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	<title>Empathie Archive - Narz mich nicht®</title>
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	<description>Narzissmus. Verstehen. Lösen.</description>
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	<title>Empathie Archive - Narz mich nicht®</title>
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		<title>Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Maxstadt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 11:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennung von Narzissten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin Julia, sehr behütet aufgewachsen als die jüngste von drei Töchtern einer äußerst ambitionierten, pflichtbewussten, fleißigen Lehrerin und eines alles und jeden überprüfenden, pflichtbewussten Oberingenieurs. Eigentlich und uneigentlich war ich seit meinen 20ern hin und her gerissen zwischen dem Wunsch „genug zu sein und geliebt zu werden“ und in<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/potenzialentfaltung-im-umgang-mit-narzissmus"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/potenzialentfaltung-im-umgang-mit-narzissmus">Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Julia, sehr behütet aufgewachsen als die jüngste von drei Töchtern einer äußerst ambitionierten, pflichtbewussten, fleißigen Lehrerin und eines alles und jeden überprüfenden, pflichtbewussten Oberingenieurs. Eigentlich und uneigentlich war ich seit meinen 20ern hin und her gerissen zwischen dem Wunsch „genug zu sein und geliebt zu werden“ und in Rebellion gegen eingerostete, unmenschliche, lebensfeindliche und ungerechte Strukturen zu gehen &#8211; meine Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus eben, aber das verstand ich erst peu-á-peu.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Über mich mit Anfang 30</strong></h2>
<p>Ich war eine mehr oder weniger „normale“ Frau: Einige Jahre Berufserfahrung im Tourismus, eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, ein abgeschlossenes Lehramtsstudium mit dem Resümee, dass „<strong>Empathie, Stärkenfokussierung und Potenzialentfaltung</strong>“ die wichtigsten Bildungsziele des 21. Jahrhunderts sind und, dass unser Bildungssystem sich endlich in dieser Richtung weiterdrehen müsse.</p>
<p>Ich hatte große Ambitionen, Deutschlands langjährigen Umsetzungsproblemen auf die Sprünge zu helfen und die Welt etwas menschlicher, emphatischer, liebevoller und vielfältiger zu machen. Gleichzeitig wünschte ich mir schon immer ein schönes (heiles) Leben mit einer kleinen eigenen Familie.</p>
<p>Dass diese Familiengründung, meine Partnerwahl, zur größten Herausforderung meines Lebens werden würde und gleichzeitig MEIN Weg sein wird, meine eigenen (mir bis dato nicht bewussten) Stärken und Potenziale zu entfalten, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar.</p>
<h2 style="text-align: center;">Empathisch war ich schon immer&#8230;</h2>
<p>Manchmal sogar zu viel&#8230; anderen gegenüber (nicht mir gegenüber). Aber meine Stärken und vielfältigen Potenziale zu erkennen und mir darüber bewusst zu werden, wer ich bin, mir meines Wertes bewusst zu werden, das wurde im Laufe meiner Schulbildung in den 80ern und 90ern und auch im Studium im Grunde weder verlangt noch gefördert.</p>
<p>So nahm mein Lebensplan seinen Lauf. So, wie ich es wollte. Ich verliebte mich in einen allwissenden Ingenieur, der <strong>meine Empathie</strong> ansprach, mich zunächst grandios bewunderte, gleichzeitig von Beginn an jedoch in enger (toxischer) Symbiose fest verschlungen mit seinen Eltern lebte. Und ich ignorierte (aus heutiger Sicht) konsequent alle, von Beginn unserer Beziehung vorhandenen Warnsignale, die im Laufe der Ehe immer greller blinkten:</p>
<ul>
<li>enorme Überheblichkeit und Abwertungen mir, meinen Freunden und meiner Familie gegenüber und ebenso allen anders denkenden Menschen gegenüber</li>
<li>extremes schwarz-weiß Denken</li>
<li>ein von Macht und Kontrolle besessenes Verständnis von Liebe</li>
<li>mies machen von allem, was mich glücklich machte</li>
<li>extremes Misstrauen mir gegenüber (ich war entweder nie genug oder es wurden egoistische Hintergedanken vermutet)</li>
<li>keine Bereitschaft zur Selbstreflexion</li>
<li>massiv grenzüberschreitendes Einmischen in alle Belange meines Lebens</li>
<li>Messen mit zweierlei Maß &#8211; seine Eltern und mich betreffend</li>
<li>aufgedrängte Hilfe und „gut gemeinte“ Unterstützung seiner Eltern gepaart mit der Erwartung, sich einmischen zu dürfen</li>
<li>Grenzsetzungen von mir wurden entweder nicht akzeptiert oder mit zutiefst beleidigt sein reagiert.</li>
</ul>
<p>Eine Positionierung von meinem Mann zu unserer neu gegründeten Familie und zu mir fand nie statt, im Grunde wurde ich nur „zugeheiratet“: Sein ebenfalls allwissender Vater durfte mich jederzeit anfeinden, sich übergriffig benehmen, mich beleidigen in meinem zu Hause und vor unserem Sohn und später vor der frisch geborenen Tochter, ohne, dass mein Mann jemals Partei für mich ergriffen oder sich schützend vor mich gestellt hätte.</p>
<h2 style="text-align: center;">All das war Potenzialentwicklung auf die harte Tour &#8211; Potenzialentwicklung im Umgang mit Narzissmus eben</h2>
<p><strong>Das Problem war ich &#8211; meine Sichtweisen und meine Reaktionen, immer, bis heute. Ich war und bin nicht richtig, nicht dankbar und ich hatte und habe immer Schuld. Das kennen Sie vielleicht auch?</strong></p>
