung-meiner-MUSSter-Gastblogbeitrag-by-Narz-mich-nicht-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 647px) 100vw, 647px" /></p>
<p >Durch das geringe Selbstwertgefühl versuchte ich, mich zusätzlich auch äußerlich anzupassen. Ich entwickelte eine Magersucht, weil ich mein Gewicht mit dem von anderen Freundinnen oder von Mädchen aus Zeitschriften verglich. Als meine Periode ausblieb, sagte meine Mutter nur: „Iss wieder, sonst kannst du keine Kinder bekommen.“ Also aß ich – doch eine unbewusste Angst vor einer späteren unmöglichen Schwangerschaft blieb. Meine MUSSter wurden nicht angesehen. Kurz darauf begann meine Trichotillomanie, der Zwang, sich die Haare auszureißen. Ich lernte, was Spliss ist, und fing an, alle Haare auszureißen, die nicht perfekt waren. Daraus entwickelte sich eine Zwangsstörung, unter der ich bis heute leide.</p>
<h2 style="text-align: center;" >Der Kampf um Selbstbestimmung</h2>
<p >Das narzisstische Verhalten meines Vaters wurde mir zum ersten Mal deutlich, als ich nach meinem Abitur ausziehen wollte. Es gab Zuhause die ersten Streitigkeiten und mir wurde gesagt, dass ich schuld an den ersten Eheproblemen meiner Eltern sei. Meine Mutter versuchte sich für mich einzusetzen und gleichzeitig den Streit zu schlichten. Als Kind, was nicht gelernt hatte, wie man streitet und wie man seine eigenen Grenzen findet und dafür einsteht, bin ich letztendlich Zuhause wohnen geblieben und habe ein Studium in Wohnortsnähe begonnen.</p>
<p >Mein Vater, ein Polizist, erklärte mir, dass ein Auszug für uns als Familie eine finanzielle Belastung sei, was meine Schulgefühle verstärkte. Zum anderen ließ mich dies an meiner eigenen Wahrnehmung zweifeln, denn zwei bis drei Mal im Jahr „All-inclusive-Urlaube“ gehörten eigentlich zum Standard bei uns. Mittlerweile glaube ich, dass er seinen Selbstwert durch meine Liebe und Zuneigung definiert hat. Ich war die älteste Tochter und er wollte mich nicht loslassen.</p>
<h2 style="text-align: center;" >Eine Beziehung im Schatten der MUSSter</h2>
<p >Im Zeichen dieser MUSSter habe ich meinen ersten Freund erst gefunden, nachdem ich von zu Hause ausgezogen war. Ich habe unbewusst nach einem Partner gesucht, der die Erwartungen meiner Eltern erfüllt. Ursprünglich hieß es in meiner Kindheit, dass ich eines Tages meinen Vater heiraten würde, später wurde es ein Mann, der so gut ist, wie mein Vater.</p>
<p style="margin-bottom: 11.25pt;" ><span style="font-size: 13.5pt; font-family: Poppins; color: #3c4858;">Am Anfang wurde mein Partner auch von meinem Vater gefeiert, doch bald kam es immer mehr zu verbalen, emotionalen und räumlichen Grenzüberschreitungen. </span><span style="font-size: 13.5pt; font-family: Poppins; color: #3c4858;"><u1:p></u1:p></span><o:p></o:p><span style="font-size: 13.5pt; font-family: Poppins; color: #3c4858;">Mein Vater versuchte mit der Zeit immer stärker, meinen Partner in ein schlechtes Licht zu rücken.</span></p>
<h3  style="text-align: center;">Ich geriet in einen Konflikt</h3>
<p style="margin-bottom: 11.25pt; box-sizing: border-box; caret-color: #3c4858;" ><span style="font-size: 13.5pt; font-family: Poppins; color: #3c4858;">Sollte ich meinen Partner dazu bringen, sich anzupassen, oder endlich lernen, für uns einzustehen? Lange Zeit ließ ich mich von meiner Harmoniesucht leiten und versuchte zu vermitteln – auf Kosten unserer Beziehung.<u1:p></u1:p></span><o:p></o:p></p>
<p style="margin-bottom: 11.25pt; box-sizing: border-box; caret-color: #3c4858;" ><span style="font-size: 13.5pt; font-family: Poppins; color: #3c4858; background: white;">Irgendwann konnte mein Partner dieses Verhalten nicht mehr weiter schlucken, zumal mein Vater nie in der Lage war, sich zu entschuldigen. Ich wiederum konnte noch nicht für ihn, mich oder uns einstehen. Ich war gefangen in meiner Harmoniesucht, setzte die MUSSter meiner Familie fort, versuchte zu vermitteln und das Bild von der scheinbar perfekten Familie aufrecht zu erhalten. </span><o:p></o:p>Irgendwann konnte mein Partner dieses Verhalten nicht mehr hinnehmen</p>
<p >Doch mein Vater war nicht in der Lage, sich zu entschuldigen. Ich wiederum konnte noch nicht für ihn, mich oder uns einstehen. Ich war gefangen in meiner Harmoniesucht, setzte die MUSSter meiner Mutter fort und versuchte, zu vermitteln.</p>
<h2 style="text-align: center;" >Auch unsere gemeinsamen Träume wurden abgewertet und indirekt sabotiert</h2>
<p >Mein Autokauf wurde zur Diskussion, weil ich das Auto nehmen sollte, das mein Vater empfahl. Ein Haus, das wir kaufen wollten, wurde als „Schrott“ abgetan – nur weil es keine Klingel hatte. Im Nachhinein weiß ich, dass mein Vater immer wollte, dass ich in seinem Dorf lebe. Als ich Lehrerin wurde, sagte er dem Schulleiter meiner Ausbildungsschule, an der ich bleiben wollte, dass ich ohnehin nicht lange dort arbeiten würde, weil ich zu ihm ins Heimatdorf zurückkehren würde.</p>
<p >Mein Freund blieb geduldig an meiner Seite und versuchte, mir die toxischen MUSSter aufzuzeigen. Doch ich schloss lange die Augen und versuchte, die Scheinwelt aufrechtzuerhalten.</p>
<h3 style="text-align: center;" >Eine geplatzte Reise als Wendepunkt</h3>
<p >Zum 80. Geburtstag meiner Großmutter wollten meine Eltern ihr eine Reise nach Istanbul schenken. Mein Partner war trotz der angespannten Situation bereit, mitzukommen. Doch als wir eine günstigere Unterkunft als die von meinem Vater gewählte vorschlugen, kam es zur Eskalation. Mein Vater drohte, die Reise abzusagen, und sagte, er würde meiner Großmutter erklären, dass sie „meinetwegen“ nicht stattfände. Ich geriet in Panik und versuchte, meinen Partner zu überreden, doch mehr Geld auszugeben, anstatt mich dem Konflikt mit meinem Vater zu stellen.</p>
<p >Dann passierte etwas, das mir die Augen öffnete: Ich begann, meinen Partner emotional zu manipulieren, genau wie mein Vater es mit mir tat. Als ich mich selbst dabei ertappte, wurde mir klar, dass ich Hilfe brauchte.</p>
<h3 style="text-align: center;" >Ich suchte eine Psychologin auf, die mir half, meine toxischen Familienverhältnisse aufzuarbeiten und Grenzen zu setzen</h3>
<p >Doch meine Eltern konnten oder wollten ihren Anteil an meiner psychischen Situation nicht sehen. Als ich sie bat, meine Schwester nicht damit zu belasten, erzählten sie es ihr trotzdem – und stellten mich als das Problem dar.</p>
<p >Natürlich gab es weiterhin Probleme mit meinem Vater, und wenn ich Grenzen setzen, mich und meinen Partner verteidigen wollte, wenn ich um Entschuldigung bat, wurden die Konflikte immer schlimmer. Ich wurde zunehmend kraftloser und verlor mich in einer schweren, aber sehr funktionalen Depression. Entsprechend meiner MUSSter stürzte ich mich in die Arbeit als Lehrerin, verlor mich in den Problemen meiner Freundinnen, kümmerte mich mehr um andere als um mich selbst und meine Beziehung.</p>
<p >Ich hatte die toxischen VerhaltensMUSSter bei mir und in meiner Herkunftsfamilie erkannt, konnte sie aber nur schwer ablegen. Als mir das klar wurde, habe ich mich in eine psychosomatische Klinik begeben. Für diese Erfahrung bin ich im Nachhinein unendlich dankbar und würde sie jedem Betroffenen empfehlen, der die Möglichkeit hat, einen solchen Schritt zu wagen.</p>
<p style="text-align: left;" >In der Klinik konnte ich mit Hilfe der Therapeuten einen klaren Blick auf meine Herkunftsfamilie und meine MUSSter werfen.</p>
<h4 style="text-align: center;" >Mir wurde klar, dass ich viel zu lange Energie in den Kampf und die Hoffnung auf ein Zusammenleben investiert hatte, anstatt in mich und meine Zukunft</h4>
<p >Nach langer persönlicher Bedenkzeit wählte ich schließlich den Weg des endgültigen Kontaktabbruchs zu meinen Eltern durch zwei individuelle Briefe. Ich hatte lange für ein Miteinander gekämpft, für Einsicht und Verantwortungsgefühl meines Vaters für seine eigenen Fehler. Aber dazu war er nie in der Lage.</p>
<p >Nach langen Bitten um erwartete und ausbleibende Entschuldigungen, gab er einmal trotzig nach und sagte, dass er sich dann einfach bei meinem Partner entschuldigen wolle. Als ich nachfragte, meinte er, er würde sich nur entschuldigen und dann „Schwamm drüber“ und mein Partner solle sich auch entschuldigen. Wieder wurde mein Partner als schuldig dargestellt, obwohl er nichts falsch gemacht hat, nur auf den Missbrauch reagiert und sich zurückgezogen hat.</p>
<p >Der Kontaktabbruch war für mich der notwendige Schritt, um dauerhaft eine innere Heilung und Entwicklung gehen zu können.</p>
<h4 style="text-align: center;" >Mein Weg zur Heilung</h4>
<p >In der Klinik habe ich auch gelernt, mich selbst liebevoller zu betrachten. Nach meiner kognitiven Einsicht in mein Verhalten hatte ich mich sehr für mein Verhalten verurteilt. Ich habe mir viele „was wäre wenn“ Gedanken gemacht und mir die Schuld gegeben. Mir wurde auch durch Fachliteratur deutlich, dass mein Verhalten ein typisches MUSSter von Opfern emotionalen Missbrauchs war.</p>
<p >Im Nachhinein kann ich gar nicht mehr genau sagen, was mir geholfen hat, meine Selbstliebe zu finden und stark zu werden. Ich habe viel meditiert, ein Dankbarkeitstagebuch begonnen, viel reflektiert und Kraft in der Kunsttherapie gefunden, aber so konkrete Muskelübungen wie in der Physiotherapie gibt es in der Psychotherapie leider nicht und dann verläuft inneres Wachstum meist auch in Wellen.</p>
<h4 style="text-align: center;" >Die Wellen sind ein Symbol für meine innere Heilung geworden</h4>
<p >Ich habe für mich erkannt, dass im Leben immer wieder Wellen auf mich zukommen werden. Manche Wellen werden mir vielleicht auch wieder den Boden unter den Füßen wegziehen, aber nach einer gewissen Zeit werde ich auch wieder aus dem aufgewirbelten Chaos auftauchen. Ich werde meine eigene innere Kraft wiederfinden, um auf den Wellen des Lebens zu surfen. Manchmal werde ich einfach nur auf den Wellen schaukeln und mich entspannen.</p>
<p >Ich bin meinem Freund unendlich dankbar, dass er auch diese schwierige Phase mit mir durchgestanden hat. Er hat einen enormen Anteil an meinem persönlichen Wachstum, denn er hat meine toxischen MUSSter am intensivsten miterlebt, ja sogar am eigenen Leib erfahren und ist trotzdem bei mir geblieben. Er hat mir Impulse zur Weiterentwicklung gegeben und mir gleichzeitig den Raum gelassen, meinen eigenen Weg zu finden.</p>
