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	<title>Traumata Archive - Narz mich nicht®</title>
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	<description>Narzissmus. Verstehen. Lösen.</description>
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	<title>Traumata Archive - Narz mich nicht®</title>
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		<title>Was bedeutet Selbstermächtigung wirklich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 16:00:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin Maren Fromm, Autismus-Therapeutin, systemischer/epigenetischer und traumasensibler Coach und habe hierdurch täglich mit einer Vielzahl von Menschen zu tun. Außerdem durfte ich in den vergangenen zwölf Jahren meine eigene Lebensgeschichte aufarbeiten und mich selbst mit der Frage beschäftigen&#8230; Wozu war das wichtig, und was bedeutet in diesem Zusammenhang Selbstermächtigung<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/was-bedeutet-selbstermaechtigung-wirklich"> Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Maren Fromm, Autismus-Therapeutin, systemischer/epigenetischer und traumasensibler Coach und habe hierdurch täglich mit einer Vielzahl von Menschen zu tun. Außerdem durfte ich in den vergangenen zwölf Jahren meine eigene Lebensgeschichte aufarbeiten und mich selbst mit der Frage beschäftigen&#8230;</p>
<h2 style="text-align: center;">Wozu war das wichtig, und was bedeutet in diesem Zusammenhang Selbstermächtigung wirklich?</h2>
<p>Je mutiger ich vorangeschritten bin, desto mehr konnte sich bei mir ein Trauma zeigen, weil mein Unterbewusstsein spürte, dass ich nach und nach bereit und in der Lage war, es zu ertragen, aufzuarbeiten, in mir zu integrieren und meine Ressourcen und meine Resilienz daraus zu erkennen und zu nutzen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Das ist für mich das WICHTIGSTE in Sachen SELFEMPOWERMENT &#8211; SELBSTERMÄCHTIGUNG</h2>
<p>Erforschen Sie sich. Öffnen Sie sich für Möglichkeiten, die Ihnen eine Hilfestellung zu Ihrer Selbsterforschung und damit zur Selbstermächtigung sein können.</p>
<p>Für viele Menschen ist dieses Selbsterforschen noch schwierig, da Sie sich aus den unterschiedlichsten Gründen in einer Form der Opferrolle befinden. Es bedarf der eigenen Erlaubnis, Wege zu gehen, die sie aus dieser Rolle herausbringen.</p>
<p>Für viele Menschen ist es auch noch „normal“, dass ihr Leben so ist, wie es ist, weil ihnen bisher keine anderen Wege aufgezeigt wurden. Vielleicht ist es in dem gesellschaftlichen Rahmen oder Umfeld, in dem Sie leben, gar nicht bekannt, dass man auch ganz andere Wege gehen kann. Vielleicht wird es auch nicht gerne gesehen, etwas Anderes auszuprobieren.</p>
<h2 style="text-align: center;">Kennen Sie Sätze wie: „Ach, das ist doch Quatsch“, „Die wollen nur an dein Geld“, „Diese Möchtegern-Gurus“, „Du musst dich nur disziplinieren“, „Zähne zusammenbeißen und durch“ oder „Nein, so ist das nicht, das bildest du dir ein“?</h2>
<p>Ich persönlich habe erlebt, wie Familienmitglieder, Freunde und Bekannte sehr skeptisch gesehen haben, welchen Weg ich ging und heute noch gehe. Ja, es hat sich dadurch vieles verändert. In der Hauptsache habe ich mich verändert. Mein Wesenskern ist geblieben, doch das, was über Jahrzehnte von außen an mir verändert wurde, wie ich mich von klein auf angepasst habe, um in meinem Umfeld zu überleben und die Anerkennung und Liebe zu bekommen, die für Menschen existentiell wichtig ist – das habe ich mir genau angeschaut und geprüft: Was davon gehört zu mir und was nicht.</p>
<p>Ich habe auf meinem Weg vieles ausprobiert, bis sich beispielsweise mein als Kind erlebter sexueller Missbrauch öffnen konnte. Und NEIN, ich wurde hierdurch nicht zum Opfer, sondern ich war dankbar, dass ich endlich wusste, wann das Trauma begann. Wie tief wirkte es? Welche Auswirkungen hat es noch heute? Welche transgenerationalen Traumata wirken in mir? Welche unglaublichen Kräfte habe ich hierdurch in mir zum Überleben mobilisiert? Viele davon konstruktiv, aber auch viele destruktiv, die in eine Superkraft gewandelt werden durften. Und genau das wünsche ich jedem Menschen auf der Welt, weil es aus meiner Sicht ein Friedensbeitrag ist. Genau dafür und auf diesem Weg begleite ich die Menschen, die zu mir kommen.</p>