<p>Ich wollte mich nicht fügen, anpassen, ständig dankbar sein für die aufgezwungene Hilfe bei Dingen, die ich selbst gerne machen würde. Und ich hatte einen Sohn geheiratet, der allwissend war und Sohn bleiben wollte. Als unser Sohn auf die Welt kam, wurde alles noch schlimmer, denn auch dies wollten meine Schwiegereltern gerne übernehmen, ebenso all- und besser wissend, was ein Kind braucht. Mit meiner Heirat und Familiengründung hatte ich „mein Rad und meine Welt“ rückwärts gedreht entgegen meines großen Vorhabens, die Welt menschlicher, emphatischer, liebevoller und vielfältiger zu gestalten.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Über mich mit Anfang 40</strong></h2>
<p>Nach 7 schlechten Ehejahren mit viel Streit mit meinem Mann und dessen Eltern, unzähligen feindlichen Grenzüberschreitungen und Anfeindungen und einer nicht mehr endenden negativen toxischen Schwingung in meinem zu Hause, trennte ich mich letztlich mit meiner damals 1 jährigen Tochter und meinem 6-jährigen Sohn. Von Narzissmus hatte ich damals noch kaum eine Ahnung.</p>
<p>Im Zuge eines Coachings, das wir als Paar damals machten, um evtl. doch noch die Ehe zu retten, wurde immer klarer, dass es sich um <strong>vielfältige narzisstische Verhaltensweisen</strong> (natürlich nicht diagnostiziert, das überlasse ich Fachleuten) handelte bei meinem Mann und den Schwiegereltern. Die Trennung war für mich unumgänglich. Ute E. die uns damals coachte und, die mich bis heute als Coach supervisorisch und als Freundin begleitet, bin ich aus tiefstem Herzen dankbar für ihre Begleitung. Ohne sie hätte ich alles, was danach kam, wahrscheinlich nicht durchgestanden. Ich erinnere mich genau an das Gefühl, das ich hatte, nachdem mein Mann ausgezogen war: Ich schloss die Türe und mein zu Hause fühlte sich endlich wieder „als Schutzraum ohne negative Schwingungen“ an. Es fühlte sich nach Freiheit und sich geborgen fühlen an und ich dachte: „Jetzt kannst du endlich losgehen und die Welt da draußen retten und besser machen!“</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Jetzt geht’s erst richtig los…</strong></h2>
<p>Von da an begann mein Weg im Umgang mit gekränktem „Nachtrennungsnarzissmus(-gewalt)“ von drei Menschen, die ich gewagt hatte, zu verlassen, mittendrin ein Kleinkind und ein Schulkind.</p>
<p>Es folgten Jahre mit ständigen gemeinsamen Jugendamtsgesprächen, Gerichtsprozessen, gescheiterten Mediationen, Macht- und Kontrollversuchen meines damals noch Mannes, wo es nur möglich war für ihn, „Ziehen“ insbesondere an unserem Sohn, der viel besser beim Vater und dessen Eltern wohnen sollte, ein enormer Konkurrenzkampf, haarkleine Aufteilung der Zeiten mit den gemeinsamen Kindern auf Minuten genau, aus ständigen Abwertungen/Beleidigungen meiner Person den Kindern gegenüber.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ich bin damals völlig blauäugig in die Trennung gegangen</h2>
<p>mit einer Vorstellung von einem guten deutschen, verlässlichen, funktionierenden Staats- und Rechtssystem und machte wohl alles falsch mit meiner „mit dem Kopf durch die Wand“ Haltung, was man nur falsch machen konnte im Umgang mit Jugendämtern, dem Gericht, den bereitgestellten „Schubladen für Frauen und Mütter“, in die ich nicht passen wollte für diese Institutionen und meinem damaligen Glauben an einen Mütter unterstützenden Rechtsstaat und ganz sicher zum Wohle der Kinder pädagogisch geschulten Familiengerichten.</p>
<p>Ich wurde eines Besseren belehrt.</p>
<h2 style="text-align: center;">Meine neue Realität im Scheidungsprozess und nach meiner Scheidung im Jahre 2020  bestand aus:</h2>
<ul>
<li>Jugendämtern, die gemeinsame Gespräche nicht dokumentierten, dessen Gespräche mit meinem Mann und mir es somit nie gegeben hatte, aus verschwundenen Sozialarbeiterinnen, deren Mails unauffindbar waren, die dennoch Empfehlungen ohne Beweise und Belege geben konnten in immer gleichen Richtungen (nämlich, dass die Mutter sicher immer die Kinder vom Vater fernhalten möchte aus Rache), die ich mühsam widerlegen musste</li>
<li>aus Gerichten, die mich mit Drohungen zu Entscheidungen und in Vergleiche hinein nötigten, die ich letztlich verantworten musste und muss bis heute und dessen Auswirkungen auch unsere Kinder beeinflussten und beeinflussen bis heute</li>
<li>aus Richterinnen, die mich persönlich angriffen im Gerichtssaal und ohne Scham lügenden Anwälten… so viel zum Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.</li>
<li>aus von uns gestressten Mediatoren und Beratern, die zwar narzisstische Züge erkannten und betitelten, aber aus Gründen der Neutralität lieber wegschauten, und es hierdurch für alle Beteiligten noch schlimmer machten</li>
<li>aus einem System, dass damals kaum pädagogisch, psychologisch geschult war (es ändert sich einiges aktuell), Kinder verzweifelt versuchte, „gerecht aufzuteilen“ unter den „hochstrittigen“ Eltern und nicht das Wohl und die Bedürfnisse der Kinder im Blick hatte</li>
<li>aus Umgangswechseln, bei denen unsere Kinder wie „Gegenstände“ minutengenau (notfalls mit Gewalt) übergeben werden sollten und bei einem „Nicht funktionieren“ immer die Mutter die Schuldige gilt und als „bindungsintolerant“ betitelt würde und damit rechnen muss, dass das Kind aus diesem Grunde notfalls „umplatziert“ werden würde</li>
<li>aus „meine Elternrolle übernehmen wollenden“, mich hassenden Schwiegereltern und einem Ex-Mann, der besonders unseren Sohn lieber von seinen Eltern betreuen und erziehen lassen wollte als von mir.</li>
</ul>