<h4 style="text-align: center;" >Ich möchte weiter an meinen MUSStern arbeiten</h4>
<p >Ich will lernen, konstruktiv zu streiten. Ich möchte lernen, zu Fehlern zu stehen und sie als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung sehen. Ich möchte in Bewegung bleiben und mich nicht hinter meiner Harmoniesucht verstecken, wenn gerade alles gut zu laufen scheint. Ich möchte MUSSter durchbrechen und eine gesunde Zukunft für mich und meinen Partner schaffen. Er selbst hat lange Zeit seine eigenen Ziele für uns zurückgestellt und ich hoffe, dass ich langsam eine Partnerin werde, die ihn in eine gesunde und heilsame Zukunft begleitet. Das war m<strong>eine Reise zur Entdeckung und Heilung meiner MUSSter und vielleicht inspiriert mein Weg auch Sie.</strong></p>
<p >Herzlichst Marina</p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="1920" height="44" class="alignnone size-full wp-image-1381" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-600x14.jpg 600w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p >Wenn Sie sich auf Ihren eigenen Erkenntnis- und Heilungsweg machen und sich dabei Unterstützung von Menschen wünschen, die sich sehr gut mit toxischen Beziehungsdynamiken und funktionalen Beziehungsstörungen auskennen, dann buchen Sie sich gerne ein kostenloses Gespräch über <a href="https://narz-mich-nicht.de/buchungskalender-fuer-eine-kostenlose-erstberatung" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #ff00ff;"><strong>unseren Buchungskalender</strong></span>.</a></p>
<p >Zum kostenlosen Freiheitsgespräch, um souverän &amp; frei zu werden, kommen Sie über <strong><span style="color: #ff00ff;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei" target="_blank" style="color: #ff00ff;" rel="noopener">diesen Link</a></span></strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/meine-reise-zur-entdeckung-und-heilung-meiner-musster">Meine Reise zur Entdeckung und Heilung meiner MUSSter</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://narz-mich-nicht.de/blog/meine-reise-zur-entdeckung-und-heilung-meiner-musster/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünf Dinge, die ich durch die Beziehung mit einem Narzissten lernte</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/19622</link>
					<comments>https://narz-mich-nicht.de/blog/19622#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ariane Dreier]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 16:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[#Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Adriane Dreier]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen setzen]]></category>
		<category><![CDATA[Narz mich nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Narzisst]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissten Matrix]]></category>
		<category><![CDATA[narzisstische Persönlichkeitsstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Nein sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://narz-mich-nicht.de/?p=19622</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fünf Dinge, die ich durch die Beziehung mit einem Narzissten lernte ist ein Gastbeitrag von Ariane Dreier Als ich damals an den Punkt kam, an dem ich realisierte, dass ich mit einem Narzissten zusammen war, ging mir vieles durch den Kopf. Der erste Impuls war natürlich, dass ich ihn verlassen<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/19622"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/19622">Fünf Dinge, die ich durch die Beziehung mit einem Narzissten lernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Fünf Dinge, die ich durch die Beziehung mit einem Narzissten lernte </strong></em><strong>ist ein Gastbeitrag von Ariane Dreier</strong></p>
<p><span>Als ich damals an den Punkt kam, an dem ich realisierte, dass ich mit einem Narzissten zusammen war, ging mir vieles durch den Kopf.</span></p>
<p><span>Der erste Impuls war natürlich, dass ich ihn verlassen muss. Doch wie es hier wahrscheinlich viele kennen, ist das nicht so leicht. </span><span>Zum Einen, weil der Narzisst immer wieder manipuliert, und zum Anderen, weil man diese toxische Liebe nicht so einfach abstellen kann.</span></p>
<p><span>Außerdem hofft man, dass sich vielleicht doch noch alles ändern könnte. Dann fehlt oft auch der Mut, sich loszureißen.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><span>Doch ab diesem Zeitpunkt begann ich alles, was passierte, zu reflektieren und in Frage zu stellen</span></h2>
<p><span>Ich informierte mich ausgiebig über Narzissten und ihre Taktiken, ihre Psyche und Charaktereigenschaften.</span></p>
<p><span>Und dieses Wissen war wie ein Segen für mich. Es fühlte sich an, als würde ich aus einer Art Narzissten-Matrix aussteigen. Plötzlich wurde mir klar, dass ich mich nur so schlecht, unnfähig und dumm fühlte, weil der Narzisst mir all das die ganze Zeit eingeredet hatte.</span></p>
<p><strong>Ich verstand, dass er mir eine falsche Realität erschaffen hatte, in der ich mit ihm lebte.</strong></p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Narzissten-Matrix-Blogbeitrag-by-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="766" height="431" class="wp-image-19627 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Narzissten-Matrix-Blogbeitrag-by-Narz-mich-nicht.png 1280w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Narzissten-Matrix-Blogbeitrag-by-Narz-mich-nicht-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Narzissten-Matrix-Blogbeitrag-by-Narz-mich-nicht-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 766px) 100vw, 766px" /></p>
<p><span>Mein Plan war, all das zu prüfen, was ich über Narzissten gelernt hatte und wieder in eine gesunde Realität zurückzukommen. Hier sind die 5 Dinge, die ich tat und in dieser Zeit lernte:</span></p>
<h2 style="text-align: left;">1. Fakten aus der Vergangenheit prüfen</h2>
<p><span>Zuerst musste ich meine wahre Realität wiederfinden. Wer war ich wirklich? </span><span>Ich reflektierte meine gesamte berufliche Laufbahn. </span><span>Im Laufe meiner Karriere wurde ich fast in jedem Job befördert, von meinen Chef:innen gelobt und habe immer Verantwortung für wichtige Aufgaben und Teams bekommen. Ich hatte selbst Arbeitszeugnisse, in denen meine Kompetenz gelobt wurde, einen guten Ausbildungsabschluss &amp; Bachelor. Dazu zahlreiche Zertifikate von Weiterbildungen. </span></p>
<p><span>Mir diese Fakten vor Augen zu halten, ließ die degradierenden  Aussagen des Narzissten über mich so banal erscheinen. Wie konnte ich ihm nur glauben, dass ich zu nichts fähig sei.</span></p>
<h2 style="text-align: left;"><span>2. </span><strong>Realitätscheck</strong></h2>
<p><span>Daraus ergab sich auch, dass ich alles auf die Waage lag, was der Narz über mich sagte. Wenn zum Beispiel etwas nicht so gelaufen ist, wie er wollte, gab er mir gerne die Schuld dafür. Früher nahm ich das an, doch nun fragte ich mich: </span></p>
<ul>
<li><span> </span><span>Wie würde diese Situation für fremde Beobachter:innen aussehen?</span></li>
<li><span> </span><span>Welche Argumente sprechen für das, was der Narzisst sagt? Welche dagegen?</span></li>
<li><span> </span><span>Was ist wirklich in der Situation passiert?</span></li>
<li><span> </span><span>Wie würde ICH mit jemandem umgehen, der in so einer Situation war? Würde ich die Schuld auf andere werfen, oder jemanden anschreien? </span></li>
</ul>
<p><strong>Dieser Realitätscheck wurde zur meiner wichtigsten Waffe für meine mentale Gesundheit.</strong></p>
<h2><span>3. </span><strong>Grenzen setzen und Nein sagen</strong></h2>
<p><span>Als nächstes begann ich Grenzen zu setzen. Für People Pleaser ist das nicht gerade einfach. Doch dadurch, dass ich mein Selbstwertgefühl wieder erlangte, wurde ich stärker.</span></p>
<p><span>Wenn er mich um etwas bat, was er oft tat, sagte ich nicht mehr einfach “ja”.</span></p>
<p><span>Ich überlegte, ob ich wirklich die Kraft oder die Kapazitäten dafür habe. Wenn nicht, machte ich ihm das deutlich. Ich ließ mir auch nicht mehr jedes Verhalten von ihm gefallen. Natürlich merkte er, dass er langsam die Kontrolle über mich verlor, doch ich blieb standhaft.</span></p>
<h3 style="text-align: left;"><span>4. </span>Was will ICH eigentlich?</h3>
<p><span>Nach diesen kleinen Siegen für mein Wohlergehen und Selbstwert hatte ich irgendwann endlich die Frage im Kopf: <em>“Was will ICH eigentlich?”</em></span></p>
<p><span>Ich lebte solange “im Dienste” des Narzissten, dass ich mich von meinen eigenen Bedürfnissen entfernt hatte. </span><span>Als ich herausfand, wie ich mein Leben leben will und wie ich behandelt werden will, kam der Punkt, an dem ich mich endlich trennte. Denn mir war klar, dass diese Wünsche mit dem Narzissten nie in Erfüllung gehen würden.</span></p>
<h3 style="text-align: left;">5. Menschen richtig kennenlernen</h3>
<p><span>Auch für zukünftige Beziehungen habe ich etwas gelernt. Damals war ich schnell Feuer und Flamme, wenn ich mich verliebte. Ich ließ mich sehr schnell auf die Beziehung mit dem Narzissten ein, ohne ihn lange zu kennen. Das war natürlich ein einfaches Spiel für ihn.</span></p>
<p><span>Heute lerne ich potenzielle Partner erst länger kennen, bevor ich mir eine Zukunft mit ihnen ausmale, oder mich auf eine Beziehung einlasse.</span></p>
<p><strong>Für manche mag dies selbstverständlich sein, doch ich musste es erst lernen.</strong></p>
<h3 style="text-align: left;">Fazit</h3>
<p><span>Auch wenn mich die Beziehung mit dem Narzissten viel Kraft gekostet hat, bin ich froh über all diese starken Erkenntnisse, die ich dadurch hatte. Wenn ich jetzt mit Freund:innen über meinen Narz Ex rede, scherze ich immer und sage: Ich habe den Endgegner in dem Videospiel besiegt. </span></p>
<p><span>Doch natürlich sehe ich auch die tiefe Traurigkeit hinter den Personen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Die, die sie selbst leugnen, nicht sehen wollen und vor der sie so Angst haben. Und das bricht mir noch immer das Herz. Ich hoffe, dass auch sie irgendwann aus ihrer eigenen Matrix ausbrechen und glücklich werden können.</span></p>
