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	<title>Schauspiel Archive - Narz mich nicht®</title>
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	<description>Narzissmus. Verstehen. Lösen.</description>
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	<title>Schauspiel Archive - Narz mich nicht®</title>
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		<title>Wähle Deine Rollen mit Bedacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 16:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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		<category><![CDATA[dysfunktionale Beziehungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt SchauspielerInnen, die nehmen jede Rolle dankbar an. Hauptsache sie können spielen. Egal, was oder wen auch immer. Sie würden auch für wenig Gage auf die Bühne gehen, nur um von einem Publikum gesehen zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Arme Schauspieler würden sogar umsonst spielen und sind zufrieden,<a class="moretag" href="https://narz-mich-nicht.de/blog/waehle-deine-rollen-mit-bedacht"> Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt SchauspielerInnen, die nehmen jede Rolle dankbar an. Hauptsache sie können spielen. Egal, was oder wen auch immer. Sie würden auch für wenig Gage auf die Bühne gehen, nur um von einem Publikum gesehen zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Arme Schauspieler würden sogar umsonst spielen und sind zufrieden, wenn wenigstens drei Zuschauer bei ihrem Schauspiel dabei sind. Nur, um bloß nicht allein zu sein. Das ertragen die wenigsten Menschen.</p>
<p>Schauspieler, die sich einer größeren Bekanntheit erfreuen, haben es nicht mehr nötig, jede Rolle anzunehmen. Sie können wählen und Rollen auch ablehnen. Sie spielen, was und wen sie wollen. Tu‘ es ihnen gleich.</p>
<p>Wir alle spielen Rollen, ständig – freiwillig oder unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Die Rolle der Mutter oder des Vaters, die Rolle des Kindes (denn von irgendjemandem sind wir immer Kind), Rollen in der Gesellschaft, in unserem Beruf, in anderen sozialen Umfelden… mitunter spielen wir in unseren Familien, am Arbeitsplatz oder auch in anderen Settings gleich mehrere Rollen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Wähle Deine Rollen mit Bedacht</h2>
<p>Lass‘ Dir keine Rolle aufdrängen, die Dir, Deinen Werten, Deinem Wunsch, zu leben, nicht entspricht. Spiele nicht um jeden Preis. Kenne stattdessen besser Deinen eigenen Wert und verteidige ihn gegen falsche Beurteilungen von Menschen, die Dich nicht wirklich kennen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Dein-Wertebewusstsein-von-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="811" height="456" class="wp-image-19325 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Dein-Wertebewusstsein-von-Narz-mich-nicht.png 1280w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Dein-Wertebewusstsein-von-Narz-mich-nicht-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Dein-Wertebewusstsein-von-Narz-mich-nicht-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 811px) 100vw, 811px" /></p>
<p>Buhle nicht um Zuschauer, nur um nicht allein zu sein. Sei lieber allein und mit Dir selbst befreundet. Es bedarf keines Applauses von Fremden, schon gar nicht, wenn sie nur von sich selbst gelangweilt sind.</p>
<h2 style="text-align: center;">Lerne Dich kennen, mit Haut und Haar – innen wie außen</h2>
<p>Werde ExpertIn Deiner selbst. Du solltest Dich am besten kennen. Niemand sonst. Nur so bist Du unabhängig und frei und kannst Deine eigenen Rollen wählen, die zu spielen Dir Freude machen.</p>