<p>Mein Leben bestand jahrelang aus Angst, extremer Verunsicherung durch die vielfältigen Drohungen des Kindsvaters und der Ausrichtung des Systems, aus existenziellen Nöten, aus einem Wechsel zwischen innerlicher Erstarrung, Energielosigkeit, aus Hilflosigkeitsgefühlen, Wut und Trauer darüber mit anzusehen, was diese neue Realität für die gemeinsamen Kinder an Belastungen mit sich brachte.</p>
<h2 style="text-align: center;">Leider gab es damals noch kein Angebot wie<br />
&#8222;Narz-mich-nicht“</h2>
<p>Zu meiner neuen Realität gehörte auch, dass mein Sohn seinem Wunsch gemäß seit 2019 bei seinem Vater (und dessen Eltern) lebte, die ihn endlich (neben ihrem Sohn) mit ihrer unendlichen aufopfernden Hilfsbereitschaft überschütten konnten (den zu zahlenden Preis inbegriffen), sein Aufwachsen nach ihren Vorstellungen ausrichteten und kontrollierten und damit bis heute prägend auf alle folgenden Entwicklungen wirkten und wirken. Auf Anraten meines damaligen Anwaltes in der betreffenden Gerichtsverhandlung und Drängen der Richterin, ließ ich unseren Sohn ohne ein Gutachten ziehen.</p>
<p>Wenn Sie bis hierher weitergelesen haben, gehe ich davon aus, dass auch Sie solches und ähnliches erlebt haben oder vielleicht noch mittendrin in einem solchen Albtraum stecken und jeden hilfreich erscheinenden Halm greifen, der sich Ihnen anbietet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/09/Potenzialentwicklung-im-Umgang-mit-Narzissmus-Blog-von-Narz-mich-nicht.jpeg" alt="" width="596" height="400" class=" wp-image-20796 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/09/Potenzialentwicklung-im-Umgang-mit-Narzissmus-Blog-von-Narz-mich-nicht.jpeg 763w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/09/Potenzialentwicklung-im-Umgang-mit-Narzissmus-Blog-von-Narz-mich-nicht-300x201.jpeg 300w" sizes="(max-width: 596px) 100vw, 596px" /></p>
<h2 style="text-align: center;">Deshalb möchte ich den Rest dieses Blog-Artikels allem widmen, was <strong>mir und somit auch meinen Kindern letztlich </strong>in diesem Schlamassel wirklich geholfen hat:</h2>
<ul>
<li>Ich schrieb mir fett auf: „ <strong>Ich will leben und das werde ich ab sofort nach meinen Wünschen tuen!“</strong></li>
<li><strong>Austausch, Einordnung, sich verstanden fühlen.</strong></li>
<li>Suchen Sie sich Gruppen mit Menschen, die ähnliches erlebt haben und erleben (real und im Internet)</li>
<li>Nehmen Sie <strong>psychotherapeutische</strong> <strong>Hilfe oder Coachings</strong> in Anspruch (das ist Gold wert)</li>
<li>Suchen Sie sich Aktivitäten, Orte, Menschen, Tiere, die Ihnen <strong>Energie </strong>geben oder früher gegeben haben. Für mich besonders Powerwalking, Sport, Tanzen, bestimmte Orte in der Natur, Wandern, unser Hund, meine Mutter, eine Freundi<strong>n</strong></li>
<li><strong>Akzeptanz: </strong>Lassen Sie los, was Sie nicht ändern können und das konsequent (z.B. das Verhalten meines Ex-Mannes)!</li>
<li>Fokussieren Sie sich ausschließlich auf das, was Sie <strong>aktiv</strong> beeinflussen und gestalten können</li>
<li>Schaffen Sie sich ein gutes und schützendes <strong>Netzwerk </strong>(Hilfen im Alltag und mit den Kindern, Austausch mit Menschen, die sie verstehen, ggf. auch finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten)</li>
<li>Suchen Sie <strong>stärkende</strong> <strong>Berater/Mediatoren/Anwälte,</strong> die sich mit narzisstisch akzentuierten, hochstrittigen Trennungen auskennen und wirklich hinschauen, konkret nach den Motiven des narz. akzentuierten Menschen fragen, verbale Angriffe unterbrechen, die kindlichen Bedürfnisse wirklich im Fokus haben</li>
<li>Suchen Sie nach (<strong>neuen oder früheren) Zielen</strong>, die ihre Augen zum Leuchten bringen und treffen Sie mutig neue Entscheidungen (Bei mir war es die Entscheidung die Ausbildung zum Kinder-, Jugend- und Familiencoach und die Ausbildung zum narz-mich-nicht Coach zu machen)</li>
<li>Seien Sie <strong>liebevoll und empathisch zu sich selbst, pfeifen Sie darauf, was andere von Ihnen denken (besonders Ihr Ex-Mann)</strong>! Sie machen alles immer so gut sie es gerade können und in Ihrer Geschwindigkeit.</li>
</ul>
<ul></ul>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Schaffen Sie Sicherheit</strong> für sich und Ihre Kinder!</h2>
<ul>
<li>Setzen Sie konsequent <strong>Grenzen</strong> im Umgang und der Kommunikation mit dem anderen Elternteil (Kommunikation über Mail oder SMS bei wichtigen Themen, ggf. bei erbetener Reaktion oder Rückmeldung mit Fristsetzung),</li>
<li>stehen Sie für verbale Angriffe nicht zur Verfügung (weder privat noch im Gespräch mit dem Ex-Partner beim Jugendamt oder einer Mediation</li>
<li>Üben Sie <strong>sachlich und kindeswohlfokussier</strong>t zu bleiben (am besten mit einem Coach) in der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit ihrem Ex-Partner, beim Jugendamt, bei Gericht und bei Beratungen</li>
<li><strong>Dokumentieren</strong> Sie wichtige Vorkommnisse (die Kinder und Ihren Ex-Partner betreffend) und Gespräche beim Jugendamt und Mediationen mit Datum und Uhrzeit, dies hat mir in Bezug auf die narzisstischen Verdrehungen, Lügen und die unzuverlässigen Dokumentationen des Jugendamtes extrem geholfen</li>
<li>machen Sie einen <strong>&#8222;Kinder im Blick“ Kurs</strong> (auch online möglich)</li>
<li><strong>Stehen Sie zu IHREN Werten, Zielen und Grenzen</strong>. Meine Grenze Umgänge betreffend z.B.: Umgänge gegen den Willen eines Kindes dürfen nicht mit Gewalt durchgesetzt werden/der Wille des Kindes darf niemals gebrochen werden</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;">Bei allem, was Ihre Kinder betrifft, denken Sie bei narzisstisch akzentuierten Trennungen IMMER daran:</h2>