<p><span> <img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="1920" height="44" class="alignnone size-full wp-image-1381" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-600x14.jpg 600w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></span></p>
<h3 style="text-align: left;">Zur Autorin dieses Gastblogbeitrags</h3>
<p><span>Ariane Dreier ist Ernährungsberaterin nach traditioneller chinesischer Medizin, Coachin für Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie und schreibt in ihrem Online Frauenmagazin <a href="https://wise-woman-selbstheilung.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Wise Woman Magazine</strong></a> über Themen zur körperlichen und mentalen Gesundheit.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Adriane-Dreier-Gastautorin-by-Narz-mich-nicht-1920x1920.jpg" alt="" width="522" height="522" class="wp-image-19625 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Adriane-Dreier-Gastautorin-by-Narz-mich-nicht-1920x1920.jpg 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Adriane-Dreier-Gastautorin-by-Narz-mich-nicht-300x300.jpg 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Adriane-Dreier-Gastautorin-by-Narz-mich-nicht-150x150.jpg 150w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Adriane-Dreier-Gastautorin-by-Narz-mich-nicht-768x768.jpg 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Adriane-Dreier-Gastautorin-by-Narz-mich-nicht-1536x1536.jpg 1536w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/02/Adriane-Dreier-Gastautorin-by-Narz-mich-nicht.jpg 2048w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="1920" height="44" class="alignnone size-full wp-image-1381" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-600x14.jpg 600w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p><strong>Wenn Sie erst am Anfang Ihrer Erkenntnisse stehen und Hilfe brauchen, haben wir mehrere Angebote für Sie:</strong></p>
<p>1. Ein kostenloses Gespräch in unserer kostenlosen telefonischen Sprechstunde. Hier kommen Sie zum <a href="https://narz-mich-nicht.de/buchungskalender-fuer-eine-kostenlose-erstberatung" target="_blank" rel="noopener">Buchungskalender.</a></p>
<p>2. Um das narzisstische Drama, in dem Sie möglicherweise feststecken besser zu verstehen &#8211; um es schließlich ändern oder verlassen zu können &#8211; bieten wir mit 3 Coaching Stunden die <strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/die-drama-analyse" target="_blank" rel="noopener">Drama Analyse</a></strong> an.</p>
<p>3. Oft genügt erkennen allein nicht aus. Sie brauchen einen kompletten Fahrplan und eine funktionierende Strategie aus einer narzisstischen Beziehung mit Rechtsbeistand, Selbstermächtigung, Kommunikations- und Resilienztraining und einer 3 monatigen Begleitung.</p>
<p>Wir haben <strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei" target="_blank" rel="noopener"><em>souverän &amp; frei</em> </a></strong>entwickelt &#8211; die Essenz von 6 Jahren Arbeit im Umgang mit narzisstisch akzentuierten Menschen. Über 3.000 Menschen konnten wir bereits helfen. Wir helfen auch Ihnen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/12/souveraen-und-frei_HP-Bild.png" alt="" width="640" height="210" class="wp-image-19185 aligncenter" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/19622">Fünf Dinge, die ich durch die Beziehung mit einem Narzissten lernte</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://narz-mich-nicht.de/blog/19622/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet Selbstermächtigung wirklich?</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/was-bedeutet-selbstermaechtigung-wirklich</link>
					<comments>https://narz-mich-nicht.de/blog/was-bedeutet-selbstermaechtigung-wirklich#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maren Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 16:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Blaubeuren]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Sogl]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Hilger]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Empower]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment Days]]></category>
		<category><![CDATA[Familienwunden]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[In Verbindung kommen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt Pur]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Chevalier]]></category>
		<category><![CDATA[Maren Fromm]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch überwinden]]></category>
		<category><![CDATA[mit sich befreundet sein]]></category>
		<category><![CDATA[Narz mich nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Opferrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Regina Schrott]]></category>
		<category><![CDATA[Reiner Sogl]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstermächtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[transgenerationales Trauma]]></category>
		<category><![CDATA[Traumata]]></category>
		<category><![CDATA[Wege des Herzens]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://narz-mich-nicht.de/?p=18253</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bin Maren Fromm, Autismus-Therapeutin, systemischer/epigenetischer und traumasensibler Coach und habe hierdurch täglich mit einer Vielzahl von Menschen zu tun. Außerdem durfte ich in den vergangenen zwölf Jahren meine eigene Lebensgeschichte aufarbeiten und mich selbst mit der Frage beschäftigen&#8230; Wozu war das wichtig, und was bedeutet in diesem Zusammenhang Selbstermächtigung<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/was-bedeutet-selbstermaechtigung-wirklich"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/was-bedeutet-selbstermaechtigung-wirklich">Was bedeutet Selbstermächtigung wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Maren Fromm, Autismus-Therapeutin, systemischer/epigenetischer und traumasensibler Coach und habe hierdurch täglich mit einer Vielzahl von Menschen zu tun. Außerdem durfte ich in den vergangenen zwölf Jahren meine eigene Lebensgeschichte aufarbeiten und mich selbst mit der Frage beschäftigen&#8230;</p>
<h2 style="text-align: center;">Wozu war das wichtig, und was bedeutet in diesem Zusammenhang Selbstermächtigung wirklich?</h2>
<p>Je mutiger ich vorangeschritten bin, desto mehr konnte sich bei mir ein Trauma zeigen, weil mein Unterbewusstsein spürte, dass ich nach und nach bereit und in der Lage war, es zu ertragen, aufzuarbeiten, in mir zu integrieren und meine Ressourcen und meine Resilienz daraus zu erkennen und zu nutzen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Das ist für mich das WICHTIGSTE in Sachen SELFEMPOWERMENT &#8211; SELBSTERMÄCHTIGUNG</h2>
<p>Erforschen Sie sich. Öffnen Sie sich für Möglichkeiten, die Ihnen eine Hilfestellung zu Ihrer Selbsterforschung und damit zur Selbstermächtigung sein können.</p>
<p>Für viele Menschen ist dieses Selbsterforschen noch schwierig, da Sie sich aus den unterschiedlichsten Gründen in einer Form der Opferrolle befinden. Es bedarf der eigenen Erlaubnis, Wege zu gehen, die sie aus dieser Rolle herausbringen.</p>
<p>Für viele Menschen ist es auch noch „normal“, dass ihr Leben so ist, wie es ist, weil ihnen bisher keine anderen Wege aufgezeigt wurden. Vielleicht ist es in dem gesellschaftlichen Rahmen oder Umfeld, in dem Sie leben, gar nicht bekannt, dass man auch ganz andere Wege gehen kann. Vielleicht wird es auch nicht gerne gesehen, etwas Anderes auszuprobieren.</p>
<h2 style="text-align: center;">Kennen Sie Sätze wie: „Ach, das ist doch Quatsch“, „Die wollen nur an dein Geld“, „Diese Möchtegern-Gurus“, „Du musst dich nur disziplinieren“, „Zähne zusammenbeißen und durch“ oder „Nein, so ist das nicht, das bildest du dir ein“?</h2>
<p>Ich persönlich habe erlebt, wie Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sehr skeptisch gesehen haben, welchen Weg ich ging und heute noch gehe. Ja, es hat sich dadurch vieles verändert. In der Hauptsache habe ich mich verändert. Mein Wesenskern ist geblieben, doch das, was über Jahrzehnte von außen an mir verändert wurde, wie ich mich von klein auf angepasst habe, um in meinem Umfeld zu überleben und die Anerkennung und Liebe zu bekommen, die für Menschen existentiell wichtig ist – das habe ich mir genau angeschaut und geprüft: Was davon gehört zu mir und was nicht.</p>
<p>Ich habe auf meinem Weg vieles ausprobiert, bis sich beispielsweise mein als Kind erlebter sexueller Missbrauch öffnen konnte. Und NEIN, ich wurde hierdurch nicht zum Opfer, sondern ich war dankbar, dass ich endlich wusste, wann das Trauma begann. Wie tief wirkte es? Welche Auswirkungen hat es noch heute? Welche transgenerationalen Traumata wirken in mir? Welche unglaublichen Kräfte habe ich hierdurch in mir zum Überleben mobilisiert? Viele davon konstruktiv, aber auch viele destruktiv, die in eine Superkraft gewandelt werden durften. Und genau das wünsche ich jedem Menschen auf der Welt, weil es aus meiner Sicht ein Friedensbeitrag ist. Genau dafür und auf diesem Weg begleite ich die Menschen, die zu mir kommen.</p>
<p>Ja, dieser Weg ist nicht immer ganz einfach. Doch wenn Sie ihn in Ihrem Tempo gehen, wie er für Sie richtig ist, dann ist er kraftbringend. Nicht kraftraubend, wie es Überlebensmuster und Anpassungsleistungen immer sind.</p>
<h2 style="text-align: center;">Beim Überleben und bei der Anpassung ist Ihr Nervensystem dauerhaft in Aufruhr</h2>
<p>Es ist ständig in Aktivität, was dazu führt, dass Sie einen unterbewussten Dauerstress haben, der sich auf Ihren Körper auswirkt. Dies wiederum kann dazu führen, dass Krankheiten entstehen, weil Ihr Körper diesen Stress gar nicht verarbeiten kann. Aus diesem Grunde ist es so wichtig, die wirkliche Verbindung zu sich selbst und zu Ihrem Wesenskern wiederherzustellen.</p>
<p>Finden Sie diese Verbindung zu sich. Und ja, vielleicht fühlen Sie sich zwischendurch als Opfer. Vielleicht sind Sie sauer und wütend darüber, dass Geschichten in Ihrer Vergangenheit gelaufen sind, wie sie sind. Es ist wichtig, diese Gefühle von Wut und Trauer zulassen zu können. Erlauben Sie sich, sie zu spüren. Vor allem ist es wichtig, sie dann hinter sich lassen zu können und Ihren Blickwinkel zu verändern.</p>