<p>Ja, dieser Weg ist nicht immer ganz einfach. Doch wenn Sie ihn in Ihrem Tempo gehen, wie er für Sie richtig ist, dann ist er kraftbringend. Nicht kraftraubend, wie es Überlebensmuster und Anpassungsleistungen immer sind.</p>
<h2 style="text-align: center;">Beim Überleben und bei der Anpassung ist Ihr Nervensystem dauerhaft in Aufruhr</h2>
<p>Es ist ständig in Aktivität, was dazu führt, dass Sie einen unterbewussten Dauerstress haben, der sich auf Ihren Körper auswirkt. Dies wiederum kann dazu führen, dass Krankheiten entstehen, weil Ihr Körper diesen Stress gar nicht verarbeiten kann. Aus diesem Grunde ist es so wichtig, die wirkliche Verbindung zu sich selbst und zu Ihrem Wesenskern wiederherzustellen.</p>
<p>Finden Sie diese Verbindung zu sich. Und ja, vielleicht fühlen Sie sich zwischendurch als Opfer. Vielleicht sind Sie sauer und wütend darüber, dass Geschichten in Ihrer Vergangenheit gelaufen sind, wie sie sind. Es ist wichtig, diese Gefühle von Wut und Trauer zulassen zu können. Erlauben Sie sich, sie zu spüren. Vor allem ist es wichtig, sie dann hinter sich lassen zu können und Ihren Blickwinkel zu verändern.</p>
<h2 style="text-align: center;">Mit EMPOWERMENT/Selbstermächtigung legen Sie die Regeln fest, wie Sie auf Ihr Leben schauen und wie Sie in Ihrem Leben authentisch und ehrlich weitermachen</h2>
<p>Sie legen fest, welche Menschen Ihnen guttun und mit Ihnen Ihren Weg gehen dürfen und wen Sie in Ihrem Leben haben möchten. Das ist kein negativ geprägter Egoismus, sondern gesunder Egoismus.</p>
<p>Vielleicht treffen Sie am Anfang Ihres Weges harte Entscheidungen, auf die Sie später mit mehr Weichheit blicken können. Das ist in Ordnung. Alles im Leben ist Entwicklung. Alles im Leben ist Lernen, auch der Weg, den Sie gehen, bringt Ihnen stete Lernaufgaben. Doch schlussendlich führt er Sie zu sich selbst. Ich empfehle Ihnen, sich dazu jemanden an die Seite zu nehmen. Lernen Sie nicht nur aus Büchern oder Online-Kursen, denn ein echtes Gegenüber kann Sie wahrnehmen, sehen und spüren, Sie begleiten, spiegeln und Ihnen neue Gedankenanstöße geben. Alles allein zu erarbeiten, lässt Sie vielleicht viele Erkenntnisse haben. Doch ein echtes Gegenüber begleitet Sie und erkennt mit Ihnen, wenn Sie in etwas festhängen. Wenn Sie sich in etwas zu viel Druck machen oder sich zu etwas zwingen, wofür Ihre inneren Anteile noch nicht bereit sind.</p>
<h2 style="text-align: center;">Seien auch Sie eine Friedensstifterin oder ein Friedensstifter in sich und im Außen</h2>
<p>Denn je besser es Ihnen geht, umso mehr Glück und Freude strahlen Sie aus. Umso weniger kämpfen Sie mit sich selbst, Ihren inneren Dämonen und mit Menschen oder Situationen im Außen. Stellen Sie sich vor, in was für einer Welt wir leben würden, wenn diesen Weg alle Menschen gehen würden. Seien Sie eine oder einer der PionierInnen und beginnen Sie mit sich. Seien Sie die Veränderung, die Sie sich wünschen, und es wird sich auch in Ihrem Umfeld auswirken.</p>
<h2 style="text-align: center;">Eine besondere Empfehlung meinerseits für Sie:  Die Empowerment Days – In Verbindung kommen!</h2>
<p><strong>Dieses Jahr finden sie vom 15.-17. November 2024 im Tagungszentrum Blaubeuren statt. Noch ein paar wenige Tickets gibt es unter</strong></p>
<p><span style="color: #800080;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/empowerment-days" target="_blank" style="color: #800080;" rel="noopener"><strong>www.narz-mich-nicht.de/empowerment-days</strong></a></span></p>
<p>Spüren Sie bei den Empowerment Days, begleitet durch zehn ReferentInnen, hinein, welche Themen mit Ihnen in Resonanz gehen, und dann gehen Sie auf Forschungsreise.</p>
<p>Das sind die zehn ReferentInnen, die Sie auf dieser Reise begleiten:</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens.png" alt="" width="701" height="437" class="wp-image-18256 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens.png 1410w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens-300x187.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/10/ReferentInnen-der-Empowerment-Days-by-Narz-mich-nicht-und-Wege-des-Herzens-768x479.png 768w" sizes="(max-width: 701px) 100vw, 701px" /></p>