<p><strong>Kinder haben kein emotionales Schutzschild. Kinder lieben immer beide Elternteile und handeln nie bewusst gegen einen Elternteil, sondern immer nur FÜR sich, um zu überleben. Nehmen Sie Wut, Aggressionen und Abwendungen nicht persönlich, denn diese zeigen nur die Not der Kinder.</strong></p>
<ul>
<li>bestärken Sie ihre Kinder altersgerechte, eigene Entscheidungen zu treffen und ihren Willen zu äußern</li>
<li>seien Sie der Elternteil, der gesunde, liebevolle Beziehungen ohne Bedingungen vorlebt und gut für sich selbst sorgt. Sie sind das beste Vorbild!</li>
<li>bestärken Sie ihr Kind liebevoll, dass alle Gefühle wichtig sind und einem zeigen, was man braucht.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Heute mit Ende 40</strong></h2>
<p>Durch verschiedene Folgen und Entwicklungen wohnt mein Sohn inzwischen wieder mit seiner Schwester und mir zusammen. Einige Herausforderungen werden uns jedoch noch länger begleiten. Mit heutigem Wissen wäre ich wohl nicht derart unbewusst in meinen Lebensplan geschliddert und hätte bewusster rechtzeitig Grenzen gesetzt. Jedoch habe ich es immer so gut gemacht, wie ich es eben wusste und konnte und das ist okay. Es ist ein Wachstumsprozess.</p>
<p>Ich habe insbesondere seit meiner hochstrittigen, narzisstisch akzentuierten Trennung vor etwa 10 Jahren ungeahnte Stärken und Potenziale entwickelt und somit mich selbst kennengelernt. Ich bin zu einer Frau geworden, die sich ihres Wertes nun bewusst ist. Nichts geschieht zufällig! Genau dieser Weg ließ mich zu der Person wachsen, die nun (zwar anders als nach dem Studium gedacht) aus ihrer eigenen Geschichte mit ihren Stärken, Potenzialen und ihrer empathischen Art andere stärken wird und die Welt doch noch ein Stückchen menschlicher, heiler und liebevoller machen wird.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Bildungssystem ausgerichtet auf Empathie, Stärken und Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus</strong></h2>
<p>Dennoch möchte ich bezüglich unseres Bildungssystems betonen, dass genau diese (längst überfällige) Ausrichtung auf „<strong>Empathie, Stärken und Potenzialentfaltung</strong>“ sowohl mich mit Anfang 20 sicher mehr befähigt hätte, meine Lebensträume „bewusster“ auszugestalten, mein Potenzial direkter in die Gesellschaft einzubringen, früher Grenzen zu setzen und mich sicher resistenter gegen jegliche narzisstische Einflüsse gemacht hätte.</p>
<p style="text-align: left;">Gleichzeitig ist dieser Fokus, aus meiner Sicht der einzige Weg, dass wir auf unserer Welt langfristig <strong>miteinander</strong> überleben können.</p>
<p>Ihre Julia Maxstadt</p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg" alt="grüner Narz mich nicht Strich" width="1920" height="44" class="alignnone size-full wp-image-1381" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner.jpg 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/12/Trenner-600x14.jpg 600w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>Julia Maxstadt lässt sich gerade zum Narz mich nicht® Coach zertifizieren. In einer 1:1 Ausbildung lernt Frau Maxstadt alle Tools im Umgang mit Narzissmus, die Regina Schrott &#8211; Gründerin von Narz mich nicht® &#8211; in den letzten sechs Jahren entwickelt hat. <strong>Frau Maxstadt wird zukünftig Teil unseres Teams ♥</strong></p>
<p>Hier kommen Sie zur <a href="https://narz-mich-nicht.de/ausbildung" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff00ff;">Ausbildung von Narz mich nicht</span></strong></a><br />
<strong>Weitere Ausbildungsplätze gibt es wieder ab 2026!</strong><br />
(Dieses Jahr sind wir mit 8 Zertifizierungen ausgebucht.)</p>
<p>Wenn Sie aktuell in einer ähnlichen Situation stecken, wie oben beschrieben, dann ist vielleicht unser 3 Montasprogramm <strong>souverän &amp; frei mit Kind</strong> genau das Richtige für Sie. Melden Sie sich gerne für ein Beratungsgespräch dazu. Hier ist der <span style="color: #ff00ff;"><strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei-mit-kind" target="_blank" style="color: #ff00ff;" rel="noopener">Link zu souverän &amp; frei für Sie.</a></strong></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/potenzialentfaltung-im-umgang-mit-narzissmus">Potenzialentfaltung im Umgang mit Narzissmus</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
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		<title>Zwischen Schuld- und Glücksgefühlen</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/zwischen-schuld-und-gluecksgefuehlen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lisa Chevalier]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2023 11:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[narzisstischer Missbrauch]]></category>
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		<category><![CDATA[Systemische Coachin]]></category>
		<category><![CDATA[toxische Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungsmanagerin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glücklich werden nach narzisstischem Missbrauch ist auch eine Achterbahn zwischen Schuld- und Glücksgefühlen. Darüber schreibt unsere Kooperationspartnerin Lisa Chevalier &#8211; Systemische Coachin und Veränderungsmanagerin &#8211; in diesem Artikel. Wer es geschafft hat, sich aus narzisstischen Beziehungen zu lösen, ist einen großen Schritt Richtung Freiheit und mehr Lebensfreude gegangen. Gleichzeitig können<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/zwischen-schuld-und-gluecksgefuehlen"> Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/zwischen-schuld-und-gluecksgefuehlen">Zwischen Schuld- und Glücksgefühlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glücklich werden nach narzisstischem Missbrauch ist auch eine Achterbahn zwischen Schuld- und Glücksgefühlen. Darüber schreibt unsere Kooperationspartnerin Lisa Chevalier &#8211; Systemische Coachin und Veränderungsmanagerin &#8211; in diesem Artikel.<br />