<h2 style="text-align: center;">Mit EMPOWERMENT/Selbstermächtigung legen Sie die Regeln fest, wie Sie auf Ihr Leben schauen und wie Sie in Ihrem Leben authentisch und ehrlich weitermachen</h2>
<p>Sie legen fest, welche Menschen Ihnen guttun und mit Ihnen Ihren Weg gehen dürfen und wen Sie in Ihrem Leben haben möchten. Das ist kein negativ geprägter Egoismus, sondern gesunder Egoismus.</p>
<p>Vielleicht treffen Sie am Anfang Ihres Weges harte Entscheidungen, auf die Sie später mit mehr Weichheit blicken können. Das ist in Ordnung. Alles im Leben ist Entwicklung. Alles im Leben ist Lernen, auch der Weg, den Sie gehen, bringt Ihnen stete Lernaufgaben. Doch schlussendlich führt er Sie zu sich selbst. Ich empfehle Ihnen, sich dazu jemanden an die Seite zu nehmen. Lernen Sie nicht nur aus Büchern oder Online-Kursen, denn ein echtes Gegenüber kann Sie wahrnehmen, sehen und spüren, Sie begleiten, spiegeln und Ihnen neue Gedankenanstöße geben. Alles allein zu erarbeiten, lässt Sie vielleicht viele Erkenntnisse haben. Doch ein echtes Gegenüber begleitet Sie und erkennt mit Ihnen, wenn Sie in etwas festhängen. Wenn Sie sich in etwas zu viel Druck machen oder sich zu etwas zwingen, wofür Ihre inneren Anteile noch nicht bereit sind.</p>
<h2 style="text-align: center;">Seien auch Sie eine Friedensstifterin oder ein Friedensstifter in sich und im Außen</h2>
<p>Denn je besser es Ihnen geht, umso mehr Glück und Freude strahlen Sie aus. Umso weniger kämpfen Sie mit sich selbst, Ihren inneren Dämonen und mit Menschen oder Situationen im Außen. Stellen Sie sich vor, in was für einer Welt wir leben würden, wenn diesen Weg alle Menschen gehen würden. Seien Sie eine oder einer der PionierInnen und beginnen Sie mit sich. Seien Sie die Veränderung, die Sie sich wünschen, und es wird sich auch in Ihrem Umfeld auswirken.</p>
<h2 style="text-align: center;">Eine besondere Empfehlung meinerseits für Sie:  Die Empowerment Days – In Verbindung kommen!</h2>
<p><strong>Dieses Jahr finden sie vom 15.-17. November 2024 im Tagungszentrum Blaubeuren statt. Noch ein paar wenige Tickets gibt es unter</strong></p>
<p><span style="color: #800080;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/empowerment-days" target="_blank" style="color: #800080;" rel="noopener"><strong>www.narz-mich-nicht.de/empowerment-days</strong></a></span></p>
<p>Spüren Sie bei den Empowerment Days, begleitet durch zehn ReferentInnen, hinein, welche Themen mit Ihnen in Resonanz gehen, und dann gehen Sie auf Forschungsreise.</p>
<p>Das sind die zehn ReferentInnen, die Sie auf dieser Reise begleiten:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens.png" alt="" width="701" height="437" class="wp-image-18256 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens.png 1410w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens-300x187.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens-768x479.png 768w" sizes="(max-width: 701px) 100vw, 701px" /></p>
<p>Hier sehen Sie die zwölf Workshops, die Ihnen auf den Empowerment Days zur Auswahl stehen &#8211; Sie wählen für sich vier Workshops aus, die alle aufeinander abgestimmt sind und aufeinander aufbauen:<img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-1357x1920.png" alt="" width="599" height="847" class="wp-image-18153 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-1357x1920.png 1357w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-212x300.png 212w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-768x1086.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-1086x1536.png 1086w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days.png 1414w" sizes="(max-width: 599px) 100vw, 599px" /></p>
<p><strong>Kontaktimprovisation </strong>und<strong> Trancetanz </strong>sind zwei zusätzliche Workshops, die abends für alle angeboten werden, die in Verbindung mit anderen in die Tiefe gehen möchten. Anschließend sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer oder am Kamin.<strong><br />
</strong></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong><a href="https://narzmichnicht.ticket.io/6j84u9kr/" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">HIER</a></strong></span> können Sie eines von <strong>nur 60 Tickets für die Empowerment Days</strong> buchen.</p>
<p>Und <strong><span style="color: #ff6600;"><a href="https://www.tagungszentrum-blaubeuren.de/uebernachtung/" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">HIER</a></span></strong> kommen Sie zu <strong>Ihrer individuellen Unterkunft</strong> bei den Empowerment Days.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/was-bedeutet-selbstermaechtigung-wirklich">Was bedeutet Selbstermächtigung wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://narz-mich-nicht.de/blog/was-bedeutet-selbstermaechtigung-wirklich/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Scham und Schuld in Beziehungen</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/scham-und-schuld-in-beziehungen</link>
					<comments>https://narz-mich-nicht.de/blog/scham-und-schuld-in-beziehungen#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Nikolov-Bruckner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 14:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Nikolov-Bruckner]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Narz mich nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Regina Schrott]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Scham]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldumkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://narz-mich-nicht.de/?p=16378</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir sind von unserer jeweiligen Gesellschaft seit unserer Geburt auf ein „soziales Geschlecht“ gepolt. Auch wenn sich zurzeit hier gesellschaftlich viele Neuerungen in der Queer-community anbahnen und sich inzwischen ebenso in der Gesetzgebung Einiges verändert hat &#8211; das Thema Schuld und Scham in Beziehungen hält an. Wir laufen alle mit<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/scham-und-schuld-in-beziehungen"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/scham-und-schuld-in-beziehungen">Scham und Schuld in Beziehungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir sind von unserer jeweiligen Gesellschaft seit unserer Geburt auf ein „soziales Geschlecht“ gepolt. Auch wenn sich zurzeit hier gesellschaftlich viele Neuerungen in der Queer-community anbahnen und sich inzwischen ebenso in der Gesetzgebung Einiges verändert hat &#8211; das Thema Schuld und Scham in Beziehungen hält an.</h2>
<p>Wir laufen alle mit sehr stark wirkenden geschlechtsspezifischen „Prägungen“ herum, die uns zu vielen unbewussten Handlungen treiben. Wir haben tief in unserem Bewusstsein viele sogenannte „Glaubenssätze“, die nach wie vor unser Verhalten im Alltag steuern. Selbst wenn wir mit unserem Kopf zu Vielem inzwischen NEIN sagen würden. Sigmund Freud hatte mit seiner Theorie der Persönlichkeitsschichten wohl vielfach recht, wenn er behauptete, dass die uns innewohnenden Persönlichkeitsanteile unser Leben auf unbewusster Ebene stark steuern.</p>
<p>Natürlich braucht jede Gesellschaft ihre Normen und Regeln. Das hatte uns über die Jahrtausende hinweg das Überleben in Gruppen ermöglicht. Wer sich nicht an die gesellschaftlichen Regeln hielt, wurde sanktioniert.  Das ging von kleineren Strafen wie Ermahnungen, Beschimpfungen über körperlich Strafen bis zum Ausschluss aus der Gemeinschaft. Dies kam dann in vielen Fällen ohnehin einem Todesurteil gleich!</p>
<p>Wissenschaftliche Ansätze zum Thema Scham und Schuld sehen diese Phänomene stark im Zusammenhang mit einem Konzept der Selbstkonstruktion und des sozialen Rollenkonzepts (u.a. auch im Zusammenhang mit einer Geschlechterrolle). In diesem Kontext wird das Ausmaß von individuellen Gefühlen von Scham und Schuld stark mit dem Erleben von Einschränkungen in prägenden Phasen in Zusammenhang mit einer zu entwickelnden Geschlechtsidentität gestellt.</p>
<h2 style="text-align: center;">Je stärker jemand in seiner/ihrer Geschlechterrolle auf bestimmte Denk-, Handlungs- und Gefühlsmuster beschränkt wird, desto stärker bilden diese später einen wesentlichen Teil der Persönlichkeit</h2>
<p>Unsere Persönlichkeit ist immer noch zu einem erheblichen Teil durch geschlechtsspezifische, meist unbewusste Rollenvorstellungen &#8211; von innen und außen &#8211; geprägt.</p>
<p><strong>So begegnet uns Schuld und Scham auch immer wieder in Form einer Angst vor Strafe und Sanktionen.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/Schuld-und-Scham-ist-immer-noch-Geschlechter-abhaengig.png" alt="" width="670" height="520" class="wp-image-16380 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/Schuld-und-Scham-ist-immer-noch-Geschlechter-abhaengig.png 1716w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/Schuld-und-Scham-ist-immer-noch-Geschlechter-abhaengig-300x233.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/Schuld-und-Scham-ist-immer-noch-Geschlechter-abhaengig-768x596.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/Schuld-und-Scham-ist-immer-noch-Geschlechter-abhaengig-1536x1192.png 1536w" sizes="(max-width: 670px) 100vw, 670px" /></p>
<p>Eine bestimmte Form von gesellschaftlicher Strafe war seinerzeit auch des Öffentlichmachen von „Verfehlungen“, etwas, das heute gerne in den Medien als „public shaming“ bezeichnet wird.</p>
<h2 style="text-align: center;">Was wir in früheren Jahrhunderten in Form eines „Anprangerns“ – eine frühe „nicht-digitale“ Form des public-shaming &#8211; kannten &#8211; wird jetzt im Netz mit weitaus größerer Reichweite praktiziert</h2>
<p>Der mittelalterliche Pranger galt zwar als eine vergleichsweise „leichte Strafe, die mit öffentlicher Diffamierung einherging. Die wirklich schweren Strafen reichten von vielfältigen Formen der Folter bis zur Todesstrafe, die z.B. in Deutschland und Österreich im „dritten Reich“ wieder eingeführt wurde.</p>