<p>Hier sehen Sie die zwölf Workshops, die Ihnen auf den Empowerment Days zur Auswahl stehen &#8211; Sie wählen für sich vier Workshops aus, die alle aufeinander abgestimmt sind und aufeinander aufbauen:<img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-1357x1920.png" alt="" width="599" height="847" class="wp-image-18153 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-1357x1920.png 1357w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-212x300.png 212w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-768x1086.png 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days-1086x1536.png 1086w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/09/Kursuebersicht-Empowerment-Days.png 1414w" sizes="(max-width: 599px) 100vw, 599px" /></p>
<p><strong>Kontaktimprovisation </strong>und<strong> Trancetanz </strong>sind zwei zusätzliche Workshops, die abends für alle angeboten werden, die in Verbindung mit anderen in die Tiefe gehen möchten. Anschließend sitzen wir gemeinsam am Lagerfeuer oder am Kamin.<strong><br />
</strong></p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong><a href="https://narzmichnicht.ticket.io/6j84u9kr/" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">HIER</a></strong></span> können Sie eines von <strong>nur 60 Tickets für die Empowerment Days</strong> buchen.</p>
<p>Und <strong><span style="color: #ff6600;"><a href="https://www.tagungszentrum-blaubeuren.de/uebernachtung/" target="_blank" style="color: #ff6600;" rel="noopener">HIER</a></span></strong> kommen Sie zu <strong>Ihrer individuellen Unterkunft</strong> bei den Empowerment Days.</p>
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		<title>Transgenerationales Trauma oder was ist mit dem halben Braten</title>
		<link>https://narz-mich-nicht.de/blog/transgenerationales-trauma-oder-warum-nur-der-halbe-braten-in-den-topf-kommt</link>
					<comments>https://narz-mich-nicht.de/blog/transgenerationales-trauma-oder-warum-nur-der-halbe-braten-in-den-topf-kommt#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Chevalier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jul 2023 09:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Familie aufzuwachsen, die von narzisstischen Beziehungen geprägt ist, kann tiefe Narben hinterlassen, die über Generationen hinwegreichen &#8211; ein transgenerationales Trauma. Es hat lange Zeit gebraucht, dieses wirre Netz an Traumata in meiner Familie zu entwirren und lange Zeit wollte ich das Thema Narzissmus, das in diesem Netz eine<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/transgenerationales-trauma-oder-warum-nur-der-halbe-braten-in-den-topf-kommt"> Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">In einer Familie aufzuwachsen, die von narzisstischen Beziehungen geprägt ist, kann tiefe Narben hinterlassen, die über Generationen hinwegreichen &#8211; <em>ein transgenerationales Trauma.</em> Es hat lange Zeit gebraucht, dieses wirre Netz an Traumata in meiner Familie zu entwirren und lange Zeit wollte ich das Thema Narzissmus, das in diesem Netz eine große Rolle spielt, nicht wahr haben.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Vor einigen Jahren, als ich mich intensiv mit den narzisstischen Dynamiken in meiner Herkunftsfamilie auseinandergesetzt habe, welche Rolle ich in diesem System spiele und welche biografischen Daten sich in meiner DNA wiederfinden, habe ich folgendes Gedicht geschrieben, mit dem ich diesen Blogartikel gerne beginnen möchte:</span></p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Gedicht-von-Lisa-Chevalier-1-1440x1920.jpg" alt="" class="alignnone size-large wp-image-14798" width="750" height="1000" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Gedicht-von-Lisa-Chevalier-1-1440x1920.jpg 1440w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Gedicht-von-Lisa-Chevalier-1-225x300.jpg 225w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Gedicht-von-Lisa-Chevalier-1-768x1024.jpg 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Gedicht-von-Lisa-Chevalier-1-1152x1536.jpg 1152w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Gedicht-von-Lisa-Chevalier-1-1536x2048.jpg 1536w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Gedicht-von-Lisa-Chevalier-1-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom für euer Leid.