</strong></p>
<p>Wer es geschafft hat, sich aus narzisstischen Beziehungen zu lösen, ist einen großen Schritt Richtung Freiheit und mehr Lebensfreude gegangen. Gleichzeitig können die Narben, die durch emotionalen und psychischen Missbrauch entstanden sind, noch lange nachwirken. Durch meinen eigenen Lebensweg habe ich immer wieder gemerkt, wie komplex sich die Suche nach dem eigenen Glück gestalten kann, wenn man von diesen Narben gezeichnet ist.</p>
<h2 style="text-align: center;">Es gibt Momente purer Freude und Leichtigkeit</h2>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Herzlich-lachen-mit-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="1920" height="1080" class="alignnone size-full wp-image-15294" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Herzlich-lachen-mit-Narz-mich-nicht.png 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Herzlich-lachen-mit-Narz-mich-nicht-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Herzlich-lachen-mit-Narz-mich-nicht-768x432.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Herzlich-lachen-mit-Narz-mich-nicht-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>
<p>In diesen Momenten verliere ich mich im Lachen und merke dabei plötzlich, wie ich meinen Körper verlasse. Es ist fast so, als ob ich über mir schwebe und mich von außen betrachte, und mich dabei sehr unbehaglich fühle. Ich verliere für Augenblicke den Kontakt zu mir selbst und meinem Glücksgefühl. Inzwischen weiß ich, dass sich dieses Phänomen Dissoziation nennt und es helfen kann, sich bewusst in seinen Körper hineinzuführen durch z.B. schütteln, Füße auf den Boden stellen etc.</p>
<p>Dieses Gefühl, das mich noch Jahre nach narzisstischem Missbrauch heimsucht, zeigt:</p>
<h2 style="text-align: center;">Wunden, die so tief gehen, brauchen ihre Zeit brauchen, um zu heilen</h2>
<p>Vor kurzem habe ich einen Podcast einer bekannten amerikanischen Psychologin und Psychotherapeutin, Teal Swan, gehört. Sie beschreibt <span style="color: #0000ff;"><a href="https://open.spotify.com/episode/1j2W24SK6tYcBAMvCv7dAC?si=lfiuHGImRLOv-N7qGcBcQA" target="_blank" style="color: #0000ff;" rel="noopener">hier</a></span>, wie solche Phänomene zustande kommen: Ein narzisstischer Elternteil, der bestimmte Vorstellungen davon hat, was es (für ihn) braucht, um glücklich und versorgt zu sein und glaubt, alles richtig zu machen, projiziert diese Annahmen auf sein Kind.</p>
<p><strong>Ohne in der Lage zu sein, sich durch Empathie in die eigentlichen Bedürfnisse seines Kindes hineinzufühlen, kann das Verhalten des Elternteils im Kind eine innere Dissonanz erzeugen.</strong></p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie als Kind, haben ein Bedürfnis nach Ruhe und Regeneration. Ihr Elternteil hat sich vielleicht in seiner Kindheit immer gewünscht, mit seinen Eltern zum Zirkus gehen zu können. Jetzt glaubt er aus seiner egozentrischen Perspektive heraus natürlich, sein Kind damit glücklich machen zu können und merkt aufgrund von mangelnder Empathie nicht, dass Sie als Kind total erschöpft und überreizt sind.</p>
<p>Auf Seiten des Elternteils ist ein totales Unverständnis, warum Sie nicht vor Freude überschäumen, denn ihm hätte das damals die Welt bedeutet.</p>
<h2 style="text-align: center;">Viele Eltern werden vielleicht über das Ausbleiben der gewünschten Reaktion sogar cholerisch und psychisch verletzend</h2>
<p>Wenn Sie solche Situationen immer wieder durchleben, werden Sie sich angewöhnen, das gewünschte Verhalten (in diesem Fall fröhlich sein) immer dann an den Tag zu legen, wenn es von Ihnen erwartet wird, denn als Kind hängt Ihr Überleben von dieser Beziehung ab!</p>
<p>Umgekehrt kann es auch passieren, dass Sie echte Freude an etwas haben und es nicht in das Bild Ihres narzisstischen Elternteils passt und er Sie für diese Freude beschämt.</p>
<h2 style="text-align: center;">Scham ist eine sehr starke Emotion, die unser Verhalten extrem bestimmen und einschränken kann</h2>
<p>Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass Scham Authentizität verhindert. So kann auf lange Sicht eine innere Verwirrung entstehen, was das Glücklichsein betrifft. Wir wissen nicht mehr wirklich, was uns eigentlich glücklich macht, denn die Dinge, von denen wir durch jahrelange Konditionierung glauben, dass sie uns glücklich machen (Stichwort Zirkus), sind <em>eigentlich</em> gar nicht die Dinge, die unseren <em>eigentlichen</em>, echten Bedürfnissen entsprechen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Trauriges-Zirkuskind-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="690" height="388" class="alignnone  wp-image-15296" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Trauriges-Zirkuskind-Narz-mich-nicht.png 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Trauriges-Zirkuskind-Narz-mich-nicht-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Trauriges-Zirkuskind-Narz-mich-nicht-768x432.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/10/Trauriges-Zirkuskind-Narz-mich-nicht-1536x864.png 1536w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></p>