<p>Bei der Strafe am Pranger wurden die Opfer (Delinquentinnen) an einem sehr belebten öffentlichen Platz angebunden (meist mit metallener Kopf-Halsschlinge). Dort waren sie der Verspottung, Beschimpfung und selbst körperlichen Übergriffen durch die Bevölkerung ausgesetzt (Bespucken war wohl noch die freundlichste Art, den eigenen Abscheu zu zeigen). Soweit- so furchtbar, unmenschlich und grausam, aus unserer heutigen Sicht! Am Prinzip von gesellschaftlicher Rache in unterschiedlichen Formen bei scheinbar kleinen „Vergehen“ aus Sicht der gerade geltenden gesellschaftlichen Regeln/Normen/Gesetzen hat sich wenig geändert.</p>
<p><strong>Es gibt heute nicht mehr den sehr groben Pranger am Hauptplatz der Städte und Dörfer! Aber es gibt nach wie vor den psychisch-gesellschaftlichen Pranger in unserer Gesellschaft!</strong></p>
<p>Im Sinne (scheinbar) überkommener gesellschaftlicher Normen herrscht auch <strong><em>das ungeschriebene Gesetz, dass eine Frau für das Funktionieren einer Zweierbeziehung die Verantwortung tragen müsste</em></strong>. Und das sitzt noch sehr tief in den Köpfen – ob männlich, weiblich – und auch queer (wobei es hier schon etwas komplexer wird).</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Schuld und Scham in Beziehungen und warum überhaupt schämen, wenn man möglicherweise „Opfer“ ist?</strong></h2>
<p>Vor einigen Jahrzehnten, als im Rahmen der 70er Jahre und der damit verbundenen gesellschaftlichen Neuerungen sich auch Familiengesetze erstmals zugunsten der (Ehe)Frauen änderten, wurde zugleich auch mit vielen bisherigen Tabus gebrochen. Das Thema Gewalt in der Ehe (in der Beziehung) wurde erstmals heftig öffentlich diskutiert. In größeren Städten entstanden erste Frauenhäuser als Zufluchtsorte aus Gewaltbeziehungen. In dieser Zeit lebte und arbeitete ich in einer kleinen und konservativen Stadt, wo aber auch (zumindest ausgehend von der dortigen Universität) der Ruf nach einer derartigen Einrichtung laut wurde. Die offizielle Reaktion der Politik: <em>&#8222;So etwas brauchen wir hier nicht – es gibt keinen Bedarf!!!&#8220;</em></p>
<p>Die Frauen, die Opfer von „häuslicher Gewalt waren“ (eine seltsame Bezeichnung, als ob das Haus jemanden blau geschlagen hätte) waren selten um Ausreden verlegen: „Ich bin gestürzt, ich habe mich am Türpfosten angeschlagen!“ Selbst Prellungen, bis hin zu Brüchen wurden mit allen möglichen Ursachenzuschreibungen vertuscht. Die „Schande“ für die Familie (für die Frau?) wäre zu groß gewesen. Schließlich musste man nach außen hin ja heile und glückliche Familie spielen!  Daher „kein Bedarf“.</p>
<h2 style="text-align: center;">Die wenigen Frauen, die es gewagt hatten, Misshandlungen anzuzeigen, begaben sich in die große Gefahr der öffentlichen Ächtung: Die Frau durfte ihren Ehemann doch nicht „anschwärzen“ – das schien das weitaus größere Verbrechen.</h2>
<p><strong>Weibliche Scham – ein antrainiertes Verhaltensmuster? Der Zwang gesellschaftlichen Normen zu entsprechen. Individuelle Lebenskonzepte wurden sanktioniert!</strong></p>
<p>Gesellschaftlicher Druck, in seiner brutalsten Form: Im hinduistischen Indien gab es bis hinein ins 20. Jahrhundert den Brauch der „Sati“, bei uns als Witwenverbrennung bekannt. Einmal abgesehen von der grundsätzlichen Grausamkeit dieses Rituals (wie wir es im Westen gerne empört „verteufeln“), hatte dieses Ritual nicht nur eine religiöse, sondern auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion in der strengen patriarchalen Hierarchie:</p>
<h2 style="text-align: center;">Eine Frau, die es „zulässt“, dass ihr Gatte stirbt (weil sie offenbar nicht gut genug für ihn gesorgt hatte), hat somit kein weiteres Existenzrecht</h2>
<p>Es ist besser, sie begleitet ihn ins Jenseits…. Das ist die Idee dahinter. Daher behaupten manche AutorInnen zu diesem Thema, es wäre für viele Frauen historisch gesehen wohl die für sie bessere Lösung gewesen, als unversorgt in Krankheit, Armut – verdammt zum Betteln, um zu überleben – den Rest ihrer Tage dahinzuvegetieren.</p>
<p>Einmal abgesehen davon, dass wir „Westler“ uns gerne der humanistischen Überlegenheit rühmen: In unseren Regionen sind ebenfalls viele tausende Menschen (ein Großteil davon Frauen) verurteilt von Kirche und Gesellschaft auf dem Scheiterhaufen umgekommen! <strong>Es liegt mir daher fern, im Glashaus sitzend mit Steinen zu werfen.</strong></p>
<p>Was aber war/ist die grundsätzliche Idee hinter der Sati: Eine Frau, deren Ehemann stirbt, hat kein Recht zu überleben; sie ist (wenn auch unausgesprochen) schuld an seinem Tod. Sitzt das nicht, wenngleich in etwas abgemilderter Form noch immer in manchen Köpfen fest?</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Die Rolle von Schuld und Scham im narzisstischen Beziehungsgeflecht </strong></h2>
<p>Dieses jahrtausendealte Muster in den Köpfen (im Westen, wie auch in anderen Kulturen) „verpflichtet“ Frauen, die Verantwortung für das Wohlergehen des Mannes zu übernehmen. (Hinter jedem erfolgreichen Mann steht ein Frau, die ihm den Rücken freihält!!) Geht der Mann weg, scheitert die Beziehung, so liegt es an ihr! Vielleicht hat sie ihn nicht richtig behandelt, nicht gut genug dafür gesorgt, dass seine Bedürfnisse befriedigt werden!?</p>
<p>Will sie ihn verlassen, dann wird gedroht und erpresst und immer wieder das Schuld- und Scham-Muster bedient. Wobei hier auch oft das Prinzip des gesellschaftlichen Rufmords eingesetzt wird. Die oft extrem eloquenten und charmanten <em>Narzissten (und NarzisstInnen)</em> verstehen es hervorragend, sich selbst als Opfer zu inszenieren und den verlassenden Partner/die Partnerin als in vieler Hinsicht defizitär darzustellen. Ein Lieblingszitat in dem Zusammenhang: Meine Frau ist „psychisch krank“! Das kommt meist recht gut an. Das klingt nicht wirklich nach bösartiger und rachedurstiger Denunziation. Das soll aber auch heißen – ach, das arme Geschöpf. Sie braucht Hilfe und kann natürlich auch nicht allein für die Kinder sorgen!</p>
<p>Dieses noch immer tief verwurzelte Denken ist für ausgeprägte NarzisstInnen ein willkommenes Grundmuster, das ihnen erlaubt, all ihr eigenes Wohl und Wehe immer und ausschließlich an das Verhalten des Partners/der Partnerin zu knüpfen. Das Prinzip des „<em>Du bist schuld!“</em> kann hier ganz bequem bedient und immer wieder getriggert werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/An-den-Pranger-stellen-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="730" height="540" class="wp-image-16381 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/An-den-Pranger-stellen-Narz-mich-nicht.png 1800w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/An-den-Pranger-stellen-Narz-mich-nicht-300x222.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/An-den-Pranger-stellen-Narz-mich-nicht-768x568.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/02/An-den-Pranger-stellen-Narz-mich-nicht-1536x1137.png 1536w" sizes="(max-width: 730px) 100vw, 730px" /></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Scham und Schuld in der Opfer-Täter-Umkehr</strong></h2>
<p>Betrachtet man nun aus dem vorher Beschriebenen, das Thema Schuld und Scham, so wird auch klar, wie leicht es durch bestimmte gesellschaftliche Bewertungen zu einer Täter-Opfer Umkehr kommen kann! Um dies wieder drastisch zu zeigen, sei hier noch einmal ein Beispiel aus Indien aufgezeigt:</p>
<p>Vergewaltigungen waren und sind in Indien nach wie vor in hoher Zahl an der Tagesordnung. Aber vor über zehn Jahren hat ein äußerst übler und extrem brutaler Fall die Gesellschaft schwer erschüttert. Er hat aufgezeigt, wie sehr allgemeine gesellschaftliche Bewertungen, die Täter zu dieser grausamen Tat bewogen haben. Der „Fall Choti“, eine grausamst brutale Gruppenvergewaltigung eines jungen Mädchens in einem Autobus (mit Todesfolge) brachte Millionen Demonstrierende auf die Straße. Sie forderten härtere Sanktionen für derartige Verbrechen, die oft nichtmal angezeigt worden waren (ein weiteres Phänomen, der schwer in den Griff zu bekommenden Korruption). In einer Dokumentation zu dem Fall Choti wurden die Täter interviewt, die offenbar überhaupt kein Unrechtsbewusstsein zeigten. Sie gaben dem Mädchen die Schuld, weil es abends (nicht einmal allein, sondern mit einem Freund/Studienkollegen) unterwegs war. Sie behaupteten, an dem Mädchen kein Verbrechen begangen zu haben, da dieses durch sein „schamloses Verhalten“ (abendliches Ausgehen) selbst schuld sei.</p>
<p><strong>Die unglaublichste Opfer-Täter-Umkehr aber zeigte der Anwalt der Beschuldigten, indem er behauptete, er würde seine Tochter eigenhändig töten, wenn sie dieses „Verbrechen“ des abendlichen Ausgehens begehen würde! Dabei schilderte er, wie er sie ermorden würde; nämlich indem er sie mit Benzin übergösse und eigenhändig anzündete!</strong></p>
<h2 style="text-align: center;">So viel zur traditionellen, gesellschaftlichen Geschlechter-Rolle und deren Macht in der Beurteilung von Schuld!</h2>
<p>Eine geschichtemachende Aufdeckung der Täter-Opfer-Umkehr ist von Golda Meir (der früheren israelischen Ministerpräsidentin) überliefert, die in den 1970er Jahren regierte: Als das Parlament vorschlug, man solle aufgrund vermehrter Gewalttaten an Frauen in den Abendstunden ab 21h ein Ausgehverbot für Frauen erlassen, antwortete sie klar: <strong><em>„Warum für Frauen?“</em></strong> – und deckte damit das Prinzip der Täter-Opfer-Umkehr auf!</p>
<h2>Solange aus gesellschaftlichen Normen heraus (und diese halten sich jahrzehntelang, auch wenn die gesetzliche Lage sich verändert) das Prinzip der Opfer-Täter-Umkehr die Gesellschaftsnorm widerspiegelt wirkt sich das auf Scham und Schuld aus.</h2>
<p><strong>Fazit: </strong>In narzisstisch geprägten Co-Abhängigkeits-Beziehungen werden daher gesellschaftlich festgefahrene Scham-Schuld-Muster immer wieder bedient! Solange diese Muster bei den jeweiligen PartnerInnen getriggert werden, bleiben meist beide in dieser unglücklichen Co-Abhängigkeit verstrickt.</p>
<p><strong>Erst eine bewusste und gezielte Auseinandersetzung mit den eigenen Scham-Schuld-Mustern könnte aus dieser Zwickmühle herausführen.</strong></p>
<p>Ihre Mag. Eva Nikolov-Bruckner (Psychologin)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="750" height="17" class="alignnone size-large wp-image-1381" /></p>