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom für euer Versagen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom für eure Unzulänglichkeit.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom für eure Leere.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom für eure Fehlentscheidungen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom für eurem Zwang.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin das Symptom für eure Einschränkung.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin euer Versuch es wieder gut zu machen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin eure Hoffnung.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ich bin euer alles auf eine Karte;</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Aber was ist mit euch?!“</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Während ich das Gedicht abtippe, läuft mir schon die erste Träne über die Wange. Ich habe es total vergessen und die Gefühle und die Gedanken, die ich bei seiner Entstehung hatte, fühlen sich wieder ganz frisch an. Diese Worte kommen aus meinem tiefsten Inneren. Ich fühle Schmerz, Trauer, Wut und einen Anflug von Ohnmacht.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Narzissmus ist ein Thema in meiner Familie </span></h2>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Als mein Bruder dieses Thema zum ersten Mal benannt hat, wollte ich es lange Zeit nicht wahrhaben. Inzwischen kann ich sehr klar die Dynamiken erkennen, die so tief verletzen und auf den ersten Blick gar nicht wie mein damaliges Verständnis von „Trauma“ aussehen. Trauma, so dachte ich lange Zeit, muss ein ganz schlimmes Erlebnis sein, wie ein Flugzeugabsturz, ein Brand, ein körperlicher Angriff&#8230; Inzwischen weiß ich, dass Trauma auch das Fehlen von etwas sein kann. Dass Trauma auch psychische Gewalt bedeuten kann, die von außen eben nicht so leicht zu erkennen ist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Dieses Trauma, das seit Generationen in meiner Familie weitergegeben wird &#8211; das transgenerationales Trauma &#8211; hat ganz viel mit dieser für mich (inzwischen nicht mehr) neuen Definition zu tun.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Ein Therapeut hat vor vielen Jahren einmal eine sehr anschauliche Geschichte mit mir geteilt, die zeigt, wie Trauma und dysfunktionale Muster von Generation zu Generation weitergegeben werden:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Es ist der Hochzeitstag eines jungen Paares. Die beiden Familien kommen zusammen. Alle sind voller Vorfreude auf das gemeinsame Fest. Es ist Tradition, dass die Braut für das gemeinsame Fest einen Braten zubereitet. Der zukünftige Ehemann kommt zufällig an der Küche vorbei und wird Zeuge einer merkwürdigen Zubereitungsart. Die Braut teilt den Braten in zwei Teile und legt den einen Teil beiseite. Sie bereitet nur den einen Teil zu und legt ihn in den Topf. Später läuft er seiner zukünftigen Schwiegermutter über den Weg, schildert ihr seine Beobachtung und fragt verwundert, was das zu bedeuten hat. Seine Schwiegermutter ist überrascht über seine Verwirrung und entgegnet: „Ja aber weißt du denn nicht, wie man Braten zubereitet? Das macht man doch so!“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Er ist weiterhin verwirrt und fragt sich, warum die Hälfte des Bratens nicht zubereitet werden sollte. Später läuft er der Großmutter seiner Braut über den Weg. Er startet noch einen Versuch und spricht auch sie darauf an, was er beobachtet hatte. Sie lacht und erzählt ihm nun die Geschichte ihrer eigenen Hochzeit. Damals gab es ebenfalls Braten, der Topf war aber zu klein, sodass sie nur einen Teil des Fleisches zubereiten konnte.“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Jetzt wird klar, wo die seltsame Zubereitungsweise herkommt. Gleichzeitig wird auch deutlich, dass in Familien unbewusst Muster, Verhaltens- und Denkweisen weitergegeben werden, die keinen Zweck oder Notwendigkeit mehr erfüllen.