<p>Zu diesen haben wir gleichzeitig durch den Haufen an Schuld- und Schamgefühlen keinen Zugriff mehr. Sollten Sie sich also wahrhaftig glücklich fühlen, löst das die damit verbundenen Scham- und Schuldgefühle aus. Wir befinden uns also in einem Dilemma und können uns weder vor noch zurückbewegen. Jetzt fragen Sie sich vielleicht, wie Sie da wieder rauskommen und tatsächlich echtes Glück empfinden können&#8230; ?</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Selbstmitgefühl und Selbstbewusstsein sind Schlüssel zum persönlichen Glück</strong></h2>
<p>Aus meiner persönlichen Geschichte mit narzisstischem Missbrauch weiß ich, was für eine entscheidende Rolle Selbst-Bewusstsein spielt, sich seiner selbst bewusst zu sein. Das bedeutet natürlich auch Selbstbewusstsein im klassischen Sinne: sich in sich selbst sicher zu fühlen, für sich einstehen zu können etc.</p>
<p>Selbst-Bewusstsein bedeutet auch, dass ich mich und meine Bedürfnisse gut kenne. Wenn ich meine Stärken und Schwächen kenne, kann ich in jeder Situation souverän reagieren, denn ich weiß, wie ich meine Stärken einsetzen kann. Außerdem bin ich weniger angreifbar, denn ich verstehe meine Schwächen bereits und weiß mit ihnen umzugehen. Ich weiß auch, was ich brauche, was mir guttut und Freude macht.</p>
<p>Wenn ich diese Kenntnisse jahrelang abtrainiert habe, wird es seine Zeit dauern, wieder Expert:in für sich selbst zu werden. Die Suche nach dem wahren Glück beginnt meiner Erfahrung nach oft mit der Selbstfindung und auch einer Abgrenzung von den jahrelang trainierten Mustern, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche hintenanzustellen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Gerade Menschen, die echoistisch/co-abhängig geprägt sind, profitieren häufig davon, Zeit mit sich alleine zu verbringen</h2>
<p>Dies ist essentiell, um herauszufinden, was ihnen guttut und was sie wirklich wollen, was sie glücklich macht.</p>
<p>Wenn Sie, wie ich, in einer Familie mit narzisstischen Beziehungsdynamiken aufgewachsen sind, fordert es Übung darin, nicht durch die Augen anderer, sondern durch die eigenen zu blicken und sich selbst zu erkennen. Im Alleinsein können wir die Grautöne unserer Persönlichkeit besser wahrnehmen, weil wir nicht durch das Drama um uns herum abgelenkt sind.</p>
<p>So habe ich erst kürzlich für mich herausgefunden, dass ich kein „Karrieremensch“ bin. Diese Erkenntnis hat mich erstmal überrascht, weil ich so viel Energie in meine berufliche Laufbahn gesteckt habe. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte lieben, was ich mache, und ich möchte auch gut sein in dem, was ich mache, aber ich möchte mich nicht so sehr darüber definieren.</p>
<p>Stattdessen habe ich realisiert, dass mir mein Privatleben und meine persönliche Entwicklung viel wichtiger sind und für mich zu einer deutlich höheren Lebensqualität beitragen. Dies steht im Gegensatz zu dem Lebensstil, der meine Familie prägt, in der beruflicher und finanzieller Erfolg als Schlüssel zum Glück betrachtet wird. Das vorgelebte Ideal und die impliziten Erwartungen setzten mich unbewusst ständig unter Druck, „herausragend und großartig“ sein zu müssen.</p>
<p>Durch den Fokus auf mich selbst, externe Unterstützung in Form von Therapie und Coaching und damit verbundener intensiver Persönlichkeitsentwicklung habe ich mich selbst besser kennengelernt und finde meine eigene Definition vom Glück.</p>
<p>Mir hilft es dabei, mich regelmäßig bewusst aus meiner Komfortzone zu bewegen und neue Dinge auszuprobieren, meine eigene „Bubble“ zu verlassen. So habe ich zum Beispiel ein Hobby im Kickboxen gefunden, was mir zusätzliches Selbstbewusstsein schenkt. Ein zentraler Aspekt meiner Wiederfindungsreise war das Aufbrechen alter Muster, die mich daran hinderten, meine wahre Natur zu erkennen und mit mir selbst in Kontakt zu sein.</p>
<p>Das Gefühl der Selbstbeobachtung, das mich beim Lachen manchmal noch überkommt, ist eine Erinnerung daran, dass die Narben narzisstischer Beziehungen nicht einfach so verblassen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Es erfordert eine kontinuierliche Arbeit an der eigenen Selbstannahme, sich von internalisierten Urteilen, Scham und Schuld zu befreien und authentisch zu leben</h2>
<p>Ich möchte Sie ermutigen, sich auf eine innere Entdeckungsreise zu machen, neue Dinge auszuprobieren und aus einer interessierten, wertungsfreien Perspektive zu beobachten, was Ihnen kindliche Freude macht. Für mich ist es zum Beispiel durch Pfützenhüpfen, bei heruntergelassenem Fenster im Auto laut mitzusingen, mit Essen zu spielen und noch vieles mehr…</p>
<p>Ich bin gespannt, was ich in Zukunft noch an kleinen und großen Freuden entdecken kann und wünsche Ihnen eine spannende Reise zurück zu sich selbst!</p>
<p><strong>Noch ein kleines Tool für Sie zum Schluss: </strong>Um die kleinen Glücksmomente im Alltag wahrzunehmen und mehr bei sich zu sein, ist das, was ich den „Magic Bean Trick“ nenne, in Anlehnung an die Zauberbohnen aus dem Märchen Hans und die Bohnenranke. Tragen Sie dazu ein kleines Glas oder ein anderes Behältnis, das klein genug für Ihre Hosentasche ist, bei sich. In dem bewahren Sie 5 Kidneybohnen auf. Jedes Mal, wenn Sie sich eines solchen Glücksmoments bewusstwerden, nehmen Sie eine Bohne heraus und stecken Sie in die andere Hosentasche. So können Sie am Ende des Tages vor dem Schlafengehen den Tag Revue passieren lassen und sich Ihrer Glücksmomente noch einmal bewusst werden. Das stärkt nicht nur Ihre Fähigkeit, glücklicher zu werden, sondern auch die allgemeine mentale Gesundheit. Viel Spaß beim Ausprobieren!</p>