<p>Wenn Deine Rollen zu Dir passen, kannst Du aufhören zu spielen und einfach sein. Dann genügt (D)ein Sein. Du brauchst nicht (mehr) unterschiedliche Rollen zu spielen. Du bist dann Du und bei Dir angekommen. Das ist wunderschön. Das fühlt sich leicht und freud- wie friedvoll an.</p>
<h2 style="text-align: center;">Den König oder die Königin spielen immer die anderen</h2>
<p>Wenn ein Schauspieler mit Krone und roten Umgang auf die Bühne kommt und kein anderer Schauspieler nimmt davon Notiz oder würdigt ihn auch nur eines Blickes, dann wird das Publikum denken: eine seltsame Figur. Vielleicht ein Karnevalist, der sich verirrt hat und im falschen Stück gelandet ist.</p>
<p>Betritt ein Schauspieler die Bühne und alle anderen Personen hören schlagartig zu reden auf, unterbrechen, was sie gerade getan haben und wenden sich ehrfürchtig um – vielleicht tuscheln sie mit vorgehaltener Hand: Achtung, der König! – und verbeugen sich, dann wirst auch Du im Zuschauerraum denken, dass es sich um eine wichtige Person handelt.</p>
<p>Der König oder auch die Königin hat allein keine Macht. Erst der Hofstaat, die Gefolgschaft, die Flying Monkeys – wie sie im narzisstischen Kontext genannt werden – die Untergebenen und das Volk verleihen der königlichen Rolle ihre Bedeutung.</p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Den-Koenig-spielen-immer-die-anderen-von-Narz-mich-nicht.png" alt="" width="771" height="434" class="wp-image-19326 aligncenter" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Den-Koenig-spielen-immer-die-anderen-von-Narz-mich-nicht.png 1280w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Den-Koenig-spielen-immer-die-anderen-von-Narz-mich-nicht-300x169.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2025/01/Den-Koenig-spielen-immer-die-anderen-von-Narz-mich-nicht-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /></p>
<p>Ähnlich verhält es sich bei narzisstisch akzentuierten Menschen: sie wären machtlos,  auf sich allein gestellt. Deshalb erzeugen und provozieren sie Dramen um sich herum, damit man sich mit ihnen auseinandersetzen muss. Und dann gibt es jene, die schweigen, andere, die sich versuchen durch Rechtfertigung zu wehren und wieder andere, die sich auf die Seite des Narzissten/der Narzisstin schlagen, um selbst nur ja nicht den Kopf zu verlieren. Und es kann passieren, dass gemobbt wird. Gnadenlos, nur um die Aufmerksamkeit von sich weg auf jemand anderen zu lenken, der schwächer und „opferiger“ erscheint.</p>
<h2 style="text-align: center;">Mobbingopfer spielen auch immer die anderen</h2>
<p>Mobbingopfer werden durch andere in diese leidvolle Rolle genötigt. Auch sie wären kein Opfer ohne diese anderen, die es immer gibt. Ein Mensch allein für sich mobbt sich nicht selbst. Erst wenn andere Menschen meinen, sie bräuchten einen Sündenbock, dann mobben sie diesen. Deshalb bitte…</p>
<h2 style="text-align: center;">Wähle Deine Rollen mit Bedacht</h2>
<p>Erkenne Dich, begreife Dich und dann beschütze Dich. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Du bist die Hauptrolle in Deinem Lebens-Blockbuster. Es ist schließlich Dein Leben. Lass nicht jemand anderen in Deinem Leben die Hauptrolle spielen, während Du irgendwo anders eine Nebenrolle abbekommst. Du fehlst in Deinem Leben und der narzisstisch Akzentuierte in seinem.</p>
<h3 style="text-align: center;">Narzisstisch akzentuierte Menschen sammeln Rollen in anderen Leben</h3>
<p>Auch wenn sie heucheln, Du wärest das Wichtigste in ihrem Leben, so meinen sie damit doch nur sich selbst. Sie wollen in Wirklichkeit für Dich die wichtigste Person sein, damit Du Dein Leben, Deine Bedürfnisse, Deine Werte und Dich selbst missachtest.</p>