<p>Ein kostenloses Beratungsgespräch mit <strong><span style="color: #ff6600;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/ueber-uns/kooperationspartner/eva-nikolov-bruckner" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">Frau Nikolov-Bruckner</a></span></strong> können Sie über diesen <span style="color: #ff6600;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/buchungskalender-fuer-eine-kostenlose-erstberatung" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener"><strong>Link</strong></a> </span>buchen.</p>
<p>Unser Fragenkatalog wird in Österreicher automatisch an Frau Nikolov-Bruckner weitergeleitet. Hier finden den <strong><span style="color: #ff6600;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/fragenkatalog-oesterreich" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">&#8222;österreichischen Fragenkatalog&#8220;.</a></span></strong></p>
<p>Zusammen mit <strong><span style="color: #ff6600;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/regina-schrott" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">Regina Schrott</a></span></strong> (Gründerin von Narz mich nicht®) schrien Eva Nikolov-Bruckner &#8222;Narzissmus ist anstrengend&#8220;, das in unserem <strong><span style="color: #ff6600;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/empathie-verlag" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">EMPATHIE Verlag</a></span></strong> erschienen ist.</p>
<p>Das Buch der beiden Expertinnen zum Thema Narzissmus und psychische Gewalt können Sie direkt über diesen Link bestellen: <a href="https://amzn.to/49LVSe6" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff6600;">&#8222;Narzissmus ist anstrengend&#8220;</span></strong></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/12/Narzissmus-ist-anstregend.jpg" alt="" width="348" height="522" class="alignnone size-full wp-image-15766" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/12/Narzissmus-ist-anstregend.jpg 348w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/12/Narzissmus-ist-anstregend-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 348px) 100vw, 348px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="750" height="17" class="alignnone size-large wp-image-1381" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/scham-und-schuld-in-beziehungen">Scham und Schuld in Beziehungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://narz-mich-nicht.de/blog/scham-und-schuld-in-beziehungen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum nicht nur Kinder Märchen brauchen&#8230;</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/warum-nicht-nur-kinder-maerchen-brauchen</link>
					<comments>https://narz-mich-nicht.de/blog/warum-nicht-nur-kinder-maerchen-brauchen#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Nikolov-Bruckner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2022 08:07:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Echoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Coabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dramadreieck]]></category>
		<category><![CDATA[Empathiewille]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldumkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Symbole]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Beziehungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://narz-mich-nicht.de/?p=9165</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum nicht nur Kinder Märchen brauchen oder.. von bösen Wölfen, guten Feen, schrecklichen Monstern und Märchenprinz(essinn)en Das Universelle an Geschichten, Märchen, Sagen, Legenden und Mythen wurde im ersten Blog-Beitrag von Eva Nikolov-Bruckner schon erwähnt. Es scheint sich weltweit ein bestimmtes Muster an Geschichten durch alle historischen Epochen, aber auch durch<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/warum-nicht-nur-kinder-maerchen-brauchen"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/warum-nicht-nur-kinder-maerchen-brauchen">Warum nicht nur Kinder Märchen brauchen&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2><strong><span>Warum nicht nur Kinder Märchen brauchen oder.. von bösen Wölfen, guten Feen, schrecklichen Monstern und Märchenprinz(essinn)en</span></strong></h2>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog1.png" alt="" class="size-full wp-image-9166 aligncenter" width="225" height="225" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog1.png 225w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog1-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></td>
<td style="width: 50%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog2.png" alt="" class="wp-image-9167 aligncenter" width="356" height="221" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span>Das Universelle an Geschichten, Märchen, Sagen, Legenden und Mythen wurde im ersten Blog-Beitrag von <strong><span style="color: #000080; background-color: #00ff00;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/ueber-uns/kooperationspartner/eva-nikolov-bruckner" target="_blank" style="color: #000080; background-color: #00ff00;" rel="noopener">Eva Nikolov-Bruckner</a></span></strong> schon erwähnt. Es scheint sich weltweit ein bestimmtes Muster an Geschichten durch alle historischen Epochen, aber auch durch alle Kulturen der Welt zu ziehen. Vielfach waren Legenden, Mythen und (Helden-)Epen auch die einzige Form der „oral history“, also einer mündlichen Überlieferung. Diese Form hat sich inzwischen zu einem eigenen Wissenschaftszweig entwickelt</span></p>
<p><span>So wurde Erinnerung lebendig gehalten und so konnte auch vieles von dem, was zur Identifikation eines Stammes, einer Ethnie, einer Kultur beitrug am Leben erhalten werden. Vor allem Gründer- und Heldenepen hatten damit auch die zusätzliche Funktion, die eigene Abstammung mit einem meist heldenhaften Stammvater- oder einer Stammmutter zu verknüpfen. Das gab Halt und damit auch Zusammenhalt. Gemeinsame Symbole standen für die eigene individuelle aber auch die kollektive Identität. Man war also ein Teil eines Größeren, einer übergeordneten Gemeinschaft; eine Überlebensnotwendigkeit auf der physischen wie auch auf der psychischen Ebene.</span></p>
<h3>Wichtigkeit von Bildern und Symbolen</h3>
<p><span>Wie wichtig hier entsprechende Bilder und Symbole sind, die diesen Zusammenhalt und die Zugehörigkeit zu einer Gruppe durch bestimmte Darstellungen festigen, sieht man bis heute an den Nationalflaggen. Sie spiegeln sich in deren Farben, Bildern und Symbolen. Gerade jetzt,  am Anfang des 21. Jahrhunderts holen uns die ungesunden Auswüchse von „Nationalbewusstsein in geradezu erschreckender Weise wieder ein. Dabei ist der Begriff „Nation“ noch ziemlich jung. Er war eigentlich erst im 19. Jahrhundert in dieser Form, wie er heute verwendet wird, aufgekommen. Hier sei wieder darauf verwiesen, wie eng die Begriffe von Geschichte (als Erzählungen) und Geschichte (als Historie) miteinander verknüpft sind. In manchen Sprachen sind die beiden Begriffe (fast) identisch (in Deutsch, aber auch Französisch; und auch im Englischen ist in „history“ der Begriff „story“ enthalten, was auch zur (aus meiner Sicht sehr gerechtfertigten) Frage nach der „her story“ geführt hatte.</span></p>
<h3>Geschichte oder Märchen?</h3>
<p><span>Nun zeigt es sich, dass man vor allem im Deutschen die Begriffe Geschichte und Märchen in dem Sinne auseinanderhalten möchte, als man Geschichten mehr wertneutral ansieht und man den Begriff Märchen eher auf Geschichten für Kinder verwendet. Wodurch man ihnen damit aber auch teilweise den „ernst zu nehmenden“ Gehalt abgesprochen hat. Da sie ja „nur“ für kleine Kinder gedacht waren, also in das Reich der Phantasie (von Kindern) abgedrängt wurden. Als „Kinderkram“ stellen sie oftmals etwas nicht „ernst zu Nehmendes“ dar.</span></p>
<p><span>Vor allem gilt das aus der Sicht einer strengen Trennung von Erwachsenen- und Kinderwelt, ebenfalls einer Erfindung des 19. Jahrhunderts. Damals hatte diese Trennung auch dazu beigetragen eine Form von „schwarzer Pädagogik“ hervorzubringen. Diese ging davon aus, dass das kindliche Gemüt grundsätzlich realitätsfremd, aber auch unreif, von Phantasien geprägt, „primitiv“, öse und ungeformt und jenseits der „echten, realen Welt“ der Erwachsenen anzusiedeln sei. Auf die tiefer liegenden, symbolischen Inhalte der Märchen wurde bis ins beginnende 20. Jahrhundert kaum Wert gelegt. Sie wurden oftmals als reine Unterhaltung, aber auch als Disziplinierungs-Instrumente für Kinder eingesetzt.</span></p>
<h2><span>Kinder  erschrecken und ängstigen</span></h2>
<p><span>Märchen, mit denen Kinder erschreckt und geängstigt wurden gibt es (nicht nur im deutschen Sprachraum) unzählige. Vor allem die Märchensammlungen der Gebrüder Grimm triefen nur so von Blut, Gewalt, Grausamkeit und furchterregenden Figuren (wilde Tiere, Hexen, Dämonen, Zauberer, böse und gute Feen usw.. Dennoch, die Märchen haben bis heute ihre Faszination und Magie nicht verloren. Sie liefern den Stoff für Kassenschlager in Hollywood und Bollywood. Dabei bedienen sie sich ganz bestimmter Erzählmuster: zB. Hollywood <em>– „der amerikanische Held rettet im Alleingang die Welt vor dem Untergang durch böse Mächte… „</em>  also die Brüder Grimm lassen grüßen. Oder in Bollywood: „<em>Der Held küsst die schlummernde (passive) schöne Prinzessin wach- und sie landen entgegen der gesellschaftlichen Konvention der „arranged marriage“ in einer sogenannten „Liebesehe</em>“.</span></p>
<p>Die sogenannten Märchen für Erwachsene waren und sind nach wie vor in vieler Hinsicht Kassenschlager. So wie heute im Film dargestellt, wurden sie seinerzeit, vor der Zeit der bewegten Bilder, als kunstvolle Erzählung. Vielfach wurden auch die Figuren und das Geschehen rund um sie als Bühnendarstellung aufgeführt, von echten SchauspielerInnen, oder auch in den verschiedenen Formen des Puppentheater – Marionetten, Schattenspiele, oder auch als das berühmte „Kasperltheater“ und in vielen anderen Formen und Settings.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog3-1-293x300.png" alt="" class="wp-image-9172 size-medium aligncenter" width="293" height="300" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog3-1-293x300.png 293w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog3-1.png 347w" sizes="(max-width: 293px) 100vw, 293px" /></td>