<p>Wenn Sie ein kostenloses Beratungsgespräch mit <strong><span style="color: #0000ff;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/lisa-chevalier" target="_blank" style="color: #0000ff;" rel="noopener">Lisa Chevalier</a></span></strong> buchen möchten, dann klicken Sie bitte auf diesen <a href="https://narz-mich-nicht.de/buchungskalender-fuer-eine-kostenlose-erstberatung" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #0000ff;"><strong>Link</strong></span></a>.</p>
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		<title>Hüpfendes Unsicherheitsnetz unter konfliktorientierter Beziehung</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/obsession-huepfendes-sicherheitsnetz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 18:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Anwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Echoisten]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hüpfendes Unsicherheitsnetz, konfliktorientierte Beziehung, Obsession. Die Überschrift kann auch lauten: Werteverlust. Heute Mittag saß ich mit einem langjährigen Freund, Ip Wischin, im Grand Hotel in Wien. Er hat mich zum Essen eingeladen. Wir kennen uns vom Schauspielstudium. Obwohl wir dort beide lernten, hatte ich immer eher den Eindruck, dass er<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/obsession-huepfendes-sicherheitsnetz"> Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hüpfendes Unsicherheitsnetz, konfliktorientierte Beziehung, Obsession. Die Überschrift kann auch lauten: <strong>Werteverlust.</strong></p>
<p>Heute Mittag saß ich mit einem langjährigen Freund, Ip Wischin, im Grand Hotel in Wien. Er hat mich zum Essen eingeladen. Wir kennen uns vom Schauspielstudium. Obwohl wir dort beide lernten, hatte ich immer eher den Eindruck, dass er mich lehrte und oft denke ich während meines Alltags in Deutschland an Worte von ihm und versuche sie in Einklang mit meiner künstlerischen Tätigkeit zu bringen.</p>
<p>Ip hat mich früher in meiner Theaterarbeit oft aufgefordert, mutiger und provokanter zu sein. Was ich schrieb und inszenierte war ihm „zu brav“. Frei nach meinen Worten zitiert, meinte Ip damals zu mir: „Wenn du dich traust, darauf zu pfeifen, was andere über dich denken, sondern sie aufregst, wirst du von den richtigen Menschen wahrgenommen.“ Und so spazierte ich relativ stolz ins Grand Hotel und freute mich darauf, Ip von meinem Erfolg mit #Narzmichnicht zu erzählen und dass ich nun endlich mutiger geworden bin und mich mit allen anlege…</p>
<h4 style="text-align: center;">„Wer sind alle?“</h4>
<p>„Richter, Anwälte, das Jugendamt zum Beispiel. Ich öffne ihnen die Augen, indem ich sie auf den Narzissmus in unserer Gesellschaft und seine veheerenden soziopathischen Folgen aufmerksam mache.“</p>
<p>„Ach, du meinst deine Obsession?“</p>
<p>Ich war irritiert. Moment, war das der Ip von damals?</p>
<p>„Wenn jemand immer und immer wieder über ein Thema postet und seinen Namen mit Narzmichnicht in Verbindung bringt, dann hat es etwas Obsessives.“</p>
<p>„Ja aber…“ wollte ich mich und etwas verteidigen, auf das ich wenige Minuten davor noch stolz war.</p>
<p>„Das Dilemma der Obsession ist nicht die Obsession, sondern der Druck, der dahinter steht.“</p>
<h4 style="text-align: center;">„Okay, dann bin ich obsessiv, aber ich verteidige wichtige Werte in unserer Gesellschaft, die durch den Narzissmus verloren gehen.“</h4>
<p>„Weiß das jemand? Wissen das die Personen, die über Dein Kind entscheiden?“</p>
<p>Stimmt, ich weiß gar nicht, ob die das wissen. Am Anfang von <em>Narzmichnicht</em>, bei meinen ersten drei Blogbeiträgen schoss ich noch wütend und verzweifelt gegen meine Narzisse und das System. Von beiden war ich schrecklich enttäuscht. Was nichts Anderes heißt als dass die Täuschung aufflog und ich über mich selbst zornig war, weil ich mich aus welchen <em>echoistischen</em> Gründen auch immer gerne täuschen ließ.</p>
<p>Meine Einstellung hat sich im Laufe der letzten Monate durch meine Arbeit und der sehr intensive Auseinandersetzung mit Narzissmus grundsätzlich geändert.</p>
<p>Sicher bin ich ab und zu noch schwer getroffen und berührt, wenn mir Klienten im Coaching von ihren Erlebnissen mit einer narzisstischen Persönlichkeit erzählen. Ich spüre, wie mir die Galle aufsteigen möchte und mich so vieles an meine eigene Narzgeschichte erinnert. Aber und das ist das Wichtigste: wir alle kommen nicht weiter und werden unsere Gesellschaft nicht retten, wenn wir weiterhin GEGEN Narzissen sind. Das mag jetzt einige LerserInnen irritieren, aber GEGEN etwas zu sein, hat in der Geschichte der Menschheit noch nie etwas gebracht. Irgendjemand ist ständig gegen irgendetwas.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Solange wir aber GEGEN etwas sind, <br />fehlt die Energie FÜR etwas zu sein</strong></h4>
<p>Werte zum Beispiel. Wo sind unsere Werte geblieben? Wir leben in einer narzisstischen Gesellschaft, die auch Echoisten zu verantworten haben, die nämlich, die zwar leiden und sich leiden ließen und lassen und weiterhin bei ihren Narzissen bleiben. Gründe, weshalb sich Echoisten nicht von Narzissen trennen, ähneln sich und drücken sich in Verlustängsten oder mangelnder Courage dem eigenen kostbaren Leben gegenüber aus. Oft sind es Besitztümer, auf die es möglicher Weise zu verzichten gilt im Tausch gegen ein freies und glückliches Leben. Manchmal ist es die Angst, nicht auf eigenen Füßen stehen zu können. Viele Menschen haben schlicht weg verlernt, sich selbst zu „bedienen“ und lassen sich der Einfachheit halber lieber von ihren Narzissen <em>fern</em>bedienen.</p>