<p>Wenn jeder Mensch sein eigenes Leben lebt und die Verantwortung für seine Hauptrolle darin übernimmt, glaube mir, es hätte jeder genug mit dem eigenen Wachstum und seinem Reifen zu tun.</p>
<h3 style="text-align: center;">Das Schielen und bewertende Vergleichen schafft Narzissmus</h3>
<p>Wir alle können etwas dagegen tun, indem wir Selbstverantwortung übernehmen und unsere Rollen mit Bedacht wählen oder „einfach“ sind, weil wir dafür auf diese Welt gesandt wurden. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich zwanzigtausend Mal täglich für das Richtige zu entscheiden. Würden das alle mit Bedacht tun, wäre Frieden.</p>
<p>Es bräuchte keine dysfunktionalen Beziehungen mehr.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß<br />
Regina Schrott</p>
<p><img decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2024/12/souveraen-und-frei_HP-Bild.png" alt="" width="810" height="266" class="wp-image-19185 aligncenter" /></p>
<p>Unser 3 Monatsprogramm <a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>souverän &amp; frei</strong></em></a> beinhaltet die Essenz unserer Arbeit zum erfolgreichen &amp; gesunden Umgang  mit narzisstisch akzentuierten Menschen, damit Du Deine Rolle souverän &amp; frei einnimmst und einfach sein kannst.</p>
<p><a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei" target="_blank" rel="noopener"><em><strong>souverän &amp; frei</strong></em></a> bündelt unser Wissen und unsere Erfahrungen nach 6 Jahren Coaching &amp; Beratung von Betroffenen in und aus dysfunktionalen Beziehungen &#8211; mit und ohne Kinder.</p>
<p><a href="https://narz-mich-nicht.de/souveraen-und-frei" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER</strong></a> ist der Link zu allen Informationen &amp; Deinem Freiheitsgespräch! Wir freuen uns auf Dich ♥</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Macht Toxik schön?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Regina Schrott]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 09:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[narzFREI]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Toxik macht schön</p>
<p>… und nicht nur das. Toxik macht einflussreich, erfolgreich, sexy, mächtig. Also pseudomäßig. Eine große Seifenblase und damit sie nicht platzt, macht man einfach weiter. Immer weiter. Bloß nicht zurück ins Schattendasein, wo man nicht gesehen, nicht wahrgenommen wurde. Wo keiner Sex mit einem wollte, außer erfolglose Spinner, die sich an Kinder ran machen müssen. Besser sind die erfolgreichen Spinner, die mit Intrigen und Mord drohen und es nicht notwendig haben, Süßigkeiten auf der Straße zu verschenken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen diesen beiden Fotos liegen ziemlich genau 17 Jahre und ich werde zu oft gefragt, ob das ein und dieselbe Person ist. Von Menschen, die mich gut kennen und von Fremden. Sie sind irritiert, von mir irritiert und auch, wenn einige schmeicheln, ich wäre heute noch schön: damals war ich anscheinend schöner. Was sie bis jetzt nicht wissen und ich damals noch nicht wahrhaben wollte: ich war nicht nur schön, sondern süchtig nach Toxik. Deshalb dieser Blogbeitrag und die Frage, die damit verbunden ist: <em>Macht Toxik schön?</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-2006-Salzburger-Festspiele-und-2023-narzFREI.png" alt="" width="693" height="638" class="alignnone wp-image-14903" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-2006-Salzburger-Festspiele-und-2023-narzFREI.png 1079w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-2006-Salzburger-Festspiele-und-2023-narzFREI-300x276.png 300w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-2006-Salzburger-Festspiele-und-2023-narzFREI-768x707.png 768w" sizes="(max-width: 693px) 100vw, 693px" /></p>