<td style="width: 50%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog4-264x300.png" alt="" class="size-medium wp-image-9170 aligncenter" width="264" height="300" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog4-264x300.png 264w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog4.png 626w" sizes="(max-width: 264px) 100vw, 264px" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<h2><strong><span>Märchen in Psychotherapie und Psychoanalyse </span></strong></h2>
<p><span>Mit dem Aufkommen der Psychoanalyse im beginnenden 20. Jahrhundert begann sich auch die westliche Kultur mit dem Wert und Gehalt von unbewussten Inhalten wieder auseinander zu setzen. Aber schon lange zuvor gab es in fast allen Kulturen viele Formen Unbewusstes, oder Teilbewusstes zu verschiedenen „rituellen“ Heilungszwecken einzusetzen. So gesehen hat Freud nur etwas wiederentdeckt, was zu seiner Zeit in der Welt der „Erwachsenen“ (damals ausschließlich erwachsene Männer) keinen Platz hatte. </span></p>
<p><span>Bruno Bettelheim, ein Psychoanalytiker, der sich vorrangig mit Kinder-Psychoanalyse beschäftigt hatte, arbeitete im Rahmen seiner Praxis und Forschungsprojekte mit der wichtigen Rolle von Märchen für die kindliche Entwicklung. Die Fähigkeit, sich von Geschichten und Erzählungen „verzaubern“ zu lassen, ist eine wichtige Kompetenz, die nicht nur im künstlerisch-kreativen Bereich das Leben bereichern kann. </span></p>
<p><span>Bettelheim (und inzwischen viele andere Autoren, Psychologen, Analytiker) betonen dessen Ansicht, dass in den Märchen eine tiefe sinnstiftende Kraft steckt, die uns alle in unserer Entwicklung unterstützen kann. Das Märchenerzählen wird in vielen Kulturen als ein eigenes Kunstgenre angesehen. Nicht umsonst ist es vor allem in östlichen (asiatischen) Kulturen eine Kunstform, die bis heute praktiziert wird. Und was sonst ist die heutige Filmindustrie mit ihren Streamingdiensten, als ein reiches Repertoire an Geschichten, die je nach Geschmack unterschiedlich vorgeführt werden.</span></p>
<h3>Kinder brauchen Märchen</h3>
<p><span>In einer sehr treffenden Beschreibung zu Bettelheims Hauptwerk „Kinder brauchen Märchen“ heißt es wörtlich…<em> „ Bettelheims Deutungen sind wie ein plötzliches Scheinwerferlicht auf eine im Dunkeln liegende Landschaft&#8230;.. wer bis dahin nur unbewusst ahnend dem Märchen die Treue gehalten hat, sieht sich bestätigt. All jene aber, die das Märchen abzumildern, umzumodeln oder neu zu deuten versuchen, sollten sich mit diesem Werk auseinandersetzen</em>…. (Zitat: Münchner Abendzeitung).  Bettelheim, der den Märchen eine intrinsische Kraft zuschreibt, eine Wirkung von innen her, verwehrt sich allerdings reine Unterhaltungsgeschichten in die gleich Kategorie wie die Märchen einzureihen. Das wäre für ihn zu kurz gegriffen. Vielmehr würden Mythen, Legenden und eben Märchen die Inhalte bieten, aus dem sich Kinder für&#8217;s Erste den Stoff für eine Auffassung von Ursprung und Absicht des Weltgeschehens „zimmern“ würden.</span></p>
<h2>Wo komm ich her, wo gehe ich hin?</h2>
<p><span>Auch unsere letzten Fragen, wie: Wo komm ich her, wo gehe ich hin -… werden durch Geschichten, Erzählungen, Mythen und Legenden genährt. In vielen Metaphern wird dabei der eine oder andere Anstoß für den eigenen Lebensweg aufgezeigt. Die aus der irischen Mythologie stammende Legende von der Gralssuche (des Parzival) birgt in sich die Geheimnisse einer Reise zu sich selbst (Selbstfindung im Symbol des heiligen Grals). So drehen sich viele Märchen und Geschichten rund um das „Ausziehen“ aus dem bequemen, gewohnten Zuhause, um in einer langen beschwerlichen Reise schlussendlich sich selbst zu finden. Auf dieser langen Reise (eine Metapher für das eigenen Leben) kommt es dabei immer wieder zu verschiedenen Begegnungen mit unterschiedlichen Wesen – guten, bösen, nützlichen, schädlichen, gefährlichen und glückverheißenden. </span></p>
<p><span>Und mit einigen dieser uns hier begegnenden Figuren wollen wir uns demnächst näher beschäftigen,  mit Drachen, Wölfen, Dämonen und sonstigen „Ungeheuern“, und was sie uns auf einer höheren Ebene sagen – dazu mehr im nächsten Beitrag. </span></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 42px;">
<tbody>
<tr style="height: 42px;">
<td style="width: 100%; height: 42px;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog5-300x138.png" alt="" class="alignnone  wp-image-9173" width="843" height="388" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog5-300x138.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog5-1024x470.png 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog5-768x353.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog5.png 1280w" sizes="(max-width: 843px) 100vw, 843px" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 90px;">
<tbody>
<tr style="height: 90px;">
<td style="width: 33.3333%; height: 90px;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog6.png" alt="" class="size-full wp-image-9174 aligncenter" width="225" height="225" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog6.png 225w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog6-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 90px;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog7-300x169.png" alt="" class="size-medium wp-image-9175 aligncenter" width="300" height="169" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog7-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog7.png 515w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></td>
<td style="width: 33.3333%; height: 90px;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog8-255x300.png" alt="" class="wp-image-9176 aligncenter" width="217" height="255" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog8-255x300.png 255w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/03/Blog8.png 612w" sizes="(max-width: 217px) 100vw, 217px" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Strich" class="alignnone  wp-image-1381" width="842" height="19" /></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 215px;">
<tbody>
<tr style="height: 215px;">
<td style="width: 25.7143%; height: 215px;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Eva-SW-tmp-edited-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignnone wp-image-8340 size-medium" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Eva-SW-tmp-edited-300x300.jpg 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Eva-SW-tmp-edited-150x150.jpg 150w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Eva-SW-tmp-edited-160x160.jpg 160w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Eva-SW-tmp-edited.jpg 566w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></td>
<td style="width: 74.2857%; height: 215px;">
<p><span style="font-size: revert; font-family: inherit; font-weight: inherit; color: initial;">Wenn Sie ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Coabhängigkeit von Narzisst*innen, toxische Beziehungen und wie kommen Sie da raus mit <strong><span style="color: #000080; background-color: #00ff00;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/ueber-uns/kooperationspartner/eva-nikolov-bruckner" target="_blank" style="color: #000080; background-color: #00ff00;" rel="noopener">Eva Nikolov-Bruckner</a></span></strong></span><span style="font-size: revert; font-family: inherit; font-weight: inherit; color: initial;"> möchten, </span><em style="font-size: revert; font-family: inherit; font-weight: inherit; color: initial;"><strong><span style="background-color: #00ff00; color: #000080;"></span></strong></em><span style="font-size: revert; font-family: inherit; font-weight: inherit; color: initial;">kontaktieren Sie Frau Nikolov-Bruckner direkt über <span style="color: #000080; background-color: #00ff00;"><strong><a href="mailto:nikolov-bruckner@narz-mich-nicht.at" style="color: #000080; background-color: #00ff00;">nikolov-bruckner@narz-mich-nicht.at</a></strong></span></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Strich" class="alignnone  wp-image-1381" width="842" height="19" /></p>
<p>Hier finden Sie<span> </span><a href="https://narz-mich-nicht.de/soforthilfe"><span><strong>SOFORTHILFE </strong></span></a>und<span> </span><a href="https://narz-mich-nicht.de/erste-hilfe-tipps"><span><strong>Erste Hilfe Tipps im Umgang mit Narzissen</strong></span></a></p>
<p>Und das ist unser<span> </span><a href="https://narz-mich-nicht.de/das-team"><span><strong>Team</strong></span></a><span> </span>und unsere<span> </span><span><strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/kooperationspartner">Kooperationspartner*innen</a></strong></span><span> </span><strong>in Deutschland, Österreich und der Schweiz.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/warum-nicht-nur-kinder-maerchen-brauchen">Warum nicht nur Kinder Märchen brauchen&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://narz-mich-nicht.de/blog/warum-nicht-nur-kinder-maerchen-brauchen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was wir von Narzisst*innen lernen könnten</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/was-wir-von-narzisstinnen-lernen-koennten</link>
					<comments>https://narz-mich-nicht.de/blog/was-wir-von-narzisstinnen-lernen-koennten#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jan 2022 11:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Echoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Coabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Dramadreieck]]></category>
		<category><![CDATA[Empathiewille]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsstörung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldumkehr]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Beziehungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://narz-mich-nicht.de/?p=8371</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Beste, was wir von Narzisst*innen lernen könnten, ist das Outsourcing von Dramen. Narzisst*innen erzeugen Drama, sind meist auch dafür verantwortlich, aber die Suppe dürfen andere auslöffeln. Das gelingt ihnen z.B. auf folgende Weise: Sie instrumentalisieren als Köder andere Menschen, meist über mehrere Ecken, um für Verwirrung zu sorgen. Sie<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/was-wir-von-narzisstinnen-lernen-koennten"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/was-wir-von-narzisstinnen-lernen-koennten">Was wir von Narzisst*innen lernen könnten</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Beste, was wir von Narzisst*innen lernen könnten, ist das Outsourcing von Dramen. Narzisst*innen erzeugen Drama, sind meist auch dafür verantwortlich, aber die Suppe dürfen andere auslöffeln.</p>