<p>Sowohl unter den Narzissen als auch unter den Echoisten krankt unsere Gesellschaft, denn beide befeuern, dass der Narzissmus weiterwächst und wuchert und unsere Werte den Bach hinuntergehen. Wir überlassen unseren Kindern nicht nur eine zerstörte Umwelt (die by the way auch Ergebnis eines narzisstisch-echoistischen Miteinanders ist), sondern darüber hinaus auch noch eine Werte lose Gesellschaft.</p>
<div id="attachment_856" style="width: 760px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-856" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_20190905_0008-1024x724.jpg" alt="Zeichnung von Regina Schrott - Narz mich nicht" class="size-large wp-image-856" width="750" height="530" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_20190905_0008-1024x724.jpg 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_20190905_0008-300x212.jpg 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_20190905_0008-768x543.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><p id="caption-attachment-856" class="wp-caption-text">Narzisstische Gesellschaft &#8211; Zombiegesellschaft</p></div>
<p>Peter Turrini – ein rennomierter österreichischer Schriftsteller, für alle, die ihn nicht kennen – sagte in einer Festrede 2018:</p>
<h4 style="text-align: center;">„Was uns bedroht, sind nicht die Ozonlöcher, <br />sondern die Arschlöcher.“</h4>
<p>Wenn ich als Mutter meinem Herzen und meinem Instinkt folge und mich wie ein hüpfendes Unsicherheitsnetz unter die konfliktorientierte Beziehung mit meiner Narzisse werfe, helfe ich leider weder meinem Kind, noch unserer Gesellschaft, denn es wird von Außen betrachtet obsessiv wirken, mit ganz viel Druck dahinter. Wenn es mir aber gelingt, mit meiner Arbeit und meinem Engagement, meine Energie für eine gesunde, weil empathische Gesellschaft zu geben und ich möglichst viele Menschen mitreiße, mir dabei zu helfen, bin ich in den ein oder anderen Augen immer noch obsessiv, aber der Druck in die falsche Richtung ist weg.</p>
<p>Darüber hinaus gebe ich Ip Recht: Es ist wichtig, dass wir unseren Kindern nicht nur ihre Rechte unter die Nase halten, damit sie sie auswendig lernen, sondern auch ihre Pflichten für eine empathische Gesellschaft.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Es ist höchste Zeit, dass wir alle aufwachen!</strong></h4>
<p>Ip verabschiedete sich von mir mit den Worten: „Bleib tapfer.“ Und das bleibe ich mit Ihnen, die Sie meine Texte lesen. Lassen Sie uns gemeinsam FÜR eine Gesellschaft aufstehen und einstehen, die sich an uralte Werte erinnert.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Nur GEMEINSAM ist unsere Welt noch zu retten!</strong></h4>
<table style="width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 20.4762%;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png" alt="" class="alignnone  wp-image-7408" width="209" height="209" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-1024x1024.png 1024w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-300x300.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-150x150.png 150w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-768x768.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-600x600.png 600w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14-160x160.png 160w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2021/10/Monatsthema-Fuer-Oktober-14.png 1080w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" /></td>
<td style="width: 78.6905%;">Wenn Sie ein kostenloses Beratungsgespräch zum Thema Coabhängigkeit von Narzisst*innen, toxische Beziehungen und wie kommen Sie da raus mit <strong>Regina Schrott</strong> möchten, kontaktieren Sie Frau Schrott direkt über <span><a href="mailto:schrott@narz-mich-nicht.de"><strong><span style="background-color: #00ff00; color: #000080;">schrott@narz-mich-nicht.de</span></strong></a></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Für Hilfe und Unterstützung können Sie uns direkt kontaktieren. Wir helfen Ihnen weiter <strong><span style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/soforthilfe" style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;">SOFORTHILFE </a></span></strong>und <a href="https://narz-mich-nicht.de/erste-hilfe-tipps"><strong><span style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;">Erste Hilfe Tipps im Umgang mit Narzissen</span></strong></a></p>
<p><strong>Weitere Blogbeiträge zum Thema finden Sie hier</strong> <br /><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/die-narzisstisch-echoistische-beziehung"><strong><span style="color: #0000ff; background-color: #00ff00;">Die narzisstisch-echoistische Beziehung</span></strong></a><br /><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/das-deutsche-rechtssystem-und-der-narzissmus"><span style="background-color: #00ff00;"><strong><span style="color: #0000ff;">Das (deutsche) Rechtssystem und der Narzissmus</span></strong></span><br /></a><a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/loslassen-und-vertrauen"><strong><span style="color: #0000ff; background-color: #00ff00;">Loslassen und Vertrauen</span></strong></a></p>
<p>Zu unserem kostenlosen Fragenkatalog, inwieweit Sie von Narzissmus betroffen sind, kommen Sie hier <a href="https://narz-mich-nicht.de/narzissmus-test__trashed/fragenkatalog"><strong><span style="background-color: #00ff00; color: #0000ff;">Fragenkatalog</span></strong></a></p>
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