<p>Ich musste schön sein, um erst mal überhaupt wahrgenommen zu werden. Nur durch Schönheit verließ ich mein kindliches Schattendasein, das sich hinter Schulbüchern und einer missverstandenen Gläubigkeit versteckte. Ich musste schön sein für Sex. Sex brauchte ich nicht nur, um mich selbst zu fühlen, sondern um begehrt zu werden. Existent war ich durch dieses Begehrtwerden anderer. Begehrt zu sein, gab mir Anerkennung. Diese Anerkennung stärkte meinen Selbstwert nach außen, weshalb ich mutiger und dadurch erfolgreicher wurde.</p>
<h2 style="text-align: center;">Ich wurde also gesehen, nur weil ich schön war?</h2>
<p>Eine schöne Hülle ohne Substanz, aber definiert hat mich mein Erfolg und beides stand in direkter Abhängigkeit zum Gift, das ich mir unermüdlich einverleibte: Adrenalin pur. Eine ständige Hochspannung. Keine Zeit zum Innehalten. Ich hetzte von einem Date zum nächsten und zwischendurch arbeiten, trainieren, um begehrenswerter zu werden und schöner. Ab zum Fotoshooting.</p>
<p>Da war keine Zeit zum Essen oder Nachfühlen. Diese aufgewuselte Energie um mich herum, die ich selbst mitkreierte, machte mich <em>high</em> und ich konnte irgendwann gar nicht mehr anders. Je schneller ich mich drehte, umso schneller wurde alles um mich herum und ich wollte unbedingt dazugehören, mich mitdrehen und um ganz sicher zu gehen, wollte ICH der Kreisel im Zentrum von Gesellschaften sein. In der Mitte drehst du dich am schnellsten. Du machst damit alle <em>high</em> und es genügt ihnen, dass du dich für sie drehst. Dieses Spektakel fasziniert unsere Menschheit übrigens nachgewiesen seit der Antike.</p>
<p>Immer noch gehen wir davon aus &#8211; oder hoffen &#8211; dass die oder der sich in der Mitte Drehende freiwillig handelt. Niemand zwingt sie oder ihn schließlich dazu, gesehen zu werden.</p>
<h2 style="text-align: center;">Wer sich ins Zentrum stellt, sollte nicht aufhören, sich zu drehen</h2>
<p>Mich hat auch niemand gezwungen. Und ich schraubte mich zu den Salzburger Festspielen hoch und erfand eine entseelte Version meiner Selbst, eine hübsche Hülle, aber das wusste ich damals noch lange nicht. Vor 17 Jahren fühlte es sich einfach richtig an, kein „häßliches Entlein“ mehr zu sein.</p>
<p>Jeder und sogar jede wollte mit mir ins Bett und ich glaubte, wählen zu können. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich nicht die letzte Wahl, sondern bildete mir ein, die erste zu sein, als billiger Marilyn Monroe Verschnitt, den ich abgab. Ich wählte ab, wer und was mir nicht gefiel. Es war dynamisch gefährlich und ich fand Geschmack an dieser Pseudomacht, die besonders erfolgreiche Menschen amüsierte, weil sie das Spiel weit besser verstanden als ich.</p>
<h2 style="text-align: center;">Dieses Spiel funktioniert nur so lange gut, solange ihm etwas alles Entscheidendes fehlt: <em><strong>die Liebe</strong></em></h2>
<p>Diese Nichtliebe erregte mich und machte mich gleichzeitig angreifbar. Aber ich redete mir ein, dass Sex Liebe ist und bei so viel Sex kann ich doch nur ohne Ende geliebt sein. Also erhöhte ich die Dosis und die Härte darin. Denn irgendetwas fehlte. Aber ich hatte keine Zeit und keine Ruhe, mich damit zu beschäftigen. Stattdessen würzte ich den gefährlichen Cocktail nach. Das Spiel war längst kein Spiel mehr, aber ich spielte weiter. Toxik macht schön und nicht nur das.</p>
<p><em><strong>Wenn man etwas braucht, aber nicht weiß, was, braucht man von allem anderen noch mehr, bis man endlich und hoffentlich irgendwann begreift, was man WIRKLICH braucht.</strong></em></p>
<p>Solange aber irrt man weiter und weil so viele um einen herum auch irren und schwimmen ist man in bester Gesellschaft mitten im toxischen Teufelskreis und die soziale Dynamik dessen bleibt berauschend.</p>