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Sie denken sich nun vielleicht, schön und gut, aber was hat das Ganze mit mir zu tun? </span></p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Im Alter von Null bis sieben Jahren formt sich unser Selbst grundlegend </span></h2>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Davon haben Sie sicherlich schon einmal gehört. In dieser Zeit nehmen wir ganz intensiv unsere Umgebung und die Menschen in dieser wahr und lernen durch diese Menschen, wie zum Beispiel soziale Interaktion funktioniert, wie mit Stress umgegangen wird, wie Beziehungen und Liebe aussehen. Diese Eindrücke verinnerlichen wir ganz tief in uns, in diesen ersten sieben Jahren. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Sicherlich lernen wir auch über das siebente Lebensjahr hinaus, aber die Erfahrungen und Eindrücke aus dieser Zeit sind das Fundament, zu dem wir immer wieder zurückkommen und das kann transgenerational traumatisierend sein. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Lernen wir also in dieser Zeit, dass die Vorbilder in unserem Umfeld sich zum Beispiel gegenüber anderen sehr höflich und nett verhalten, sobald diese aber weg sind, hinter ihrem Rücken lästern, kann es sein, dass unser kindlicher Verstand daraus ableitet, dass wir im Kontakt mit Menschen nicht ehrlich sein dürfen, „weil sich das so nicht gehört“. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Genau so können wir auch co-abhängige Beziehungsmuster erlernen, oder ausgefeilte Manipulationsstrategien. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass wir uns im Erwachsenenalter 1:1 so verhalten, wie die damaligen Vorbilder. Das kann auch bedeuten, dass wir zum Beispiel immer wieder in eine Retter Rolle reinrutschen, weil wir gelernt haben, dass eine unsere Bezugspersonen von uns abhängig ist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Zu erkennen, welche toxischen Dynamiken wir weitertragen, kann erst einmal schmerzhaft sein. </span></p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Die Wahrheit tut weh und gleichzeitig ist die Erkenntnis der erste Schritt Richtung zur Lösung </span></h2>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>In jedem Problem findet sich immer eine Lösung.</strong> Wenn ich mein Leben lang als Retter:in missbraucht wurde, werde ich diesen Teil in mir wahrscheinlich nicht ganz umkrempeln können, aber ich kann mir überlegen, wozu er noch gut sein kann. Wo dient mir dieser Anteil? Welche Kompetenzen und Fähigkeiten bringt er mit sich? Zum Beispiel kann ein hohes Maß an Empathie darin verborgen sein oder eine starke Lösungsorientierung.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"> Und dann kann ich mir ganz genau überlegen, in welchen Situationen ich diesem Teil von mir Raum gebe und wann ich das lieber lasse und meine eigene Retterin bin!</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Kunstprojekt-von-Lisa-Chevalier-1920x1440.jpg" alt="" class="alignnone size-large wp-image-14797" width="750" height="563" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Kunstprojekt-von-Lisa-Chevalier-1920x1440.jpg 1920w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Kunstprojekt-von-Lisa-Chevalier-300x225.jpg 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Kunstprojekt-von-Lisa-Chevalier-768x576.jpg 768w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Kunstprojekt-von-Lisa-Chevalier-1536x1152.jpg 1536w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/07/Kunstprojekt-von-Lisa-Chevalier-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Lisa Chevalier ist Kooperationspartnerin von Narz mich nicht®. Sie ist sowohl in Deutsch als auch auf Englisch als systemische Coachin und Veränderungsmanagerin tätig. Mehr zu Frau Chevalier können Sie <a href="https://narz-mich-nicht.de/lisa-chevalier" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #339966;">HIER </span></strong></a>lesen.</span></p>
<p>Lisa Chevalier bietet jeden Freitag kostenlose Erstberatungen an. Sie können einen Termin bei ihr über dieses <a href="https://narz-mich-nicht.de/buchungskalender-fuer-eine-kostenlose-erstberatung" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #339966;">Formular</span> </strong></a>buchen.</p>
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