<p>Das gelingt ihnen z.B. auf folgende Weise: Sie instrumentalisieren als Köder andere Menschen, meist über mehrere Ecken, um für Verwirrung zu sorgen. Sie geben angebliche Informationen über eine andere Person an eine außenstehende dritte Person weiter und fordern die Regelung eines erfundenen Problems. Ein Problem, das ursächlich oft nur in ihnen selbst begründet ist, sie aber nicht lösen können oder wollen.</p>
<p>Dabei sind Narzisst*innen im Dramadreieck immer das Opfer, auch wenn man als Coabhängige*r eher das Gefühl hat, einem*r Täter*in gegenüber zu stehen. Nein, die wahren Opfer sind und bleiben die Narzisst*innen unserer Gesellschaft. Ihr Vorteil dadurch: Mitleid von allen möglichen und unmöglichen Seiten.</p>
<p>Wenn nicht das Elternhaus Schuld ist, dann sind es die Lehrer*innen in der Schule oder an der Universität gewesen oder das blöde Wetter und dass der Himmel blau und nicht schwarz mit rosa Tupfen ist.</p>
<p>Die Mitarbeiter*innen arbeiten meist zu langsam oder grundsätzlich schlecht. Intendant*innen erkennen das wahre Talent der Narzisst*innen nicht. Der Börsenkurs fällt und steigt den Narzisst*innen zu Fleiß.  Selbst das Universum liefert Narzisst*innen grundsätzlich das Falsche.</p>
<h2 style="text-align: center;">Durch Drama erzeugt man Aufmerksamkeit. Ein geschicktes Ablenkungsmanöver weg vom eigenen menschlich normalen Versagen.</h2>
<p style="text-align: left;">Narzisst*innen versagen nämlich nie.</p>
<p>Auch das kann man von ihnen lernen: ein heroisches Nichtversagen, was im Grunde in sich zwar ein Widerspruch ist, aber egal. Heldenhaft nie versagen bedeutet, dass andere meine Fehler für mich machen müssen, pardon dürfen. „Du darfst meinen Fehler für dich machen.“</p>
<h2 style="text-align: center;">Es ist also nicht nur ein Outsourcing von Drama &#8211; sondern auch von Verantwortung und Schuld</h2>
<p style="text-align: left;">Sehr praktisch.</p>
<p>Damit kommen wir zur nächsten lehrreichen Lektion von Narzisst*innen: sie sind unfassbar praktisch im Delegieren von allem, was unangenehm, lästig oder einfach unter ihrer Würde ist. Es sei denn, ihre Aufopferung wird durch (überdimensionale) Aufmerksamkeit, Danksagungen und Huldigungen belohnt. Dann schmücken sich Narzisst*innen zur Not auch gerne mit fremden Federn und schnappen anderen die zurecht verdiente Wertschätzung weg.</p>
<h2 style="text-align: center;">Narzisst*innen sind geschickt in der gezielten Provokation</h2>
<p style="text-align: left;">Sie provozieren so lange bis man ausflippt, womit sie für sich und für die Außenwelt bestätigt wissen, dass man der Depp ist und sie nicht.</p>
<p>Was wir von Narzisst*innen NICHT lernen sollten, ist das grausame Tarnverhalten dem eigenen Schmerz gegenüber. Alles, was ich oben beschrieben habe, dient einzig und alleine der Ablenkung. Narzisst*innen sind meist tief in sich gebrochen. Sie trauen der Liebe nicht. Ein tiefes Misstrauen jedem, sogar sich selbst gegenüber, macht es für diese Menschen so schwierig, sich den eigenen Schattenseiten zu stellen und sich damit auseinander zu setzen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Narzisst*innen sind so sehr mit ihrer AußenWIRKUNG beschäftigt, dass sie ihrem Inneren (Schmerz) und dessen Heilung kaum Aufmerksamkeit schenken</h2>
<p>Im Vergleich zu anderen stets besser dastehen zu müssen, nimmt Narzisst*innen vollkommen in Anspruch. Das erklärt ihr erhöhtes Stalking- und Mobbing- bzw Bossing Verhalten und ist sehr anstrengend &#8211; für alle Seiten. Die mangelnde Selbstreflexion über eine völlige Negierung eigener Schwächen bis hin zum Selbsthass, macht es ihnen unmöglich in einen offenen, empathischen Austausch zu kommen.</p>
<p>Die Angst vor dem Schmerz ist bei Narzisst*innen größer als der Wunsch nach Liebe und Glück für beide Seiten. Das erklärt ein Stück weit ihre Empathiewillenlosigkeit gepaart mit Eifersucht und Neid.</p>
<p>Was wir aber sehr wohl und tatsächlich DURCH Narzisst*innen lernen können: Selbstliebe. In dem Maße wie wir fähig sind, uns selbst zu lieben, können wir auch andere lieben. </p>
<p>Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Psychotherapeut*innen oder holen ein fundiertes, ärztliches Gutachten über sich selbst ein, um herauszufinden, ob Sie eine Persönlichkeitsstörung haben oder nicht.</p>
<p>Wenn Sie als coabhängige*r Empath*in endlich aus dem „dunklen Loch“ toxischer Verwirrung kommen möchten, hören Sie auf zu graben. Ich bin Systemischer Coach und zeige Ihnen gerne den Weg über die Strickleiter hinaus ins Leben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Strich" class="alignnone  wp-image-1381" width="842" height="19" /></p>
<table style="width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 23.4524%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png" alt="" class="alignnone  wp-image-7408" width="190" height="190" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-300x300.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-150x150.png 150w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-768x768.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-600x600.png 600w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-160x160.png 160w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14.png 1080w" sizes="(max-width: 190px) 100vw, 190px" /></td>
<td style="width: 75.5952%;">Wenn Sie ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Coabhängigkeit von Narzisst*innen, toxische Beziehungen und wie kommen Sie da raus mit <span style="color: #000080; background-color: #00ff00;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/regina-schrott" target="_blank" style="color: #000080; background-color: #00ff00;" rel="noopener"><strong>Regina Schrott</strong></a></span> möchten, <em><strong><span></span></strong></em>kontaktieren Sie Frau Schrott direkt über <strong><a href="mailto:schrott@narz-mich-nicht.de"><span style="background-color: #00ff00; color: #000080;">schrott@narz-mich-nicht.de</span></a></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Strich" class="alignnone  wp-image-1381" width="1015" height="23" /></p>
<p>Weitere <strong>Blogbeiträge von Regina Schrott &amp; Gastblogbeiträge</strong> finden Sie <span style="background-color: #00ff00; color: #000080;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/narzblog" style="background-color: #00ff00; color: #000080;"><strong>hier.</strong></a></span></p>
<p>Möglicherweise ist besonders dieser Blogbeitrag für Sie interessant:</p>
<h4 style="text-align: center;"><span style="background-color: #00ff00; color: #000080;"><strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/echo-leben-sie-schon-oder-echoisten-sie-noch" target="_blank" style="background-color: #00ff00; color: #000080;" rel="noopener">Leben Sie schon, oder Echoisten Sie noch</a></strong></span></h4>
<p>Um festzustellen, ob Sie sich in einer toxischen Beziehung befinden, füllen Sie einfach unseren <span style="background-color: #00ff00; color: #000080;"><strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/narzissmus-test/fragenkatalog" target="_blank" style="background-color: #00ff00; color: #000080;" rel="noopener">kostenlosen Fragenkatalog</a></strong></span> aus. Wir werten ihn aus und setzen uns mit Ihnen in Verbindung.</p>
<p>Vielen Dank</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-1024x23.jpg" alt="grüner Strich" class=" wp-image-1381 aligncenter" width="1015" height="23" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse-300x300.png" alt="" class="alignnone size-medium wp-image-8385" width="300" height="300" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse-300x300.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse-1024x1024.png 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse-150x150.png 150w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse-768x768.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse-600x600.png 600w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse-160x160.png 160w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2022/01/Narzisse.png 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h3>Wir benutzen das Symbol der Narzisse, weil narzisstische Persönlichkeitsstörung geschlechtsneutral ist.</h3>
<hr />
<p>In Deutschland weisen ca. 5% der Bevölkerung eine narzisstische Persönlichkeitsstörung auf. Davon sind zwei Drittel Männer. In Österreich und in der Schweiz ist das Verhältnis ähnlich. Weiblicher Narzissmus ist allerdings meist verdeckt und kommt wesentlich subtil-charmant „daher“. Unsere Klient:innen sind zu 50% Männer.</p>
<hr />
<h3>Darüber hinaus gibt es Parallelen in der toxischen Wirkung von Narzissen und Narzissten…</h3>
<p>Als Schnittblume sondert die Narzisse einen giftigen Schleim aus, der für andere Pflanzen giftig (toxisch) ist. Man muss Tricks anwenden, um Narzissen mit anderen Blumen zusammen in eine Vase stellen zu können.</p>
<p>Auch für die menschliche Haut ist der Saft von Narzissen giftig und löst Reizreaktionen aus. Der Verzehr von Narzissen führt bei Menschen zu Schweißausbrüchen und Übelkeit, was Erbrechen und Durchfall bedingen kann. Wenn größere Mengen von Narzissen eingenommen werden, kann es sogar zu Herzrhythmusstörungen und Lähmungserscheinungen mit anschließendem Kollaps kommen.</p>
<h4>Für Tiere und Kleinkinder kann der Verzehr von Narzissen tödlich sein!</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/was-wir-von-narzisstinnen-lernen-koennten">Was wir von Narzisst*innen lernen könnten</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://narz-mich-nicht.de/blog/was-wir-von-narzisstinnen-lernen-koennten/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