<h2 style="text-align: center;">Toxik macht schön</h2>
<p>… und nicht nur das: Toxik macht einflussreich, erfolgreich, sexy, mächtig. Also pseudomäßig. Eine große Seifenblase und damit sie nicht platzt, macht man einfach weiter. Immer weiter. Bloß nicht zurück ins Schattendasein, wo man nicht gesehen, nicht wahrgenommen wurde. Wo keiner Sex mit einem wollte, außer erfolglose Spinner, die sich an Kinder ran machen müssen. Besser sind die erfolgreichen Spinner, die mit Mord und Intrigen drohen und es nicht notwendig haben, Süßigkeiten auf der Straße zu verschenken.</p>
<p>Wie ungeahnt geiler sind Drohungen, während man an irgendein Bettgestell in einem Luxushotel gefesselt ist. Das gibt erst den richtigen Kick und man hat das großartige Gefühl, dazu zu gehören und endlich mit den <em>richtig Großen</em> im Haifischbecken zu plantschen. Wie blöd, wenn man nicht gemerkt hat, dass man ohne seelische Schwimmflügel den Nichtschwimmerbreich längst verlassen hat und sogar Freunde keine Lust mehr haben, für dich der Strandrettung Bescheid zu sagen.</p>
<p>Natürlich war ich dünn damals.</p>
<h2 style="text-align: center;">Dieses ganze Adrenalin musste abgebaut und wieder aufgebaut werden. Immer wieder.</h2>
<p>Bloß kein Stillstand. Keine Langeweile. Kein Nachdenken. Ein weiter Hechten. Ein niemals Ankommen und genau das macht süchtig, denn irgendwann – so redetet ich mir das zumindest die ganze Zeit ein – würde ich schon ankommen. Wo eigentlich? Keine Ahnung. Aber Hauptsache ankommen. Wo ist in diesem Stadium auch fast schon egal.</p>
<p>Ich mache ja schon so viel. Ich „liebe“ ja schon so viel. Ich esse und schlafe kaum noch. Der Lohn wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Tut er aber.</p>
<h2 style="text-align: center;">Wer immer schärfer isst, schmeckt irgendwann gar nichts mehr –<br />
wer ständig auf der Flucht vor sich selbst ist, findet sich nie</h2>
<p>In diesem Sommer habe ich nach 17 Jahren zum ersten Mal wieder Salzburg besucht. All die Ecken und Orte, an denen ich dem nächsten Date, der nächsten Herausforderung nachgehechtet bin.</p>
<p>Die ganze Toxik war plötzlich wieder da, wie ein trauriger Mief über der Festspielstadt. Die ganze verzweifelte Verlorenheit nach mir selbst. Aber damals wusste ich das noch nicht. Damals spürte ich nicht die Toxik, sondern war angestrengt mit meiner Leichtigkeit beschäftigt, mit der ich darüber hinwegzutänzeln bemüht war.</p>
<h2 style="text-align: center;">Toxik macht nicht nur schön &#8211; Toxik macht vor allem krank</h2>
<p>Ich bekam Pfeiffersches Drüsenfieber und litt ein Jahr daran.</p>
<p>Es war seltsam, als ich jetzt im Sommer Salzburg besuchte, bekam ich sofort Halsweh und mein Herz fing zu rasen an, als würde eine alte Dynamik, ein fremder Rhythmus wieder von mir Besitz ergreifen. Meine Freude, meiner Familie den Ort meiner Erfolge zu zeigen, schwand schnell in Traurigkeit. Ich verhedderte mich in der Vergangenheit und verlor den Jetztmoment mit meinen Liebsten aus dem Gefühl. Gefangen in meiner Retraumatisierung, die ich vor 17 Jahren als Normalität akzeptiert hatte, wollte ich schnellstmöglich wieder weg.</p>
<p>In derselben Nacht träumte ich von meinem Dämon. Kein trendiger Typ, sondern ein häßlicher kleiner Gnom, der seinen Kot überall verlor. Aus Mitleid musste ich seinen Dreck aufwischen und alles hinter ihm sauber machen. Und das gelang mir nicht, denn je mehr ich auch putzte, es wurde immer mehr Kot. Er haftete mir selbst an und der Gnom lachte mich aus.</p>
<p>Diese ganze schmierige Geschichte hing an meinen Händen, meinem Haar, meinem ganzen Wesen. Je mehr ich mich bemühte, alles loszuwerden, umso schlimmer wurde es. Dem Gnom war das egal und er hatte Recht. Es war egal, denn was ich auch machte, nichts half und wenn das Vertuschen und Schönreden nichts hilft, kann ich es auch lassen und aufhören, die Geschichte zu verdrehen.</p>
<h2 style="text-align: center;">Die Sucht nach Anerkennung ist eines der vielen Gesichter von Narzissmus und pures Gift</h2>
<p>Es war eine permanente Flucht vor mir selbst. Nur in der Dauerbewegung meinte ich mich wahrzunehmen oder wahrgenommen zu werden. Still zu stehen, innezuhalten, zu fühlen, aus dem irrsinnigen Karussell auszusteigen und ganz bewusst zur Ruhe zu kommen, erschien mir vor 17 Jahren zu riskant.</p>
<p>Heute weiß ich, wie wichtig, diese Ruhe ist und gerne lasse ich anderen den Vortritt, aber nicht den Glauben, dass ein Wirbeln im Zentrum des Geschehens gut und gesund ist. Vielleicht bin ich mittlerweile nicht mehr so schön wie damals, aber unvergleichbar glücklicher und vor allem unabhängig und frei. Substanz braucht einfach Raum und einen größeren Körper.</p>
<h2 style="text-align: center;">Lieber ein paar Kilo mehr auf den Hüften und weniger chic geschminkt als toxisch schön!</h2>
<p>Und wer bitte schön bestimmt, wer und was schön ist?</p>
<p>Wenn Sie eine Abkürzung ohne Essstörungen, Pfeiffersches Drüsenfieber und Panikattacken gehen möchten, melden Sie sich gerne bei mir. Hier ist der Link zum <span style="color: #000080;"><strong><a href="https://narz-mich-nicht.de/buchungskalender-fuer-eine-kostenlose-erstberatung" target="_blank" style="color: #000080;" rel="noopener">Buchungskalender für EIN kostenloses Erstgespräch bzw. meine Sprechstunde.</a></strong></span></p>
<p>Sollten Sie sich selbst noch nicht gut genug kennen, wissen, wer SIE <em>WIRKLICH</em> sind, dann machen Sie meine <strong><span style="color: #000080;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/84-ressourcenfragen" target="_blank" style="color: #000080;" rel="noopener">84 Ressourcenfragen zur Selbstexpertise.</a></span></strong> Sie finden Sie in unserem Bestellformular. Denn eines ist sicher: Nur wer sich selbst nicht kennt, kann ausgenutzt und manipuliert werden. Wer sich selbst (noch) nicht liebt, kann nicht wissen, wie sich LIEBE <em>WIRKLICH</em> anfühlt.</p>
<p>Ach ja… und ich habe ein <strong><span style="color: #000080;"><a href="https://narz-mich-nicht.de/coaching-beratung/8-wochen-programm" target="_blank" style="color: #000080;" rel="noopener">8 Wochenprogramm</a></span></strong> entwickelt aus meinen Erfahrungen, die mir auf wunderbare Weise aus der toxischen Abhängigkeit geholfen haben. Könnte auch eine Abkürzung für Sie sein. <strong>Dieses Coachingprogramm ist persönlich mit mir direkt und KEIN Onlineprogramm! </strong>Ich teile all mein Wissen mit Ihnen und unterstütze Sie <em>live</em> bei der Umsetzung (50 Stunden 8 Wochen lang/Mo bis Fr von 8:00 bis 18:00 Uhr)</p>
<p>Ich freue mich sehr, immer mehr Menschen<em> WIRKLICH</em> glücklich zu sich selbst zu helfen!<strong><br />
</strong></p>
<p>Alle Liebe &#8211; Ihre Regina Schrott</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-Kroatien-2023-1.jpg" alt="" width="557" height="744" class="alignnone wp-image-14926" srcset="https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-Kroatien-2023-1.jpg 943w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-Kroatien-2023-1-225x300.jpg 225w, https://narz-mich-nicht.de/wp-content/uploads/2023/08/Regina-Schrott-Kroatien-2023-1-768x1025.jpg 768w" sizes="(max-width: 557px) 100vw, 557px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://narz-mich-nicht.de/blog/macht-toxik-schoen">Macht Toxik schön?</a> erschien zuerst auf <a href="https://narz-mich-nicht.de">Narz mich nicht®</a>.</p>
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